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	<title>Faktor G &#187; Buchempfehlungen</title>
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	<description>Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.</description>
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		<title>Die Macht der Disziplin &#8211; Wie wir unseren Willen trainieren können</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Macht der Disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbstkontrolle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist jedes Jahr das selbe: In der Silvesternacht oder am Neujahrstag nehmen sich Abermillionen Menschen vor, das neue Jahr mit guten Vorsätzen zu beginnen: abnehmen, mehr Geld verdienen, weniger Stress, weniger Alkohol, aufhören mit dem Rauchen. Aber bereits jetzt &#8211; Mitte Januar &#8211; dürften die meisten Vorsätze vergessen oder gebrochen sein. Woran liegt das? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jedes Jahr das selbe: In der Silvesternacht oder am Neujahrstag nehmen sich Abermillionen Menschen vor, das neue Jahr mit guten Vorsätzen zu beginnen: abnehmen, mehr Geld verdienen, weniger Stress, weniger Alkohol, aufhören mit dem Rauchen. Aber bereits jetzt &#8211; Mitte Januar &#8211; dürften die meisten Vorsätze vergessen oder gebrochen sein. Woran liegt das? Und vor allen Dingen: Gibt es einen Weg, die Vorsätze trotz aller Widrigkeiten halbwegs einzuhalten?</p>
<p>Diese Fragen und noch einige mehr beantwortet das brandneue Buch von Roy Baumeister und John Tierney &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3593393603/ref=nosim?tag=fag-21">Die Macht der Disziplin &#8211; Wie wir unseren Willen trainieren können</a>&#8221; (Amazon-Link).</p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p><img class="size-full wp-image-564 alignleft" style="margin: 0 10px 0 0;" title="Die Macht der Disziplin" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2012/01/macht_der_disziplin.jpeg" alt="Die Macht der Disziplin" width="143" height="220" /></p>
<p>Baumeister ist Psychologie-Professor und einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Selbstregulation und Selbstkontrolle. Tierney ist Wissensschaftsjournalist bei der New York Times und hat wohl seinen Beitrag dazu geleistet, dass das Buch trotz der komplexen Materie leicht lesbar und gut verständlich lesbar ist.</p>
<p>Im Anfang des Buches betonen die Autoren die <strong>Bedeutung der Selbstdisziplin</strong>. Psychologen sind sich weitgehend darüber einig, dass besonders zwei Faktoren für eine Lebenszufriedenheit wichtig sind: Intelligenz und Selbstdisziplin. Lange Zeit hat man daran gearbeitet, durch Trainingsprogramme die Intelligenz zu verbessern. Aber man musste leider feststellen, dass dies nur in sehr begrenztem Maße möglich ist. Selbstdisziplin lässt sich dagegen in weitem Maß trainieren. Wie ein Muskel (Im Original heißt das Buch &#8220;Willpower&#8221;). Mangelnde Selbstdisziplin ist dagegen für fast alle persönlichen und gesellschaftlichen Probleme verantwortlich: zwanghafter Konsum, Verschuldung, Gewalt, schlechte schulische Leistungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, ungesunde Ernährung, usw.</p>
<p>Baumeister ist vor allem durch eine Entdeckung bekannt geworden: Willenskraft ist eine Frage der Glucose-Versorgung des Gehirns. Unsere Disziplin, Ziele umzusetzen und Bemühungen fortzusetzen, ist nicht eine rein mentale Frage, sondern hat sehr damit zu tun, ob unser Gehirn (noch) genug Glucose hat. Haben wir zu wenig geschlafen, schlecht oder gar nicht gefrühstückt, dann fällt es uns sehr schwer, Aufgaben anzugehen oder wichtige Entscheidungen zu treffen. Wenn wir Entscheidungen treffen, Versuchungen widerstehen, dann wird der Glocose-Vorrat aufgebraucht. Ist es erschöpft, dann haben wir keine Widerstandskräfte mehr gegen Versuchungen. Die Folge: Wir lassen uns sehr leicht ablenken, die Dingen verführen, die wir hinterher bereuen. Wir treffen Entscheidungen, die schnelle Befriedigung schaffen, langfristig aber meist schwere Nachteile nach sich ziehen.</p>
<p>Das Buch zeigt anhand zahlloser Beispiele und vieler außergewöhnlicher Experimente, wie das ganze funktioniert. Vor allem zeigt es aber auch, welchen Nutzen wir aus diesen Erkenntnissen gewinnen können:</p>
<ul>
<li>Unsere Widerstandskräfte gegen Versuchungen sind sehr begrenzt. Wer die Grenzen kennt und achtet, kann daraus eine Menge Vorteile ziehen. Egal, ob es dabei um das Erledigen von Aufgaben geht, ob jemand abnehmen, mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören will.</li>
<li>Nachlassend Widerstandskräfte sind an bestimmten Symptomen erkennbar. Wenn wir sie kennen und sie wahrnehmen, können wir Fallen vermeiden und für eine Erholung sorgen.</li>
<li>Energie für Veränderungen steht nur begrenzt zur Verfügung. Ihre Investition will klug überlegt und eingesetzt sein. Wer sich überfordert, erreicht am Ende gar nichts.</li>
<li>Die meisten Menschen tappen in eine Planungsfalle: Aufwände werden vielfach unterschätzt. Wer in diese Planungsfalle gerät schafft sich selbst eine Menge Stress. Es ist besser, weniger zu planen und mehr auf die Durchführung zu achten. Eine permanente Kontrolle und Reflexion des Durchgeführten führt dann zu einer realistischeren Planung. Die Belohnung gibt es dann in Form von weniger Stress und besserer Zielerreichung.</li>
</ul>
<p>Das Buch ist wissenschaftlich fundiert geschrieben, aber trotzdem sehr gut und einfach lesbar. Die vielen Verweise sind diskret gesetzt, so dass sie dem interessierten Leser eine einfache Vertiefung ermöglichen, aber den Lesefluss nicht stören.</p>
