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SAP zurück zum Glück

Vor ein paar Monaten schrieb ich hier, wie der SAP-Aufsichtsrat-Vorsitzende und Mitbegründer Hasso Plattner die Notbremse zog: SAP – eine glückliche Firma? In Harvard Business Manager zeigt jetzt der SAP-Kenner Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter “Wie SAP wieder glücklich wird“:

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Neulich bei einer Reihe von Präsentationen. Als letzter Redner trat ein Geschäftsführer einer mittelständischen Firma an und begann seine Präsentation mit den Worten: “Sehr geehrte Damen und Herren. Ich hoffe, ich werde Sie im Folgenden nicht allzu sehr langweilen. …” Dass er uns langweilen würde, war ihm klar. Er hoffte nur, dass es nicht zu langweilig werden würde.

Dazu passt, was ich soeben bei Sabine Mülisch im Blog gelesen habe:

 40% aller Zuhörer empfinden Präsentationen / Gespräche als einschläfernd. 44% als langweilig, 13% “O.K.” und nur 3% als begeisternd.

Was man sonst noch alles bei einer Präsentation mit Körpersprache falsch machen kann, zeigt ein kleines Video:

Herzlichen Dank an den großartigen Peter Ziegler, der als Akteur auf der Bühne zur Verfügung stand. Dass Peter Ziegler als Präsident der Cologne Toastmasters auch weiß, wie es richtig geht, hat er am 20.03.2010 wieder in Köln bewiesen: er gewann beim Redewettbewerb der besten Redner aus der Region Köln-Bonn-Düsseldorf den 2. Platz!

Im Jahre 2004 lernte ich via Elita Wiegand die Körpersprache-Spezialistin Sabine Mühlisch kennen. Sabine Mühlisch war langjährige Schülerin von Samy Molcho, hat Körpersprache für Unternehmen (VitaC) weiterentwickelt und gilt heute als die “Grande Dame” der Körpersprache im deutschsprachigen Raum.

Sabine Mühlisch kam auf uns zu, weil sie eine neue Website wollte. Den Job habe ich seinerzeit mit der wunderbaren Innovationsmanagerin, Ingenieurin und Designerin Siegrun Reis erledigt. Vorletztes Jahr habe ich die Website zum Blog weiterentwickelt. Das gab mir die Möglichkeit, die Arbeiten von Sabine Mühlisch näher kennen und schätzen zu lernen.

Aus dieser Zusammenarbeit ist eine Freundschaft und intensive Zusammenarbeit entstanden. Und jetzt sind wir ganz stolz, unser jüngstes Baby zu präsentieren: BodyLanguage, die weltweit erste iPhone App, mit der man Körpersprache “just in time” trainieren kann.

Das erst drei Tage alte Baby BodyLanguage war allerdings eine schwere Geburt:

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Entscheiden mit dem iPhone – Optismo

Zusammen mit dem Ideenberater, Prozessgestalter und Spieleentwickler Joachim Zischke habe ich die iPhone App Optismo entwickelt, die das intuitiv richtige Entscheiden unterstützt.

Vielfach tun wir uns mit Entscheidungen schwer. Dutzende Kriterien werden gewichtet, bewertet, hin und her geschoben. Je mehr man in die Details geht (umfangreiche Exceltabelle!), um so schwieriger wird die Entscheidung.  Am Ende steht da zwar eine Zahl, die uns eine eindeutige Entscheidung suggeriert. Aber es bleibt das ungute Gefühl, sich vielleicht doch falsch zu entscheiden.

Diese Qual muss nicht sein. Oft sind Entscheidungen, bei denen man auf das “Bauchgefühl” achtet, besser. Das “Bauchgefühl“, auch der 7. Sinn genannt, ist dabei eine Metapher für einen höchst komplexen Vorgang: Unsere Sinne haben längst eine Fülle von Einzelinformationen wahrgenommen, die jetzt vom Gehirn zu einem Gesamtergebnis “verrechnet” wurden und sich dann in einem Gefühl äußern.

Wer mehr über diese Vorgänge erfahren möchte, der Kraft der Intuition, dem sei das äußerst interessante Buch “Blink!” von  Malcolm Gladwell empfohlen.

Die intuitive Entscheidung stand bei der Entwicklung von Optismo Pate.

