Glücksforschung: Bereicherung für Unternehmen
Dienstag, 23. Okt 2007 7:01 von Wolff Horbach

Glück im Unternehmen? Geht das überhaupt? Ist Glück nicht eher Privatsache?
Mit diesen Fragen werde ich häufiger konfrontiert. Wenn ich dann aber aufzähle, was die Glücksforschung mittlerweile alles herausgefunden hat, dann sehe ich oft in erstaunte Augen:
Glückliche Mitarbeiter
- sind kreativer
- sind gesünder
- sind die besseren KollegInnen
- sind erfolgreicher
- haben eine hohe Sozial-Kompetenz
- bewältigen Schwierigkeiten
- sorgen für gute Stimmung
- schaffen glückliche Kunden
Wenn Unternehmen also dafür sorgen, dass die Mitarbeiter glücklich sind, dann können sie enorm davon profitieren. Investieren Sie in glückliche Mitarbeiter!
Ein weiterer Zweig der Glücksforschung beschäftigt sich mit den Auswirkungen auf das Wirtschaftsverhalten der Menschen. Daher wird dieser Zweig auch Happiness Economics – zu deutsch: Glückswirtschaft – genannt. Unternehmen, die es verstehen, ihre Kunden wirklich glücklich zu machen, werden zu den Gewinnern zählen.
Mittlerweile beschäftigen sich sogar schon Banken mit dem Thema. Der Think Tank der Deutsche Bank Gruppe, die Deutsche Bank Research, hat eine Studie “Die glückliche Variante des Kapitalismus” [PDF, 24 Seiten] erstellt und die österreichische BANKPRIVAT ein ganzes Magazin dem Schwerpunkt: Glück [PDF, 36 Seiten] gewidmet.
Hier schreibt

All dem kann ich nur zustimmen. Doch für mich geht es noch einen Schritt weiter. Glück funktioniert nach meiner Erfahrung nicht als Einbahnstraße. Es entsteht auch durch geben und nehmen. Unternehmer, Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten sind eingebunden in ein Netzwerk von Beziehungen, dass unter dem gemeinsamen Leitbild des Glücks mehr ist, als die Summe der Einzelteile.
Hallo Wolfgang, danke dir für die Links. Aber der zur BankPrivat scheint nicht zu funktionieren, ich bekomme jedenfalls immer nur eine Fehlermeldung. Kannst du das noch mal checken, bitte?
@ Heide:
Danke für den Hinweise mit dem Link. Jetzt funktioniert es!