<p>Das Buch ist gut strukturiert und die Inhalte sind durch die guten Geschichten leicht merkbar. Das Buch ist praxisorientiert, so dass der Leser daraus <strong>eine Menge gut umsetzbarer Tipps</strong> entnehmen können. Ich habe es jedenfalls getan.</p>
<p>Mein Gesamturteil: <strong>sehr lesenswert</strong>.</p>
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		<title>Glücksatlas &#8211; hilfreich oder kontraproduktiv?</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/09/22/gluecksatlas-hilfreich-oder-kontraproduktiv/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksatlas]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksindex]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern hat die Deutsche Post AG den Glücksatlas vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach: Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-466  alignright" title="Glücksatlas" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/09/gluecksatlas.png" alt="Glücksatlas" width="300" height="401" /></p>
<p>Vorgestern hat die Deutsche Post AG den <a href="http://www.gluecksatlas.de">Glücksatlas</a> vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach:</p>
<p>Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein echter Coup gelungen. Sie hat ein wichtiges Thema besetzt, eine wissenschaftlich fundierte Studie anfertigen lassen, eine gute Internetseite zu den Ergebnissen erstellt und eine vorzügliche Pressearbeit geleistet. Die Presseunterlagen mit zahlreichen Bildern und Detailergebnissen stehen digital allen zur Verfügung.</p>
<p>So hat die Presse auch gerne zugegriffen. Alle bedeutenden Medien haben berichtet. Claus Kleber freute sich vorgestern Abend im Heute-Journal darüber, endlich mal positive Nachrichten verbreiten zu können: &#8220;Die Deutschen sind so glücklich wie lange nicht mehr.&#8221;</p>
<p>In der Pressemitteilung der Deutschen Post AG heißt es u.a.:</p>
<blockquote><p>Die Lebenszufriedenheit der Deutschen ist deutlich gestiegen. Noch nie war dabei der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland so gering wie heute. Im Vergleich ist Hamburg die glücklichste Region Deutschlands, Thüringen die unzufriedenste. Das ist das Ergebnis des Glücksatlas Deutschland 2011, der ersten deutschen Glücksstudie im Auftrag der Deutschen Post.</p>
<p>Unter der Leitung renommierter Wissenschaftler wie Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, und Professor Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, wurde analysiert, wie stark unterschiedliche Faktoren wie Einkommen, Beruf, Familie, Gesundheit und Kultur die Lebenszufriedenheit beeinflussen.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-465"></span>Da ich den Glücksatlas noch nicht in den Händen habe, kann ich zu den Details noch wenig sagen und mich nur auf das stützen, was in der Pressemappe steht.</p>
<p>Die <strong>positiven Aspekte</strong> des Glücksatlasses sehe ich zunächst in zwei Punkten:</p>
<p><strong>Die Entwicklung es alternativen Wohlstandsindikators wird gefördert</strong><br />
Es ist schon lange klar, dass das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt">BIP</a> uns nicht weiterhilft. Wir hatten alleine in den letzten 40 Jahren eine Steigerung des BIP um über 500%. Sind wir heute glücklicher als 1970? Im Gegenteil: die Menschen sind heute bei uns etwas unglücklicher als noch vor Jahrzehnten. Das ewige Wachstum, Wachstum bringt uns so nicht weiter. Im Gegenteil: Klimawandel, steigende Umweltverschmutzung und zunehmende Ressourcenverknappung zeigen uns deutliche Grenzen. Höchste Zeit, andere Werte zu entwickeln.</p>
<p><strong>Glück rückt in den Mittelpunkt</strong><br />
Die Presseresonanz bringt des Thema Glück mal wieder auf die Seite eins. Leider wird der Effekt schon nach ganzer kurzer Zeit wieder verschwunden sein.</p>
<p>Durch die Presseaufmerksamkeit bin ich auch zu Interviews gebeten worden. Gestern für den NDR Mecklenburg-Vorpommern und heute kommt der WDR.</p>
<p>Dabei sind mir zwei Aspekte aufgefallen, die <strong>in Bezug auf das Glück</strong> absolut <strong>kontraproduktiv</strong> sind:</p>
<p><strong>Glück ist keine Frage des Wohnortes</strong><br />
Es gibt seriöse, wissenschaftlich fundierte Glücksstudien, die belegen, dass die äußeren Umstände für das eigene Glück nur zu ca. zehn Prozent verantwortlich sind.  Alleine der Begriff &#8220;Glücksatlas&#8221; suggeriert, dass es wichtig sei, ob man in Hamburg (die angeblichen &#8220;Sieger&#8221; im Glücksatlas) oder in Thüringen (die angeblichen &#8220;Verlierer&#8221;) wohnt.</p>
<p>Sicherlich ist es wichtig, bei solchen Studien regionale Unterschiede zu untersuchen. Aber es wird jetzt viel zu viel darauf geschaut, welche äußeren Bedingungen das Glück angeblich beeinflussen. Wahrscheinlich liegen die im Glücksatlas gemessenen Werte an ganz anderen Faktoren. Hamburg ist sehr Jahrhunderten eine Weltstadt und ein großes Handelszentrum. So etwas zieht Menschen an, die aktiv sind, die gestalten und die dadurch wahrscheinlich glücklicher sind &#8211; oder vorher schon waren.</p>
<p>Der Glücksatlas in der jetzigen Form wird (leider) den Blick auf die äußeren Faktoren lenken und nicht auf das, was wirklich zum Glück beiträgt.</p>
<p><strong>Vergleiche machen unglücklich</strong><br />
Eines der zuverlässigsten Mittel, sich schnell unglücklich zu machen, ist der Vergleich mit Menschen, denen es (angeblich) besser geht. Genau das passiert durch den Glücksatlas! Und wird durch die Presse kräftig befeuert (z.B. die WELT: Hamburger sind am glücklichsten). So begann auch gestern mein Interview im NDR: &#8220;Wir in Mecklenburg-Vorpommern haben ja im Glücksatlas nicht so gut abgeschnitten &#8230;&#8221;.</p>