Optismo          Optismo

Zunächst wählt man ein passendes Entscheidungsthema aus, beispielsweise Geldanlage, Geschäftsidee oder Neukunden-Gewinnung. Zu diesem Themengebiet gibt es dann sieben Fragen, die mit einem Farbcode intuitiv beantwortet werden: rot bedeutet heiß, Ja, Zustimmung. Blau bedeutet kalt, nein, Ablehnung. Dazwischen gibt genügend Zwischenstufen.

Sind alle sieben Fragen mit Tap, Tap, …, Tap auf die Farbfelder beantwortet, wird aus den Antworten eine Entscheidungstendenz errechnet, die ebenfalls als Farbcode angezeigt wird. Zeigt die Entscheidungstendenz rot oder orange an, sollte man sich für die Sache entscheiden. Bei blau oder grün lässt man die Finger besser von der Sache. Wenn man mag, kann man auch einzelne Antworten neu/anders vornehmen.

Der Nutzen ist klar: In wenigen Sekunden hat man eine Entscheidungstendenz, die langes Grübeln und/oder kompliziertes Rechnen erspart. Und wie wir aus der Forschung wissen, sind diese Entscheidungen oft auch noch besser.

Optismo – intuitiv richtig entscheiden.

App Store

SAP – eine glückliche Firma?

SAP, der große deutsche Softwarehersteller, ist eine stolze Firma. Oder besser: war eine stolze Firma. Nach vielen Jahren des großen Wachstums krachte es letzte Zeit im Gebälk. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte hat SAP letztes Jahr einen Personlabbau begonnen.

Jetzt hat der Aufsichtsrat wohl die Notbremse gezogen und die Führung ausgewechselt. Bemerkenswert sind die Gründe. Gestern sagte der Aufsichtsratsvorsitzende und Mitgründer von SAP, Hasso Plattner:

Ich werde alles dafür tun, dass SAP wieder eine glückliche Firma wird.

Kann man deutlicher machen, was glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden für ein Unternehmen bedeuten?

In beiden Feldern hatte SAP in der letzten Zeit schwere Fehler gemacht. Die Mitarbeiter hatten das Vertrauen in die Geschäftsführung verloren. Eine in Jahrzehnten aufgebaute Unternehmenskultur ist schwer gestört worden. Und die Kunden wurden verärgert.

Demotivierte Mitarbeiter können für ein Unternehmen tödlich sein. Hasso Plattner hat mit seiner oben zitierten Aussage den Kern getroffen.

Bemerkenswert ist auch, wie die Presse das Thema “Glück” und “Unternehmen” aufgreift:

FAZ.net: Unglückliche SAP
Financial Times Deutschland: SAP auf dem Weg zum Glück
Die Welt: SAP will wieder glücklich sein
Manager Magazin: Happy wie Apple
silicon.de: Wie wird SAP wieder glücklich?

Danke an Dr. Peter Kreuz für den Hinweis.

Gegen die Langeweile im Job

Jochen Mai von karrierebibel hat einen tollen Post geschrieben, wie Sie Abwechslung und Spaß im Job zurückgewinnen können.

Markus Albers: Meconomy

MecononyMarkus Albers, der Author des sehr erfolgreichen Buches “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches thematisch an das erste Buch anknüpft. Der Titel verrät uns gleich, warum es geht: um die Ich-Wirtschaft (Me + Econony = Meconomy).

Spätestens seit der Wirtschaftskrise, die ja noch nicht zu Ende ist, dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass die alten Spielregeln nicht mehr gelten. Es gibt keine Garantie mehr auf sichere Arbeitsplätze, die Spielräume werden enger und die Jobs immer frustiger.

Genau hier setzt Meconomy an: Weiterlesen »

Freiheit für Kwerdenker

Seit vielen Jahren bin ich Mitglied von innovativ.in - dem “Businessclub für Innovatoren, Wertschöpfer und Querdenker”. Jetzt musste der Businessclub seinen Zusatznamen ändern. Und darf in Zukunft kein “Querdenker-Forum” mehr durchführen und keinen “Querdenker-Talk” mehr produzieren. Warum? Weil sich jemand das Wort “Querdenker” als Marke hat schützen lassen. Siehe “Unglaublich, aber wahr!“.

