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Es ist jedes Jahr das selbe: In der Silvesternacht oder am Neujahrstag nehmen sich Abermillionen Menschen vor, das neue Jahr mit guten Vorsätzen zu beginnen: abnehmen, mehr Geld verdienen, weniger Stress, weniger Alkohol, aufhören mit dem Rauchen. Aber bereits jetzt – Mitte Januar – dürften die meisten Vorsätze vergessen oder gebrochen sein. Woran liegt das? Und vor allen Dingen: Gibt es einen Weg, die Vorsätze trotz aller Widrigkeiten halbwegs einzuhalten?

Diese Fragen und noch einige mehr beantwortet das brandneue Buch von Roy Baumeister und John Tierney “Die Macht der Disziplin – Wie wir unseren Willen trainieren können” (Amazon-Link).

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Zukunft passiert nicht einfach so, sondern wird immer von Menschen gemacht. Die meisten Menschen denken: Was wird uns die Zukunft bringen? Viel besser finde ich aber die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben?

Es geht also nicht um Zukunftserwartungen, sondern um Zukunftsgestaltung.

Eine ganz einfache Möglichkeit, Zukunft mit zu gestalten, ist die Teilnahme an einer aktuellen UmfrageNachhaltige Zukunftsmärkte 2020” der Z_punkt GmbH – The Foresight Company. Es geht um folgende Themenbereiche:

  • der anthropogene Klimawandel
  • das anhaltende Bevölkerungswachstum
  • der Zugang zu und die Verteilung von Rohstoffen
  • die Gestaltung des zukünftigen Energieträgermix
  • die Ermöglichung einer zukunftsfähigen Mobilität von Gütern und Menschen
  • die soziale Frage der gerechten Verteilung des Wohlstands
  • die Teilhabe der Bürger an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen
  • der Entwurf und die Umsetzung einer intelligenten und innovationsorientierten Regulierungspolitik

Die Teilnahme lohnt sich: Z_punkt verlost zwei kostenlose Teilnehmerplätze, für den Zukunftskongress der FAZ “Leben 3.0 – Treffpunkt Zukunft” im am 14. März 2011 im Cocoon-Club in Frankfurt und für das “trendforum” am 21. und 22. März im Berliner ewerk.

Hier geht es zur Umfrage.

Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein “Happy New Year!” gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht?

Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen Jahre viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Jahre.

So können wir es auch beim einzelnen Jahr halten: Wenn die Anzahl der glücklich erlebten Tage sehr viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Tage. Und so weiter: Ein glücklicher Tag ist, wenn die Anzahl der glücklichen Stunden … Im Endeffekt kommt es auf jede Sekunde an.

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Burnout kann auch nützlich sein

Das Wort Burnout hätte gute Chancen, Wort des Jahres zu werden. Die Anzahl der Menschen, die an Burnout leiden, scheint gerade zu explodieren. Ich übertreibe? Nein, schauen Sie die Zahlen der Krankenkassen an: Der BBK Gesundheitsreport 2010 zeigt, dass sich von 2004 bis 2009 die Anzahl der Krankheitstage mit der Diagnose Burnout-Syndrom mehr als verzehnfacht haben. Mehr als 1000 Prozent Zuwachs innerhalb von fünf Jahren! Die Statistiken anderer Krankenkassen sehen ähnlich oder noch schlimmer aus.

Das zeigt, dass in unserer Arbeitswelt und wahrscheinlich in der Lebensgestaltung vieler Menschen etwas eklatant falsch läuft.

So schlimm ein Burnout auch ist, manchmal kann er auch nützlich sein. Wie bitte? Nützlich sein?

Ja,  nämlich zu einer Erkenntnis führen und zu einem radikalen Umdenken bewegen.

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Die Dankesrede an die Mitarbeiter

In vielen Firmen finden in diesen Tagen Weihnachtsfeiern statt. Zum üblichen Ritual gehört die Dankesrede des Chefs an die Mitarbeiter. Wir kennen 99 Prozent der Reden schon jetzt:

Ich möchte mich besonders bei allen Mitarbeitern bedanken. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir diesen großartigen Erfolg nicht geschafft. Bla bla bla …

Es geht auch anders:

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Heute steht bei Spiegel Online ein Bericht über das Unternehmen WALA Heilmittel GmbH, welches vor allem mit seiner Marke Dr. Hauschka sehr erfolgreich Naturkosmetik verkauft. Interessant fand ich den Artikel, weil für WALA nicht der schnelle Profit das Ziel ist, sondern zufriedenen Mitarbeiter und Kunden (man achte auf die Reihenfolge!) und das Wohl der Gesellschaft.

Was macht WALA anders als die meisten Unternehmen?