<p>Meine Empfehlungen dazu: Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen. Entwickeln Sie Ihren eigenen Glücksindex. Tun Sie heute etwas für Ihr Glück. Am besten JETZT. Dort wo Sie sind. Das bringt mehr, als wenn Sie nach Hamburg umziehen.</p>
<p><strong>Update 23.09.2011</strong>:<br />
Am 24.09.2011 bin ich zu dem Thema Glücksatlas im ZDF-wochenjournal. Ab 13.05 Uhr.</p>
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		<title>Muße: Vom Glück des Nichtstuns</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/12/26/musze-vom-glueck-des-nichtstuns/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Dec 2010 12:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Leistung]]></category>
		<category><![CDATA[Muße]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>

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		<description><![CDATA[Höher. Schneller. Weiter. Das Motto gilt nicht nur für Olympia, sondern dringt seit vielen Jahren immer stärker in jeden Betrieb, jedes Büro &#8211; schlimmer noch: in jeden Kopf. Berge von Literatur, eine Schwemme von Ratgebern und eine endlose Liste von Blog-Artikeln, Tweeds und Facebook-Tipps halten uns dazu an, in kürzerer Zeit noch mehr zu schaffen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-401  alignleft" style="margin: 0 10px 5px 0;background:none;" title="Ulrich Schnabel: Muße" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2010/12/schnabel_musse.jpg" alt="Ulrich Schnabel: Muße" width="150" height="236" /></p>
<p>Höher. Schneller. Weiter. Das Motto gilt nicht nur für Olympia, sondern dringt seit vielen Jahren immer stärker in jeden Betrieb, jedes Büro &#8211; schlimmer noch: in jeden Kopf. Berge von Literatur, eine Schwemme von Ratgebern und eine endlose Liste von Blog-Artikeln, Tweeds und Facebook-Tipps halten uns dazu an, in kürzerer Zeit noch mehr zu schaffen. Immer produktiver und effizienter zu werden.</p>
<p>Da tut es gerade gut, wenn einer einmal inne hält und sich darauf besinnt, dass es noch etwas anderes gibt: Muße. Dieser eine ist der mehrfach ausgezeichnete Wissenschaftsredakteur Ulrich Schnabel, von dem gerade das Buch “<a href="http://www.amazon.de/dp/389667434X/ref=nosim?tag=fag-21">Muße: Vom Glück des Nichtstuns</a>” (Amazon Link) erschienen ist.</p>
<p><span id="more-400"></span>Ist es ein Zufall oder Kalkül des Verlages, dass “<a href="http://www.amazon.de/dp/389667434X/ref=nosim?tag=fag-21">Muße</a>” kurz vor Weihnachten erschienen ist? Die Adventszeit, die verklärt als die <em>besinnliche</em> beschrieben ist, aber in Wirklichkeit die <em>hektischste</em> Zeit des Jahres ist. Sollte es Kalkül des Verlages gewesen sein, so war es ein Volltreffer. Schon nach einer guten Woche war die erste Auflage des Buches vergriffen. Zur Rezension habe ich bereits 14 Tage nach der Ersterscheinung ein Exemplar der 2. Auflage in der Hand.</p>
<p>Ich nehme einmal das Ergebnis vorweg: Der Erfolg des Buches beruht wahrscheinlich auf zwei Faktoren. Erstens ist das Buch erstklassig recherchiert und sehr gut lesbar geschrieben. Und zweitens bedient es wahrscheinlich eine große Sehnsucht: nach mehr Ruhe, nach weniger Zeitnot und weniger Hektik.</p>
<p><strong>Kapitel I</strong> des Buches beschäftigt sich mit dem Phänomen, dass wir zwar immer mehr angeblich zeitsparende Technik(en) einsetzen, aber immer weniger Zeit haben. Es räumt mit dem Mythos auf, dass wir mit mehr Technik zu einem Zeit-Paradies gelangen. Und macht uns klar, dass wir mit immer mehr Möglichkeiten einer immer höheren Preis an “Opportunitätskosten” zu bezahlen haben. Früher war das Telefonieren zwar teurer, aber wir mussten uns nicht um den Tarif kümmern: es gab nur einen einzigen von der Post. Heute telefonieren wir zwar billiger, haben aber eine ganze Menge Arbeit bei der Durchsicht des Tarifdschungels. Und wählen dann garantiert einen Tarif, der nicht optimal für uns ist. So kommt zu der vielen Arbeit noch das schlechte Gefühl, eine Fehlentscheidung getroffen zu haben.</p>
<p><strong>Kapitel II</strong> macht klar, was die Last der Informationsflut mit uns &#8211; genauer: unserem Gehirn &#8211; macht. Auch hier haben wir es mit einem Paradox zu tun: Je mehr Informationen wir überfliegen &#8211; zum Lesen reicht die Zeit nicht &#8211; desto schlechter sind wir informiert. Bei ständiger Erreichbarkeit ist wir auch ständig unterbrechbar. Und je öfter wir unterbrochen werden, desto schlechter sind unserer Denk- und Arbeitsergebnisse. Fazit: wer nicht ständig nach neuen Informationen jagt oder diese zulässt, sondern sich Ruhe- und Erholungspausen gönnt, erhöht die Leistungsfähigkeit seines Gehirns und wird daher auch bessere Arbeitsergebnisse liefern (können).</p>
<p><strong>Kapitel III</strong> belegt anhand wissenschaftlicher Studien, das Schlaf, Pausen, Meditieren oder auch schlichtes Nichtstun alles andere sind als Zeitvergeudung. Im Gegenteil: All das fördert Wohlbefinden, Gesundheit und geistige Leistungsfähigkeit.</p>
<p>Die <strong>GALERIE GROSSER MÜSSIGGÄNGER</strong> belegt anhand von Persönlichkeiten wie John Lennon, Ernst Pöppel oder Doris Dörrie, dass lange Bett- und Ruhepausen zu außerordentlichen Leistungen befähigen können. Mir gefiel ganz gut die Formulierung der “Querdenker, Pausenkünstler und Abwesenheitsexperten”. Ganz begeistert war ich von Yvon Chouinard, der das halbe Jahr nicht im Büro ist, sondern auf Expeditionen irgendwo auf dem Globus. Der es nicht trotz, sondern wahrscheinlich gerade wegen seiner häufigen Abwesenheit geschafft hat, das sehr erfolgreiche Outdoor-Unternehmen Patagonia aufzubauen. Auch hier taucht wieder das “Weniger ist mehr” auf.</p>
<p><strong>Kapitel IV</strong> zeigt auf, wie es überhaupt zu unserer hektischen Gesellschaft kommen konnte. Wie die meisten von uns getrieben sind von dem “Zeit ist Geld”. Wir wir fast immer mehr mitgerissen werden, in immer weniger Zeit im Job immer mehr zu erledigen und in der Freizeit sowie im ganzen Leben mehr zu erleben.</p>
