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	<title>Faktor G &#187; CSR</title>
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	<description>Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.</description>
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		<title>WALA: Mit langfristigem Denken und ethischem Handeln zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute steht bei Spiegel Online ein Bericht über das Unternehmen WALA Heilmittel GmbH, welches vor allem mit seiner Marke Dr. Hauschka sehr erfolgreich Naturkosmetik verkauft. Interessant fand ich den Artikel, weil für WALA nicht der schnelle Profit das Ziel ist, sondern zufriedenen Mitarbeiter und Kunden (man achte auf die Reihenfolge!) und das Wohl der Gesellschaft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute steht bei Spiegel Online ein Bericht über das Unternehmen WALA Heilmittel GmbH, welches vor allem mit seiner Marke <a href="http://www.dr.hauschka.de/">Dr. Hauschka</a> sehr erfolgreich Naturkosmetik verkauft. Interessant fand ich den Artikel, weil für WALA nicht der schnelle Profit das Ziel ist, sondern zufriedenen Mitarbeiter und Kunden (man achte auf die Reihenfolge!) und das Wohl der Gesellschaft.</p>
<p>Was macht WALA anders als die meisten Unternehmen?</p>
<p><span id="more-512"></span>Sehr ungewöhnlich ist die Konstruktion der Firma. Sie ist seit 1986 eine Stiftung. Damit kann sehr langfristig gedacht und gehandelt werden. Es gibt keine Aktionäre, die nach hohen Renditen schreien. Es drohen weder Firmenverkauf noch feindliche Übernahme. Das Management kann als unabhängig von Außeninteressen arbeiten und entscheiden. Damit ist ganz anderes Arbeiten möglich, als wenn &#8211; wie bei den meisten börsennotierten Unternehmen &#8211; die nächsten Quartalszahlen möglichst besser aussehen sollen als die letzten.</p>
<p>WALA lässt auch dann Produkte &#8211; in diesem Fall Heilmittel &#8211; im Programm, wenn sie keinen Gewinn bringen. Aus ethischer Verantwortung denen gegenüber, die diese Heilmittel brauchen und schätzen. Das würde ein rein profitorientiertes Unternehmen nie tun. Ich nehme mal an, dass WALA mit seinem Konzept langfristig erfolgreicher ist. Auch wenn das Einzelprodukt nichts zum Gewinn beiträgt, so wird jedoch durch Kundentreue und Verlässlichkeit ein Schatz aufgebaut. Zufriedene Kunden bringen nämlich auch neue Kunden mit.</p>
<p>Während die meisten Unternehmen eine dünne Eigenkapitalquote haben und daher ständig vom Goodwill der Banken abhängig sind, hat WALA ein beachtliche Eigenkapitalquote von 48 Prozent.</p>
<p>Die Arbeitsplätze scheinen bei WALA ein Paradies zu sein: flexible Arbeitszeiten für Väter und Mütter, Teilkostenerstattung für Kindergarten- und Schulgebühren, freie Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, 80% des Gehalts wird schon am Monatsanfang überwiesen, Extras für Geringverdiener.</p>
<p>Interessant finde ich auch, dass alle Mitarbeiter die gleichen Boni bekommen und auf individuelle Leistungsprämien verzichtet wird. Damit setzt WALA konsequent das um, was Forschung schon seit langem herausgefunden hat: Nämlich, dass individuelle Leistungsprämien für das Gesamtunternehmen kontraproduktiv sind. Prämien für Einzelne fördern nur das Konkurrenzdenken &#8211; &#8220;Wenn ich die Prämie nicht bekomme, soll sie auch der Kollege nicht bekommen&#8221;. <strong>Gleiche Prämien für alle</strong> fördern dagegen das gegenseitige Helfen und Unterstützen.</p>
<p>Insgesamt macht WALA genau das, was ich hier immer wieder propagiere und bei dem ich Unternehmen berate: <strong>Glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden steigern den Unternehmenserfolg</strong>.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,801314,00.html">Bericht auf Spiegel-Online lesen</a>.</p>
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		<title>Mentale Infrastrukturen &#8211; Essay von Harald Welzer</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 07:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Mentale Infrastrukturen]]></category>
		<category><![CDATA[Utopia]]></category>
		<category><![CDATA[Verzicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin Prof. Harald Welzer kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema Zukunfsfähigkeit. Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin <a href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-hwelzer.html">Prof. Harald Welzer</a> kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema <strong>Zukunfsfähigkeit</strong>.</p>
