Intelligenz, bewusst Sein und Miteinander
Freitag, 26. Okt 2007 6:02 von Wolff Horbach

Soeben habe ich in der Brand eins Ausgabe 10/2007 in der Kultur-Kolumne einen wunderschönen Text von Peter Lau gefunden: Der Krieg ist vorbei. Lau beschreibt, wie die 68er-Generation sich von Zwängen befreite und neue Freiheiten entdeckte.
Diese Freiheiten haben sich auch auf unser Wirtschaftsleben übertragen. Galt es früher darum, andere zu bekämpfen (Marktanteile) oder zu verdrängen, so bieten sich heute zahlreiche neue Wege. Rohstoffe und Territorien sind begrenzt. Ideen, Kreativität und Intelligenz sind dagegen keine Grenzen gesetzt.
Pau zitiert einen “netten Unternehmer”:
Du kennst ja unsere Strategie: Wir greifen niemanden an und sagen niemanden, was er falsch macht oder wie er es machen sollte. Wir machen einiges einfach anders und zeigen, wie wir es machen. So erspart man sich sinnlose, kraftzehrende Auseinandersetzungen.
Pau’s Fazit: Der Krieg ist vorbei. Und er stellt nach 150.000 Jahren menschlicher Kriegsführung die “wichtigste Frage”: was jetzt? Pau weiter:
Die aktuellen sieben Todsünden sind für mich Gier, Arroganz, Selbstgerechtigkeit, Trägheit, Dummheit, Geiz und Ignoranz. Gegenmittel braucht es nur drei: Intelligenz, bewusst Sein und Miteinander, basierend auf Mitgefühl, der für mich größten Errungenschaft des Menschen – wir wissen, wie sich jemand fühlt, weil wir es nachempfinden können, und so verstehen wir uns jenseits der Worte. Ich glaube, das ist die Basis einer besseren Welt.
Wunderbar. Ist es nicht auch höchste Zeit für das Ende des Krieges zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern? Höchste Zeit für glückliche Mitarbeiter in glücklichen Unternehmen?
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