<p><strong>Kapitel V</strong> leitet von den Aufzählungen, was Hektik und Zeitmangel alles für negative Auswirkungen haben, über zu Hoffnungs-Inseln. Es gibt sie noch, die Ruhe-Orte. Manche ganz weit weg, andere direkt in der Nachbarschaft. In diesem Kapitel wird auch klar, dass wir die Wahl haben, uns von der Hektik mitreißen zu lassen oder Gelegenheiten zu nutzen, zur Ruhe zu kommen. Hier findet man praktische Tipps und Anregungen zum persönlichen Müßiggang.</p>
<p><strong>Kapitel VI</strong> zeigt uns Strategien und gibt uns Hinweise, wie wir es schaffen, mehr Muße in unser Leben zu bringen. Die schlechte Nachricht: wir sind keine Insel und können uns nicht so einfach aus einem hektischen System ausklinken. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Strategie, einer konsequenten Haltung und einigen Übungen ist es durchaus machbar, mehr Muße in das eigene Leben zu bringen.</p>
<p>Zum <strong>Schluss</strong> regt das Buch an, eine persönlichen Fahrplan zu einem entspannteren Leben aufzustellen. Vielleicht genau das richtige für die Jahreszeit, in der die meisten (guten) Vorsätze für das neue Jahr gefasst werden.</p>
<p>Witzig finde ich das “<strong>Vorwort für Eilige</strong>”. Es ist wohl mehr eine Warnung, nicht nur die “<strong>Muße für Eilige</strong>” &#8211; eine Zusammenfassung des Buches auf zweieinhalb Seiten &#8211; zu lesen, sondern das gesamte Buch in Ruhe zu genießen.</p>
<p>Das Buch ist übersichtlich gestaltet. Die Sprache ist klar, prägnant und daher sehr gut lesbar. Mit Hilfe des Inhaltsverzeichnisses findet man bestimmte Passagen leicht wieder. Zahlreiche Literaturverweise &#8211; nach Kapiteln aufgeteilt &#8211; sind eine Fundgrube für den, der es genauer und tiefer wissen will. Beim ausführlichen Register hätte ich mir gewünscht, dass es nicht nur auf Personen, sondern auch auf Sachbegriffe hinweist.</p>
<p>Fazit: <strong>ein sehr gutes Buch</strong>. Vor allem <strong>denen empfohlen, die meinen, vor dem unausweichlichen Tod noch möglichst viel erledigen zu müssen</strong>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Prof. Manfred Spitzer: Erfolgsgeheimnis Hirnforschung für Unternehmen</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 11:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Mitarbeiter]]></category>
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		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Er ist ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. Dort hat er auch das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) gegründet. Während der multisense-Forums in Essen hatte ich die Gelegenheit, Prof. Spitzer kurz zu dem Thema Gehirnforschung für Unternehmen zu interviewen: Herr Prof. Spitzer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Er ist <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie-iii-ulm/home/personen/prof-dr-dr-manfred-spitzer.html">ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm</a>. Dort hat er auch das <a href="http://www.znl-ulm.de/">Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen</a> (ZNL) gegründet.</p>
<p>Während der <a href="http://www.multisense.net/multisense-forum/">multisense-Forums in Essen</a> hatte ich die Gelegenheit, Prof. Spitzer kurz zu dem Thema Gehirnforschung für Unternehmen zu interviewen:</p>
<p><strong>Herr Prof. Spitzer, was bedeutet Hirnforschung für Unternehmen? Was sollte ein Unternehmen tun, um die Ergebnisse der Hirnforschung zu nutzen?</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-9876   alignleft" style="margin: 0 10px 5px 0;" title="Prof. Manfred Spitzer" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/prof_manfred_spitzer.jpg" alt="Prof. Manfred Spitzer" width="156" height="200" /></p>
<p>Ich glaube, das ist auf jeder Ebene möglich und auch notwendig. Wenn man weiß, wie das Gehirn funktioniert, dann weiß man, was Menschen bewegt. Und wenn man das weiß, kann man besser mit sich und anderen umgehen.</p>
<p>Ein Beispiel: Wir Menschen sind definitiv nicht „Wolf unter Wölfen“, wie das Sigmund Freud noch vor hundert Jahren gesagt hat. Eines der schönen Ergebnisse der Neurowissenschaft ist, dass Menschen ein natürliches Bedürfnis nach Fairness und Ausgleich haben. Sie möchten sich schon hervorheben, aber sie möchten auch fair behandelt werden. Dieses Bedürfnis übertrifft vieles andere. Dabei geht es keineswegs nur darum, dass man sie beispielsweise für ihre Arbeit angemessen entlohnt. Menschen möchten ebenso, dass man eine Wertschätzung ihnen gegenüber zeigt.</p>
<p><span id="more-392"></span>Wenn man weiß, wie im Gehirn die Dinge modular aufgebaut und extrem vernetzt sind, dann ist eben klar, dass der Gedanke „Geld“ Bahnungseffekte hervorruft, die letztlich dissoziales Verhalten begünstigen. Wenn Versuchspersonen beispielsweise einfach nur ein Bild von Geldscheinen sehen oder wenn man über Geld redet und dann die Leute fragt, ob sie lieber alleine oder in der Gruppe in Urlaub gehen, dann gehen sie lieber alleine in Urlaub. Einfach nur weil das Denken an Geld letztlich antisoziale Einstellungen begünstigt. Wer das weiß, der spricht nicht über Geld, wenn es um die Anbahnung einer vertrauensvollen Beziehung geht.</p>
<p>Das ist nur ein Beispiel von einer großen Anzahl wichtiger Erkenntnissen aus der Gehirnforschung. Wer diese nicht berücksichtigt, macht Fehler. Das muss nicht sein!</p>
<p><strong>Wenn schon einfache Symbole und Signale enorme Bahnungseffekte auslösen und Handlungen nach sich ziehen, bedeutet das doch, dass in Unternehmen wahnsinnig viel geändert werden müsste?!</strong></p>