<p>Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein paar praktische Tipps zur Rettung der Welt abgab: &#8220;<a href="http://www.faz.net/artikel/C31315/rettung-der-welt-was-sie-sofort-tun-koennen-zehn-empfehlungen-30322939.html">Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen</a>&#8220;. Die erste Empfehlung gefällt mir am besten: <strong>Selber denken</strong>.</p>
<p>In einem Interview zu den zehn Empfehlungen legte Welzer nach, z.B. in Richtung immer minderwertigerer, industriell hergestellter Lebensmittel: &#8220;<a href="http://www.utopia.de/magazin/wenn-ich-diesen-dreck-nicht-mehr-esse-ist-das-kein-verzicht-interview-harald-welzer-dioxin-skandal-gegenbewegung?all">Wenn ich diesen Dreck nicht mehr esse, ist das kein Verzicht.</a>&#8221;</p>
<p>Vorgestern habe ich einen <strong>Essay von Harald Welzer</strong> entdeckt, den ich nur wärmstens jedem empfehlen kann: &#8220;<a href="http://www.boell.de/downloads/Endf_Mentale_Infrastrukturen.pdf">Mentale Infrastrukturen &#8211; Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam</a>&#8221; (Heinrich-Böll-Stiftung). Welzer beschreibt sehr anschaulich, dass der Gedanke vom immerwährenden Wachstum nicht nur unsere wirtschaftlichen uns sozialen Strukturen tief verändert hat, sondern sich schon seit langem in unsere Gehirne eingeschlichen hat und fast alles beeinflusst, was wir denken und tun.</p>
<p>Die Folgerung daraus ist, dass es für die Zukunftsfähigkeit von uns allen nicht ausreicht, nur technische und soziale Infrastrukturen zu verändern, sondern dass wir tiefgreifende Denkmuster ändern müssen. Ohne die werden die Öko- und anderen Katastrophen in immer dichterer Folge kommen. Ohne die Änderung der mentalen Infrastrukturen wird sich Angela Merkel demnächst alle drei Tage auf einem Krisengipfel befinden.</p>
<p><strong>Deine / Ihre Meinung zu &#8220;Mentale Infrastrukturen&#8221;?</strong></p>
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		<title>Unternehmenskultur: Weicher Faktor, harte Folgen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Oct 2007 04:03:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Kunden]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich lese immer wieder, viele Unternehmen hätten keine Unternehmenskultur oder müssten erst eine entwickeln. Das halte ich für Quatsch: Jedes Unternehmen hat eine Kultur, ob positiv oder negativ &#8230; Negative Beispiele: Versprochene Rückrufe werden in der Regel nicht eingehalten. Lieferanten werden ausgequetscht. Fehler werden auf den Kunden abgewälzt. Positive Beispiele: Kunden werden sehr freundlich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2007/09/good_service.jpg" alt="Guter Service" /></p>
<p>Ich lese immer wieder, viele Unternehmen hätten keine Unternehmenskultur oder müssten erst eine entwickeln. Das halte ich für Quatsch:<br />
<strong>Jedes Unternehmen hat eine Kultur, ob positiv oder negativ</strong> &#8230;</p>
<p><span id="more-65"></span>Negative Beispiele:</p>
<ul>
<li>Versprochene Rückrufe werden in der Regel nicht eingehalten.</li>
<li>Lieferanten werden ausgequetscht.</li>
<li>Fehler werden auf den Kunden abgewälzt.</li>
</ul>
<p>Positive Beispiele:</p>
<ul>
<li>Kunden werden sehr freundlich und zuvorkommend bedient.</li>
<li>Reklamationen werden sofort und umfassend behandelt.</li>
<li>Mitarbeiter und Management gehen respektvoll miteinander um.</li>
</ul>
<p>Eine negative Unternehmenskultur können sich in Zeiten der Globalisierung und des Internets nur Monopolisten &#8211; dazu gehören auch staatliche Einrichtungen &#8211; leisten. Kunden wissen heute besser Bescheid als je zuvor. In Nullkommanix haben sie sich im Internet informiert und verbünden sich notfalls in Windeseile mit anderen Konsumenten. Ein Unternehmen, welches durch eine obskure Firmenpolitik in die Schusslinie gerät, verliert im Sekundentakt Kunden.</p>
<p>Die ach so <strong>weiche Unternehmenskultur wird also zunehmend zum harten Wettbewerbsfaktor</strong>.</p>
<p>Aber eine positive <strong>Unternehmenskultur</strong> lässt sich weder irgendwo einkaufen noch verordnen. Sie ist Stück für Stück zu entwickeln. Sie durchströmt das gesamte Unternehmen. Sie <strong>sollte für jeden Menschen im Unternehmen, für alle Kunden, Lieferanten und sonstigen Partner deutlich spürbar sein</strong>.</p>
<p><strong>Was wäre </strong><strong>dazu </strong><strong>besser geeignet als das Glück?</strong></p>
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