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Die Idee nicht nicht ganz taufrisch, aber ich finde sie nach wie vor hervorragend: Der Psychologe und Gehirnforscher Prof. Dr. Ernst Pöppel sagt:

Deutschland hätte den größten Innovationsschub, wenn ganz Deutschland eine Stunde lang zur selben Zeit nicht kommunizieren würde. Jeden Tag von 11 – 12 Uhr herrscht Ruhe und jeder denkt mal darüber nach, was er macht. Und arbeitet mal auf, was so durch den Kopf geht.

Wer macht mit?

Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von Bernd Kolb, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als “Punk-Innovator“.

Club der klügsten KöpfeNach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den Rückzug ins Private angestrebt. Nicht so Bernd Kolb. Es ist getrieben von einer großen Sorge über den Zustand des Planeten und seiner Bewohner. Jetzt will er all seine Kraft, seine große Erfahrung, seine vielseitigen Kenntnisse und seine vielfältigen internationalen Verbindungen nutzen, um mit unternehmerischen Methoden nachhaltige Veränderungen einzuleiten. Dazu hat Bernd Kolb den “Club of Marrakesh” gegründet. Sein Ziel ist es, die klügsten Köpfe aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik zu vernetzen. Innovatoren und Investoren sollen zu einander finden. Bernd Kolb sieht seine Hauptrolle als Inspirator, der nach der ursprünglichen lateinischen Bedeutung des Wortes spiritus den Projekten Leben und einen Geist einhaucht.

Eine gute Beschreibung, was Bernd Kolb bewogen hat, den “Club of Marrakesh” zu gründen und was daraus entstehen soll, ist jetzt in einer Beilage zum Deutschen Ärzteblatt zu lesen. Überschrift: “Club der klügsten Köpfe”. Hier gibt es den Artikel zum Download.

Ein zentraler Leitspruch von Bernd Kolb ist: “Nachhaltigkeit funktioniert nur mit Wirtschaftlichkeit.” Ein anderer: “Die Krise ist unsere größte Chance.

Vorgestern Abend wurde ich anlässlich der Verleihung des Peter Gläsel Preises in Bielefeld Augen- und Ohrenzeuge, mit welcher Intensität und Kraft Bernd Kolb seine Erkenntnisse vermittelt. Im ersten Teil des Festvortrags “Die Sieben Tugenden – Neues Denken für ein neues Zeitalter” berührte er die vorwiegend anwesenden StudentInnen, aber auch die vielen Professoren zutiefst. Der Vortrag schienen vielen unter die Haut zu gehen. Als ich mich umschaute, habe ich manches feuchte Auge gesehen.

Als Kolb im zweiten Teil des Vortrags auf die Lösungen zu sprechen kam, sehr deutlich machte, wie jeder dazu seinen Beitrag dazu leisten kann, nachhaltiger und zufriedener zu leben, spürte ich bei allen eine große Aufbruchstimmung. Zum Schluss des Vortrags hätte man im gesamten Audimax eine Stecknadel fallen hören. Und nach der Veranstaltung rissen die vielen Gespräche und Diskussionen nicht ab.

Ich höre mir sehr viele Vorträge an. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren einen Redner erlebt zu haben, dem es gelingt, die massiven Probleme, auf die wir global zusteuern, so eindrücklich zu vermitteln, wie Bernd Kolb. Aber Kolb wäre nicht Kolb, wenn er nur ein Mahner bliebe. Nach dem Aufzeigen der Probleme bietet er sofort konstruktive Lösungen an, wie jeder von uns mit dafür sorgen kann, die Auswirkungen der globalen Krisen abzufedern. Die Lösungsvorschläge sind überraschend klar, machen Mut, verbreiten Hoffnung und aktivieren zum Handeln. Jetzt.

Director of User Happiness

Es gibt langweilige Jobtitel. Mit Abteilungsleitern kann man die Straße pflastern. Managing Director nennt sich in den USA auch derjenige, der sich selbst als einzigen Angestellten hat. Aber soeben las ich von einem Jobtitel, der wirklich cool ist: Director of User Happiness. Das steht auf der Visitenkarte von Daniel M. Russell vom Suchmaschinen-Giganten Google. Die zentrale Aufgabe von Russel ist es, die Kunden, speziell die Suchmaschine-Benutzer, glücklich zu machen.

Wie Russel das macht, lesen Sie hier im Interview von Welt Online: “Viele Nutzer denken, wir tippen die Antworten ein“.

Sollte nicht jede Firma einen Director of User Happiness haben?!

Diese Woche ist der Glücksatlas erschienen – siehe meine Kritik dazu hier. Gestern wurde ich im ZDF-wochenjournal zu dem Thema interviewt:

ZDF wochenjournal 24.11.2011 - Interview zum Glücksatlas

Das ganze Interview gibt es hier in der ZDF-Mediathek.

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