<p>Ganz sicher. Für mich persönlich heißt das vor allem, dass in Schulen und Kindergarten ganz viel verändert werden muss. Dass kommt dann den Unternehmen indirekt zu Gute. Denn wir verschleudern heute Gehirnkapazität in einer ungeheueren Dimension. Dass ist den meisten Menschen gar nicht klar.</p>
<p>Ein Beispiel: Viele Menschen glauben, sie könnten mehrere Dinge gleichzeitig tun, obwohl wir wissen, dass dies gar nicht geht. Alleine durch solches „Mulittasken“ werden nach amerikanischen Schätzungen 650 Milliarden Dollar jährlich verschwendet. Nur weil die Menschen andauernd alles mögliche machen &#8211; oder es zumindest versuchen &#8211; und deswegen weniger optimiert mit ihren geistigen Ressourcen umgehen. Sie werden letztlich dauernd beim Arbeiten gestört und gewöhnen sich nachweislich einen ineffektiven Denkstil an. Wenn man sich überlegt, was das unter dem Strich bedeutet, so ist das jede Menge Produktivitätsverlust für die Firmen. Das sollte eigentlich nicht sein. Das sollte man wissen.</p>
<p><strong>Jetzt habe ich als Unternehmer oder Manager erkannt: Hirnforschung ist sehr interessant. Wenn ich die Ergebnisse kenne, kann ich daraus jede Menge Nutzen ziehen. Wie gehe ich denn jetzt am besten vor, um das zu lernen?</strong></p>
<p>Nun, die beste Art eine Wissenschaft zu lernen, ist sie zu tun. Das ist das eine. Es gibt keinen 5-Minuten-Crashkurs Hirnforschung und dann auch noch die Anwendung fürs Leben. So einfach ist die Welt ja nie. D.h. natürlich braucht man ein gerüttelt Maß Interesse und man braucht auch den richtigen Einführungsfaden.</p>
<p>Viele Forscher &#8211; auch Gehirnforscher &#8211; verkaufen die Gehirnforschung als etwas, dass so kompliziert ist, das es nicht mal die Wissenschaftler selbst verstehen. Ich denke, wichtig ist erst mal, den Wald vor lauter Bäumen immer noch zu sehen. Dann kann man sich von einzelnen Dingen, die interessant sind, langsam vortasten.</p>
<p>Es geht jetzt nicht darum, das Gehirn in fünf Minuten oder einem Workshop-Wochenende zu erkennen und dann das ganze Leben umzukrempeln. Sonders es geht darum, zu erkennen, wie zum Beispiel Emotionen und Lernen zusammen hängen. Was Motivation eigentlich ist, wie wir sozusagen eigentlich lernen. Was Menschen wirklich umtreibt, wie Vertrauensbildung funktioniert, usw.</p>
<p>Wenn man sich über die verschiedenen Fäden der Materie “Gehirn“ nähert, dann wird es spannend genug. Wenn man erfährt, wie man von den Erkenntnissen persönlich etwas hat, dann macht man auch weiter.</p>
<p>[Anmerkung: Beim Sender BR alpha gibt es seit Jahren mit Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer die Sendereihe „<a href="http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1213783033707.xml">Geist &amp; Gehirn</a>“. In der Videothek stehen mehr als 150 Videos zu dem Thema zur Verfügung, die Schritt für Schritt in die Materie einführen. Sehr lesenswert und als Einführung ins Thema gut geeignet sind auch seine Bücher „<a href="http://www.amazon.de/dp/3827417236/ref=nosim?tag=fag-21">Lernen</a>“, "<a href="http://www.amazon.de/dp/3827420814/ref=nosim?tag=fag-21">Selbstbestimmen</a>“ und „<a href="http://www.amazon.de/dp/3827426774/ref=nosim?tag=fag-21">Medizin für die Bildung</a>“]</p>
<p><strong>Wunderbar. Eine Abschlussfrage: Was hat Sie als Hirnforscher selbst am meisten überrascht bei Ihren Forschungen? Womit hätten Sie nicht gerechnet? </strong></p>
<p>Ich hätte noch vor fünf Jahren nicht damit gerechnet, wie unglaublich eng verbunden Lernprozesse und Glücksprozesse sind. Wir haben heute verstanden, dass unser Glückssystem eigentlich gar nicht unser Glückssystem ist, sondern unser Lernsystem.</p>
<p>Glück ist, wenn man so will, ein Nebenprodukt. Die Belohnung für eine neue, gute Erfahrung. Deshalb hört es auch auf zu funken, wenn ich schon weiß, wofür etwas da ist. Das treibt mich an, mein Wissen immer mehr zu erweitern.</p>
<p>Wenn man sich das einmal richtig vor Augen führt, wie eng Lernen und Glück zusammenhängen, dann wird auch klar, wie weit wir von lernenden Unternehmen heute noch entfernt sind.  Sogar von der lernenden Schule, die wir immer noch als „Ernst des Lebens“ bezeichnen.</p>
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		<item>
		<title>Bitte unbedingt lesen: Nur Tote bleiben liegen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 09:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Management-Vordenker Anja Förster und Dr. Peter Kreuz haben ein neues Buch vorgelegt: Nur Tote bleiben liegen. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde das neue Buch das bisher beste von den Werken der beiden. Schon der Titel kommt frech daher und so ist das ganze Buch: schonungslos werden übliche Abläufe in Wirtschaft und Verwaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-384 alignleft" style="margin: 0 10px 5px 0;" title="Nur Tote bleiben liegen" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Tote.jpg" alt="Nur Tote bleiben liegen" width="136" height="210" />Die Management-Vordenker Anja Förster und Dr. Peter Kreuz haben ein neues Buch vorgelegt: <a href="http://www.amazon.de/dp/3593392208/ref=nosim?tag=fag-21">Nur Tote bleiben liegen</a>. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde das neue Buch das bisher beste von den <a href="http://www.faktor-g.de/2008/10/03/spuren-statt-staub-wie-wirtschaft-sinn-macht/">Werken</a> der beiden.</p>
<p>Schon der Titel kommt frech daher und so ist das ganze Buch: schonungslos werden übliche Abläufe in Wirtschaft und Verwaltung infrage gestellt und durch neue radikale Modelle ersetzt. Förster und Kreuz sind keine Spinner, die sich am grünen Tisch irgendwelche neuen Methoden ausdenken, sondern <strong>Trüffelsucher des neuen Wirtschaftens</strong>.</p>