Daraus ergeben sich für mich ein paar Fragen:

  • GEO Heft 02/2010Wie kann es nur sein, dass das DPMA ein essentielles Wort des Deutschen Sprachschatzes als Marke akzeptiert, während oft andere Begriffe, die nicht zur Deutschen Sprache gehören und Kunstbegriffe sind, abgelehnt werden? Ich selbst bin mal mit der Eintragung der Marke “BlueSky” für ein Software-Produkt beim DPMA gescheitert.
  • Sind jetzt all die Blogs, Websites etc. die “Querdenker” im Namen führen, gefährdet? Müssen sie jetzt fürchten, abgemahnt zu werden? Darf so etwas wie die aktuelle GEO, die den Namen Querdenker im Titel führt, noch erscheinen?
  • Wie kann sich nur jemand als Querdenker bezeichnen, der das Wort “Querdenker” für “Druckereierzeugnisse; Werbung, Unternehmensberatung, Marketingberatung; Seminare, Ausbildungs- und Fortbildungsberatung” monopolisieren will?

Anmerkung 26.01.2010
Unten stand an #2 ein Kommentar von Ehrl Otmar. Ich habe diesen Kommentar aus zwei Gründen entfernt:

  1. Der Kommentar nahm keinerlei Bezug auf meinen Post hier, sondern war nur eine 1:1 Kopie eines Kommentars des o.g. innovativ-in Blogs.
  2. Der Kommentar enthielt jede Menge Eigenwerbung und die gehört erst recht hier nicht hin.

Heute beginnt die DLD10 in München. So stellt sich die Konferenz selbst vor:

DLD (Digital, Life, Design) ist eine dreitägige Innovationskonferenz, die die wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts auf der Agenda hat. Die Konferenz gilt als eine wichtige Vernetzungs- und Inspirationsplattform im Vorfeld des Weltwirtschaftsgipfels in Davos für rund 800 ausgewählte Gäste aus digitaler Industrie, Medien, Wissenschaft, Politik sowie Kunst und Kultur.

Kürzlich fand ich bei iTunes sämtliche Videos der letztjährigen Konferenz. Frei verfügbar für jeden! Bitte nach DLD suchen.

DLD iPhone AppDieses Jahr scheint die Konferenz in Punkto Offenheit und digitaler Vernetzung noch einen Schritt weiterzugehen:

  • Selbstverständlich gibt es eine Website zur Konferenz.
  • Es wird ein LiveBlog geben
  • Es gibt eine kostenlose iPhone App. Mehr dazu weiter unten.
  • Die Videos können auf allen Smartphones betrachtet werden. Momentan weiß ich noch nicht, ob das auch live geschieht.

Die iPhone App ist gut durchdacht und liefert all das, was ich mir schon immer bei einer Konferenz gewünscht habe:

  • Das gesamt Konferenzprogramm ist enthalten: Zeitplan, Sessions, Infos über Speaker, …
  • Man kann einzelne Veranstaltungen als Favoriten markieren und behält so den Überblick, was man wo anhören möchte.
  • Integration mit Twitter, Facebook und Email. So kann man leicht den sozialen Netzwerken mitteilen, was man gerade macht, was man toll findet usw.
  • Via Twitter können Fragen gestellt werden (“Tweet your question”), die dann während der Session vom Moderator und Redner behandelt und eventuell beantwortet werden können.
  • Sämtliche Mitwirkenden (Sprecher, Moderatoren, …) sind einen Verzeichnis aufgeführt, so dass man in iPhone typischer Manier blitzschnell jeden finden kann.
  • Die Blogbeiträge werden aktuell angezeigt
  • Alle die DLD betreffenden Twitter-Tweets werden angezeigt. Ich nehme an, dass die App an die Fragen automatisch ein Hashtag anhängt, nach dem gefiltert werden kann.

Gibt es demnächst zu jeder Konferenz eine iPhone App?

Auch dieses Jahr stellt der Business-Club innovativ.in einen besonderen Adventskalender vor: Jeden Tag gibt es etwas zu gewinnen. So einfach geht es: den Türchen-Beitrag kommentieren – natürlich geistreich und kreativ. Alle KommentatorInnen kommen dann am nächsten Morgen in die Lostrommel.

Das erste Türchen ist geöffnet.

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