Warum Mitarbeiter nicht tun, was sie tun sollten
Samstag, 15. Dez 2007 7:30 von Wolff Horbach

Marcel Klotz bespricht in seinem Klotz’s Competence Selling Blog ein interessantes Buch zur Mitarbeiter-Motivation. Es ist schon erstaunlich, was es alles für Gründe gibt, warum Mitarbeiter nicht das tun, was sie tun sollten:
- Mitarbeiter wissen nicht, warum sie etwas tun sollen,
- sie wissen nicht, wie sie es tun sollen,
- sie wissen nicht, was sie tun sollen,
- sie denken, auf die Art des Vorgesetzten wird es nicht funktionieren,
- sie denken, ihr Vorgehen ist besser,
- sie denken, etwas anderes ist wichtiger,
- es gibt keine positiven Konsequenzen für die Erledigung der Aufgabe,
- sie meinen, sie würden die Aufgabe erledigen, sie tun es in Wirklichkeit aber gar nicht,
- sie werden belohnt dafür, die Aufgabe nicht zu erledigen,
- sie werden bestraft dafür, dass sie tun, was von ihnen verlangt wird,
- sie erwarten negative Konsequenzen, wenn sie es tun,
- ihre schwache Leistung zieht keine negativen Folgen nach sich,
- sie stoßen auf Hindernisse, die außerhalb ihres Einflusses liegen,
- persönliche Beschränkungen halten sie davon ab, die Aufgabe zu Ende zu bringen,
- persönliche Angelegenheiten,
- es ist unmöglich, die Aufgabe zu erledigen.
Und so sieht meine Positiv-Liste für glückliche Mitarbeiter und glückliche Manager aus:
- Die Aufgabe macht Sinn
- Der Mitarbeiter ist kompetent für die Aufgabe
- er identifiziert sich damit
- es gibt eine klare Vereinbarung über das Ziel und die zur Verfügung stehenden Ressourcen (Personal, Zeit, Geld, …)
- die Zielerreichung ist möglich und messbar
- eventuelle Schwierigkeiten werden offen diskutiert
- falls notwendig, gibt es Hilfe und Unterstützung
- die Zielerreichung wird gefeiert.
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