<p>Das Buch ist gespickt mit zahlreichen, konkreten Beispielen, wie fundamental anders, wie frisch und vor allem: wie erfolgreich Wirtschaften sein kann, wenn das Potenzial aller Beteiligten voll entfesselt wird:<span id="more-383"></span></p>
<ul>
<li>Die Restaurantkette &#8220;Vapiano&#8221; hat noch nie Werbung gemacht. Trotzdem sind die Restaurants jeden Tag voll (ich konnte mich letzten Samstag in Berlin davon überzeugen). Das Erfolgsrezept: Cool eingerichtete Räume in bester Lage. Das Essen &#8211; italienisch: Pizza, Pasta oder Salat &#8211; wird frisch vor den Augen der Gäste vorbereitet. Dieses Anderssein wird schnell Stadtgespräch und bringt scharenweise neue Gäste heran.</li>
<li>Die Firma Apple hat mit dem iPhone das Telefon neu erfunden und damit den Smartphone-Markt aufgemischt. Das Geheimnis steht auf der Rückseite von jedem iPhone: &#8220;Designed by Apple in California. Assembled in China.&#8221; Apple denkt sich mit hochkreativen Mitarbeitern im kalifornischen Cupertino wertschaffende Lösungen aus. Gefertigt werden die Geräte dort, wo es am besten und billigsten geht.</li>
<li>Mohammad Yunus verleiht mit seiner Grameen Bank Mikrokredite an Menschen, die zu arm sind, um klassische Sicherheit zu bieten. Deutsche Banker würden hier sicher eine hohe Ausfallrate sehen. Aber es ist genau umgekehrt: Sensationelle 98% aller Kredite werden zurückgezahlt. Eine Rate, von der europäische und amerikanische Banken nur träumen können.</li>
</ul>
<p>Drei Beispiele von vielen Dutzend im Buch. Die Autoren haben aber nicht nur die sehr erfolgreichen Geschäftsmodelle aufgespürt, sondern sie analysieren und beschreiben auch genau, worauf die Erfolge zurückzuführen sind:</p>
<ul>
<li>Den <strong>Wandel verstehen</strong> und die sich daraus ergebenden <strong>Möglichkeiten erkennen</strong>.</li>
<li>Der <strong>Verzicht auf Sicherheit</strong> entfesselt und führt zu einem <strong>selbstbestimmt</strong>eren <strong>Handeln</strong>.</li>
<li>Die <strong>Kontrolle aufgeben</strong> und selbst zum <strong>Führer werden</strong>.</li>
<li>Die <strong>Kunden</strong> an sich binden, indem man ihnen größtmögliche <strong>Freiheit</strong> gibt.</li>
<li><strong>Sich öffnen</strong> und die <strong>Intelligenz der Vielen nutzen</strong>.</li>
<li><strong>Mauern einreißen</strong> und <strong>transparenter werden</strong>.</li>
<li><strong>Kreativität ermöglichen</strong> und den <strong>Ideen vertrauen</strong>.</li>
<li><strong>Nichtwissen ertragen</strong>, <strong>experimentieren</strong>, Fehler zulassen und schnell daraus lernen.</li>
<li><strong>Rebellen und Querdenker fördern</strong>.</li>
<li><strong>Dogmen hinterfragen</strong>. <strong>Neue Antworten entdecken</strong>.</li>
</ul>
<p>Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben. Die Sprach ist frisch, so dass mir das Lesen großen Spaß bereitet hat. Eine gute Gliederung, zahlreiche Bilder, eingeschobene Kästen und ein umfangreiches Register zum Nachschlagen runden das hervorragende Werk ab. Mit Sicherheit werde ich es noch oft zur Hand nehmen, um mich davon inspirieren zu lassen.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3593392208/ref=nosim?tag=fag-21">Nur Tote bleiben liegen</a>&#8221; ist ein Schatz von <strong>Blaupausen für erfolgreiches Wirtschaften</strong>. Daher auch meine Empfehlung: <strong>Unbedingt lesen!</strong></p>
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		<title>Markus Albers: Meconomy</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 09:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Author des sehr erfolgreichen Buches &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches thematisch an das erste Buch anknüpft. Der Titel verrät uns gleich, warum es geht: um die Ich-Wirtschaft (Me + Econony = Meconomy). Spätestens seit der Wirtschaftskrise, die ja noch nicht zu Ende ist, dürfte auch dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2010/01/meconomy.png" alt="Meconony" title="Meconony" align="right" />Markus Albers, der Author des sehr erfolgreichen Buches &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches thematisch an das erste Buch anknüpft. Der Titel verrät uns gleich, warum es geht: um die Ich-Wirtschaft (Me + Econony = Meconomy).</p>
<p>Spätestens seit der Wirtschaftskrise, die ja noch nicht zu Ende ist, dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass die alten Spielregeln nicht mehr gelten. Es gibt keine Garantie mehr auf sichere Arbeitsplätze, die Spielräume werden enger und die Jobs immer frustiger.</p>
<p>Genau hier setzt Meconomy an:<span id="more-345"></span></p>
<ul>
<li>Vertrau nicht mehr den alten Strukturen.</li>
<li>Nimm dein Leben selbst in die Hand.</li>
<li>Schaffe dir neue Freiheiten.</li>
<li>Mache Dinge, die du gut kannst und die dir Freude machen.</li>
<li>Arbeite dort, wo du am glücklichsten und produktivsten bist.</li>
</ul>
<p>Wie jede Krise gibt es nicht nur Bedrohungen, sondern auch viele neue Chancen. Markus Albers liefert uns jede Menge davon. Somit ist das Buch eine Fundgrube für all diejenigen, die jetzt ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen, anstatt sich auf alte, brüchige Strukturen zu verlassen.</p>
<p>Neue Chancen bedeuten auch neues Handeln. Meconomy zeigt auf, was auf denjenigen zukommt, der sich auf den Weg macht, womit er zu rechnen hat.  Aber auch, welche Belohnungen winken: <strong>mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung, mehr Glück</strong>.</p>
<p>Für Meconomy hat der Autor interessante Formen gefunden:</p>
<p><strong>Interviews mit Experten</strong>: Markus Albers hat einige Experten rund um die Themen Arbeitswelt der Zukunft interviewt. Zum Teil sind die Interviews in voller Länge im Buch, zum Teil sind sie im Text verarbeitet, wie beispielsweise das Interview mit mir zu &#8220;<a href="http://www.meconomy.me/wolff-horbach/">Lebenslanges Lernen macht glücklich</a>&#8220;. Alle Interviews findet man auch auf der</p>
