Bundespräsident entdeckt die Glücksforschung
Mittwoch, 7. Nov 2007 12:37 von Wolff Horbach

Logo Institut Zukunft der Arbeit (IZA)
Der Harvard-Professor Richard B. Freeman ist Träger des diesjährigen IZA Preises für Arbeitsökonomie. Das Bonner Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) hat den mit 50.000 Euro dotierten Wissenschaftspreis am 5. November im Museum für Kommunikation in Berlin verliehen.
Freeman ist einer der Ökonomen, die sich seit Jahren mit den Auswirkungen der Glücksforschung auf die Wirtschaft (Happiness Economics) beschäftigen.
Bundespräsident Horst Köhler war bei der Preisverleihung anwesend und hat die Leistungen von Freeman mit einem Grußwort gewürdigt. Darin kommt auch an mehreren Stellen die Glücksforschung vor:
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Arbeit für alle hat keineswegs nur eine ökonomische Bedeutung. Arbeit steht im Zentrum unseres Lebens. Arbeit hat ganz wesentlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden. Sie trägt bei zu sozialer Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Arbeit hilft, unsere Identität und unser Selbstbewusstsein aufzubauen. Sie ist eine wesentliche Quelle für soziale Anerkennung. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse der empirischen Glücksforschung – Economics of Happiness – bestätigen: Kaum etwas in unserem Leben macht uns so unzufrieden wie der Umstand, arbeitslos zu sei.
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Auch dazu gibt die Glücksforschung wichtige Hinweise: Menschen, die ihre Arbeit eigenständig gestalten können, sind zufriedener.
Vielleicht ist das ein Impuls, auch in Deutschland der Glücksforschung mehr Bedeutung zukommen zu lassen. Deutschland hinkt hier im internationalen Vergleich stark hinterher.
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