Morgen komm ich später rein
Donnerstag, 14. Aug 2008 0:29 von Wolff Horbach
Sie haben sich heute Morgen durch den Verkehr zu Ihrem Arbeitsplatz gequält? Sie haben vorhin mal wieder in einem todlangweiligen Meeting gesessen? Sie sitzen im Büro fest und haben das Gefühl, dass draußen das Leben ohne Sie stattfindet?
Falls Sie eine oder mehrere dieser Fragen mit Ja beantwortet haben, dann sollten Sie unbedingt dieses Buch lesen:
Der Politologe und Journalist Markus Albers plädiert in seinem brandaktuellen Buch “Morgen komm ich später rein” für mehr Freiheit in der Festanstellung. Der Untertitel des Buches macht gleich klar, dass es nicht darum geht, zu kündigen oder das Leben eines Digital Bohème zu führen, sondern als Angestellter mit festem Arbeitsvertrag, 40-Tage-Woche, 30 Tagen Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall mehr Freiheit zu gewinnen. Manager und Unternehmer müssen jetzt nicht zusammenzucken und fürchten, dass ihnen die besten Angestellten weglaufen. Im Gegenteil: Es geht darum, den Mitarbeitern dank moderner Technik mehr Freiheit zu gewähren und gleichzeitig die Produktivität und Flexibilität des Unternehmens zu verbessern.
Gleich in der Einleitung gibt der Autor ein Versprechen ab:
Es lautet: Sie müssen nicht so weitermachen wie bisher. Und dieses Buch möchte eine Vision vermitteln. Dass wir dank moderner Technik und eines Wandels gesellschaftlicher Werte freier und selbstbestimmter arbeiten werden als die Generation unserer Eltern. Dass wir dabei keine Abstriche im Job machen müssen, was Leistung und Karrriere angeht. Sondern im Gegenteil Kollegen und Vorgesetzten produktiver, gelassener und souveräner begegnen. Dass wir endlich Beruf und Freizeit auf eine Weise vereinen können, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schien. Und dass wir so vielleicht – ganz automatisch – zu glücklicheren Menschen werden.
Der letzte Satz gefällt mir natürlich besonders gut. Er passt perfekt zu dem Konzept von Faktor G: “Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.” Der Autor Markus Albers träumt nicht nur von einer besseren Arbeitswelt, sondern hat gründlich recherchiert und zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.
Das Buch ist in drei Teile gegliedert:
Im ersten Teil des Buches zeigt der Autor auf, was alles falsch läuft in unserem Arbeitsalltag. Wenn Sie es nicht schon zu Genüge aus eigener Erfahrung kennen, dann gibt es hier noch einmal die bitteren Wahrheiten: dass viele Angestellte das Gefühl haben, mit mehr Freiheit in fünf Stunden das gleiche schaffen zu können wie sonst in neun, wenn nur nicht dieses verdammte 8-17 Uhr-Schema nicht da wäre. Dass Manager im Schnitt allein dreieinhalb Jahre ihres Lebens mit unwichtigen und überflüssigen E-Mails verplempern und dass der tägliche Weg zur Arbeit unglücklich und krank macht. Der Autor nimmt alle Effizienzkiller aufs Korn und bereitet damit den Weg zur Besserung vor.
Im zweiten Drittel präsentiert der Autor Unternehmen, die ihren Mitarbeitern extrem große Freiheiten einräumen und gerade dadurch äußerst erfolgreich sind. Ein Beispiel ist die größte amerikanische Elektronikmarktkette Best Buy. Best Buy hat das Arbeitsmodell ROWE entwickelt, welches steht für »Results only work environment«. Auf deutsch: eine Arbeitsumgebung, in der ausschließlich das Ergebnis zählt. Mit ROWE gibt es überhaupt keine Anwesenheitspflicht mehr, keine Kernarbeitszeiten und kein Stundenzählen. Jeder darf arbeiten wann, wo und so lange, wie er will. Hauptsache, er hält die vorab vereinbarten Ziele ein. Unmöglich? Die Ergebnisse bei Best Buy sind grandios: Die durchschnittliche Produktivität pro Mitarbeiter stieg um 35 Prozent. Die freiwillige Kündigungsrate fiel um 52 Prozent in der Logistikabteilung und um satte 90 Prozent in der Online-Sparte des Unternehmens.
Ein Beispiel von vielen. Gut gefällt mir, dass der Autor nicht nur die Unternehmenssicht einnimmt, sondern detailliert schildert, wie sich der Arbeitsalltag von vielen Menschen positiv verändert hat, seit sie in der Easy Economy – ein zentrale Wortschöpfung des Autors – tätig sind.
Im letzten Drittel erhalten Sie konkrete und praktische Tipps, wie Sie selbst ein Teil der Easy Economy werden können. Wie Sie als Angestellter ihrem Chef klar machen, dass Sie da ein paar Ideeen hätten, wie Sie Ihre Arbeit noch viel besser erledigen können. Damit Sie künftig viel öfter sagen können: “Morgen komm ich später rein”.
Ich wünsche dem wichtigen Buch eine größtmögliche Verbreitung. Zusatzinfos gibt es auf der Website zum Buch: www.morgenkommichspaeterrein.de.
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Hier schreibt

[...] Und Wolff Horbachs Buchbesprechung auf seiner Seite Faktor-G zieht das freundliche Fazit: “Markus Albers träumt nicht nur von [...]
[...] positiver Rezensionen erfreuen, wie z.B. bei den befreundeten Bloggern Alexander Greisle, Wolfgang Horbach, und Jochen [...]
[...] und deren Nutzen für Unternehmen. Ich habe habe daher das Buch hier im innovativ.in Blog und bei Faktor G [...]
[...] habe ich hier das Buch “Morgen komm ich später rein” von Markus Albers vorgestellt. Diese Woche ist Markus beim innovativ.in Business Blog als [...]
[...] Sie, was Markus Albers, der Autor von “Morgen komm ich später rein” dazu heute im innovativ.in-Business-Blog dazu sagt: Sieben Ursachen, warum man im Büro [...]
[...] Albers, der das ausgezeichnete Buch “Morgen komm ich später rein” geschrieben hat, hat die Festanstellung mit dem 9to5-Arbeitstag im Büro angezählt. Er [...]
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[...] habe ich dann Markus Albers getroffen, den Autor von “Morgen komm ich später rein“. Auch mit Markus hatte ich viele E-Mails ausgetauscht und einige Male telefoniert. Jetzt [...]
[...] Albers ist Journalist und Autor des sehr erfolgreichen Buches “Morgen komm ich später rein“. Er kennt sich also mit modernen Arbeitszeitmodellen bestens [...]
[...] Albers, der Autor von “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es [...]
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