<p><strong>Sehr ausführliche Website</strong>:  Die <a href="http://www.meconomy.me">Website zu Mecononmy</a> finde ich sehr gelungen. Hier sieht man, dass die Medien heute verschmelzen. Das das Buch als E-Book erscheint, ist dieser Weg sehr stimmig und konsequent. Im <a href="http://www.meconomy.me/blog/">Blog</a> kann ein Dialog mit den Lesern stattfinden. Im <a href="http://www.meconomy.me/shop/">Shop</a> kann das Buch gleich erworben werden. So ist die Website gleichzeitig eine Blaupause für all die Autoren, die sich von den Verlagsfesseln lösen wollen. Meconomy in action!</p>
<p><strong>E-Book</strong>. Das Buch erscheint vorerst als reines E-Book. Damit startet der Autor ein Experiment, um genau seine Thesen selbst zu testen. Losgelöst von einem Verlag und mit den Möglichkeiten des Web 2.0 kommt das Buch viele Monate früher heraus, als wenn es gedruckt würde. Was mich besonders freut: Das E-Book gibt es auch auf dem iPhone! Der Preis ist viel günstiger als eine Printausgabe. Das E-Book zu einem Preis von 9,99 € kostet vielleicht die Hälfte einer gedruckten Version. Für kurze Zeit ist das E-Book noch viel günstiger zu haben:</p>
<p><strong>Sonderpreis für Faktor-G-Leser</strong></p>
<p>Bis einschließlich 05.02.2010 können Leser dieses Blogs die PDF-Version des E-Books erheblich günstiger bekommen. Und zwar mit einem <strong>Rabatt von 4,00 €</strong>. Das PDF-E-Book kostet dann nur noch 5,99 €. Das gilt nur, wenn der Kauf über den <a href="http://www.meconomy.me/shop/">Meconomy-Shop</a> erfolgt und dort der Discount Code <strong>FaktorG</strong> eingeben wird.</p>
<p>Markus Albers hat noch ein interessantes Angebot für alle Blogger: Es gibt ein Affiliate-Programm, bei dem man eine Provision von 40 Prozent bekommt.</p>
<p>Ich wünsche dem Buch(-Experiment) viel Erfolg. Ich denke schon über mein nächstes Buch nach &#8230; als E-Book!</p>
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		<title>Der Chef zwischen sämtlichen Stühlen &#8211; oder der Louis-van-Gaal-Effekt</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Nov 2009 18:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
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		<description><![CDATA[Führungskräfte haben es in der letzten Zeit nicht leicht. Einige korrupte, gierige Spitzenmanager haben die ganze Klasse in Mißkredit gebracht. Einige angebliche Spitzenmanager haben durch gigantische Fehlentscheidungen unglaubliche Firmenwerte vernichtet und ganze Konzerne ruiniert. Darunter leiden jetzt (fast) alle Manager, Chefs und Führungskräfte. Unter Angestellten ist es schon lange ein beliebtes Spiel, ihren Chef mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Führungskräfte haben es in der letzten Zeit nicht leicht. Einige korrupte, <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Unternehmen-Karl-Gerhard-Eick-Arcandor-Quelle-Karstadt;art129,2889242">gierige Spitzenmanager</a> haben die ganze Klasse in Mißkredit gebracht. Einige angebliche Spitzenmanager haben durch gigantische Fehlentscheidungen <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/spaeter-geldsegen-fuer-juergen-schrempp;1276293">unglaubliche Firmenwerte vernichtet</a> und <a href="http://www.wiwo.de/unternehmen-maerkte/wie-missmanagement-karstadtquelle-ruinierte-399274/">ganze Konzerne ruiniert</a>. Darunter leiden jetzt (fast) alle Manager, Chefs und Führungskräfte.</p>
<p>Unter Angestellten ist es schon lange ein beliebtes Spiel, ihren <a href="http://www.faktor-g.de/2007/10/29/mein-chef-ist-ein/">Chef mit den übelsten Schimpfworten zu assozieren</a>.</p>
<p>Wie schlimm die Lage inzwischen ist, zeigt das Erscheinen von einigen neuen Büchern zu dem Thema:</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3593387891/ref=nosim?tag=fag-21">Ohne Chef ist auch keine Lösung</a>&#8221; von Volker Kitz und Manuel Tusch verspricht dem Angestellten im Untertitel &#8220;Wie Sie endlich mit ihm klarkommen&#8221;. Passend dazu gibt es die Website &#8220;<a href="http://www.wenn-der-chef-nervt.de/">www.wenn-der-chef-nervt.de</a>&#8220;.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3593388391/ref=nosim?tag=fag-21">Was Ihre Mitarbeiter wirklich von Ihnen erwarten</a>&#8221; von Maren Lehky betrachtet das Problem aus der anderen Sicht und verspricht eine &#8220;Übersetzungshilfe für Führungskräfte&#8221; und &#8220;Feindbild Chef? Das muss nicht sein!&#8221;.</p>
<p>Beide Bücher sind bei Campus erschienen. Ich werde sie in Kürze ausführlich vorstellen.</p>
<p>Wie misslich die Lage einer Führungsperson sein kann, zeigt gerade der Trainer <a href="http://www.fussball-berichte.de/fussball_nachrichten_details8091.htm">Louis van Gaal</a> von Bayern München. Der Verein versteht sich als europäischer Spitzenclub und erwartet in jeder Saison ein oder mehrere Titel. Ein Spitzentrainer (-Manager) wird engagiert, um dieses Ziel zuverlässig zu erzielen. Auch Spitzenleute werden eingekauft. Jetzt soll der Trainer es richten.</p>
<p>Nur leider passt nicht alles zusammen. Der Spitzenstürmer, der letzte Saison noch jede Menge Tore schoss, hat jetzt keinen Lauf. Der Stürmer, der vom anderen Club kam, trifft auch nicht. Der Trainer stellt jedes Mal die Mannschaft um und experimentiert an &#8220;seinem System&#8221;. Inzwischen sind alle frustiert: Der Club, weil die Mannschaft in der Liga im Mittelfeld dahindümpelt und wahrscheinlich bald aus der Champions League fliegt. Der Trainer, weil er unter enormem Druck steht. Das Spitzenpersonal, weil es sich missachtet fühlt.</p>
<p>Ein Lehrstück in Sachen Management, wie man es nur selten in der Öffentlichkeit betrachten kann. Hilft es da, einem verdienten Mitarbeiter, der eine Analyse öffentlich macht, einen <a href="http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,660059,00.html">Maulkorb</a> zu verpassen? Hilft es da, autoritär durchzugreifen oder ist das eher ein Führungsstil aus dem letzten Jahrhundert?</p>
<p><strong>Oder sind ganz andere Maßnahmen erforderlich?</strong></p>
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		<title>Interview: Lebenslanges Lernen macht glücklich</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2009/10/19/interview-lebenslanges-lernen-macht-glucklich/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Autor von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: Lebenslanges Lernen macht glücklich. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Albers, der Autor von &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/lebenslanges-lernen-macht-glucklich/">Lebenslanges Lernen macht glücklich</a>.</p>
<p>Hier ist der erste Teil des Interviews: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/wir-brauchen-ein-schulfach-gluck/">Wir brauchen ein Schulfach Glück</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Wir brauchen ein Schulfach Glück</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Autor von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Albers, der Autor von &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog veröffentlicht: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/wir-brauchen-ein-schulfach-gluck/">Wir brauchen ein Schulfach Glück</a>.</p>
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		<title>Was ist besser: GTD, Vier-Stunden-Woche oder Erfolgreiche Gewohnheiten?</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2008/12/29/was-ist-besser-gtd-vier-stunden-woche-oder-erfolgreiche-gewohnheiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 21:44:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Frage stellt Markus Albers heute in seinem Blog: GTD oder Vier-Stunden-Woche? Wie wär&#8217;s mit Erfolgreichen Gewohnheiten? Markus Albers ist Journalist und Autor des sehr erfolgreichen Buches &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;. Er kennt sich also mit modernen Arbeitszeitmodellen bestens aus. Markus vergleicht heute drei Methoden: GTD. GTD steht für &#8220;Getting Things Done&#8221;, einer äußerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage stellt Markus Albers heute in seinem Blog: <a href="http://www.markusalbers.com/blog/freiangestellte-mussen-aufwachen-%25E2%2580%2593-aus-ihrer-kulturellen-hypnose/">GTD oder Vier-Stunden-Woche? Wie wär&#8217;s mit Erfolgreichen Gewohnheiten?</a></p>
<p><a href="http://www.markusalbers.com">Markus Albers</a> ist Journalist und Autor des sehr erfolgreichen Buches &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;. Er kennt sich also mit modernen Arbeitszeitmodellen bestens aus.</p>
<p>Markus vergleicht heute <strong>drei Methoden</strong>:</p>
<p><span id="more-313"></span><strong>GTD</strong>. GTD steht für &#8220;Getting Things Done&#8221;, einer äußerst erfolgreichen Selbstmanagement-Methode und es gleichnamigen Buches von David Allen. Das Buch ist in Deutsch erschienen unter dem Titel &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3492240607/ref=nosim?tag=fag-21">Wie ich die Dinge geregelt kriege</a>&#8220;. Ich bin selbst ein großer Fan von GTD.</p>
<p><strong>Vier-Stunden-Woche</strong>.  Der Amerikaner Timothy Ferriss hat weltweit einen Bestseller gelandet mit dem Titel &#8220;Four-Hour-Work-Week&#8221;, zu Deutsch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3430200512/ref=nosim?tag=fag-21">Die Vier-Stunden-Woche: Mehr Zeit, Mehr Geld, Mehr Leben</a>&#8220;. Tim, so wird er liebevoll von seinen vielen Internetfreunden genannt, behauptet allen Ernstes, er würde nur vier Stunden in der Woche arbeiten und dabei &#8211; oder gerade deswegen &#8211; ein gutes Leben führen. Aber Tim ist kein Spinner. Im Gegenteil. Er belegt immer wieder, dass das keine verrückte Idee ist, sondern dass er es auch lebt.</p>
<p><strong>Erfolgreiche Gewohnheiten</strong>. <a href="http://team-success.de/blog/">Jörg Weisner</a> hat gerade ein neues Buch rausgebracht, dessen Titel ganze Bände spricht: &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3981275209/ref=nosim?tag=fag-21">Vergiss Selbstdisziplin &#8211; Erfolgreiche Gewohnheiten bringen dich voran</a>&#8220;. Jörg belegt, dass es nicht um Disziplin geht, sondern um Erfolgreiche Gewohnheiten. Disziplin quält uns, wir haben oft ein schlechtes Gewissen, weil wir glauben, wir wären undiszipliniert. Damit macht Jörg Schluss: Wir können gezielt lernen, uns Gewohnheiten zuzulegen, die uns weiterbringen. Das Programm ist ganz einfach. Wer mehr wissen möchte, kann sich in der Community zum Buch (<a href="http://www.erfolgreiche-gewohnheiten.de">www.erfolgreiche-gewohnheiten.de</a>) kostenlos registrieren. Übrigens: Da gibt es zurzeit das <strong>E-Book noch gratis</strong>.</p>
<p>Meine Antwort auf die Frage von Markus Albers ist <strong>nich</strong>t GTD <strong>oder</strong> Vier-Stunden-Woche <strong>oder</strong> Erfolgreiche Gewohnheiten, <strong>sondern alles zusammen</strong>: Mit GTD habe ich schon einige gute Erfahrungen. Wenn ich noch ein paar gute Gewohnheiten dazu hätte, wäre es noch besser und einfacher GTD zu leben. Die Vier-Stunden-Woche ist ein Traum, ein extrem hohes Ziel. Es ist nur mit GTD und Erfolgreichen Gewohnheiten zu schaffen. Und Erfolgreiche Gewohnheiten machen auch ohne Arbeit (GTD) und ohne hohe Ziele viel Spaß <img src='http://www.faktor-g.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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