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	<title>Faktor G &#187; Glücksforschung</title>
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	<description>Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.</description>
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		<title>Happy Life Years &#8211; Healthy Life Years</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht? Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht?</p>
<p>Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen Jahre viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Jahre.</p>
<p>So können wir es auch beim einzelnen Jahr halten: Wenn die Anzahl der glücklich erlebten Tage sehr viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Tage. Und so weiter: Ein glücklicher Tag ist, wenn die Anzahl der glücklichen Stunden &#8230; Im Endeffekt kommt es auf jede Sekunde an.</p>
<p><span id="more-547"></span>Jeder Mensch und jede Gesellschaft sollte daher als Ziel haben, die <strong>Happy life years</strong> zu <strong>maximieren</strong>, und nicht das Bruttoinlandsprodukt oder die Wachstumsraten, wie wir es zur Zeit tun.</p>
<p>Kürzlich habe ich mir die aktuelle <a href="http://fortschrittszentrum.de/dokumente/2011-12_Fortschrittsindex_2011.pdf">Fortschrittsstudie 2011</a> angesehen. Bei Fortschrittsindizes ist es üblich, die durchschnittliche Lebenserwartung zu betrachten. Eine Gesellschaft, in der Menschen älter werden, scheint fortschrittlicher zu sein, als Gesellschaften, in denen die Menschen früh(er) sterben. Aber ist alt werden alleine ein Fortschritt? Nein, sagen die Soziologen und haben schon seit Jahren begonnen, nicht die Lebensjahre alleine zu messen, sondern die gesunden Lebensjahre, wissenschaftlich <strong>Healthy Life Years</strong>. Die Happy life years stehen sicherlich mit den Healthy Life years in unmittelbaren Zusammenhang: Wer krank ist, ist wahrscheinlich weniger glücklich. Ein Vergleich:</p>
<p><img class="size-full wp-image-549   alignnone" title="Glückskurven" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2012/01/glueckskurven.png" alt="" width="500" height="308" /></p>
<p>Das Leben des Menschen mit der grünen Kurve könnte man kurz so charakterisieren:  Ziemlich glückliche Kindheit und Jugend, Glücks-Delle in der Lebensmitte (ist fast typisch für uns alle), Glücksanstieg im Alter, Abfall erst relativ kurz vor dem Tod.</p>
<p>Das Leben des Menschen mit der roten Kurve verläuft bis zum Alter von 60 Jahren ähnlich. Aber dann setzt ein kontinuierlicher Abstieg ein.</p>
<p>Beide Menschen werden gleich alt, aber die Summe der Healthy Life Years / Happy Life Years ist beträchtlich.</p>
<p>Das war für mich eine überraschende Erkenntnis aus dem Fortschrittsbericht: Das Leben eines durchschnittlichen Schweden verläuft eher so wie die grüne Kurve. Der Unterschied zwischen Lebenserwartung und gesunden Lebensjahren beträgt nur 11,4 Jahre. Beim durchschnittlichen Deutschen treten die lebenseinschränkenden Behinderungen aber schon 22 Jahre vor dem Lebensende ein! Mit anderen Worten: <strong>der durchschnittliche Schwede hat über elf Jahre mehr an gesunden Lebensjahren</strong>.</p>
<p>Jetzt können wir uns fragen, woran das liegt. Und was wir dringend ändern müssen.</p>
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		<title>Bernd Kolb und sein &#8220;Club of Marrakesh&#8221;</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/10/15/bernd-kolb-und-sein-club-of-marrakesh/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 11:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von Bernd Kolb, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;Punk-Innovator&#8220;. Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von <a href="http://www.berndkolb.com/">Bernd Kolb</a>, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,773754,00.html">Punk-Innovator</a>&#8220;.</p>
<p><img class="size-full wp-image-492 alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-right: 10px;" title="Club der klügsten Köpfe" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/10/aertzeblatt_com.png" alt="Club der klügsten Köpfe" width="150" height="209" />Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den Rückzug ins Private angestrebt. Nicht so Bernd Kolb. Es ist getrieben von einer großen Sorge über den Zustand des Planeten und seiner Bewohner. Jetzt will er all seine Kraft, seine große Erfahrung, seine vielseitigen Kenntnisse und seine vielfältigen internationalen Verbindungen nutzen, um mit unternehmerischen Methoden nachhaltige Veränderungen einzuleiten. Dazu hat Bernd Kolb den &#8220;<strong>Club of Marrakesh</strong>&#8221; gegründet. Sein Ziel ist es, die klügsten Köpfe aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik zu vernetzen. Innovatoren und Investoren sollen zu einander finden. Bernd Kolb sieht seine Hauptrolle als <strong>Inspirator</strong>, der nach der ursprünglichen lateinischen Bedeutung des Wortes <em>spiritus</em> den Projekten <em>Leben und einen Geist einhaucht</em>.</p>
<p>Eine gute Beschreibung, was Bernd Kolb bewogen hat, den &#8220;Club of Marrakesh&#8221; zu gründen und was daraus entstehen soll, ist jetzt in einer Beilage zum Deutschen Ärzteblatt zu lesen. Überschrift: &#8220;Club der klügsten Köpfe&#8221;. Hier gibt es den <a href="http://www.berndkolb.com/downloads/aerzteblatt10-2011.pdf">Artikel zum Download</a>.</p>
<p>Ein zentraler Leitspruch von Bernd Kolb ist: &#8220;<strong>Nachhaltigkeit funktioniert nur mit Wirtschaftlichkeit.</strong>&#8221; Ein anderer: &#8220;<strong>Die Krise ist unsere größte Chance.</strong>&#8221;</p>
<p>Vorgestern Abend wurde ich anlässlich der Verleihung des <a href="http://www.pg-stiftung.net/hochschule/peter-glaesel-preis">Peter Gläsel Preises</a> in Bielefeld Augen- und Ohrenzeuge, mit welcher Intensität und Kraft Bernd Kolb seine Erkenntnisse vermittelt. Im ersten Teil des Festvortrags &#8220;<a href="http://www.berndkolb.com/lectures.php">Die Sieben Tugenden &#8211; Neues Denken für ein neues Zeitalter</a>&#8221; berührte er die vorwiegend anwesenden StudentInnen, aber auch die vielen Professoren zutiefst. Der Vortrag schienen vielen unter die Haut zu gehen. Als ich mich umschaute, habe ich manches feuchte Auge gesehen.</p>
<p>Als Kolb im zweiten Teil des Vortrags auf die Lösungen zu sprechen kam, sehr deutlich machte, wie jeder dazu seinen Beitrag dazu leisten kann, nachhaltiger und zufriedener zu leben, spürte ich bei allen eine große Aufbruchstimmung. Zum Schluss des Vortrags hätte man im gesamten Audimax eine Stecknadel fallen hören. Und nach der Veranstaltung rissen die vielen Gespräche und Diskussionen nicht ab.</p>
<p>Ich höre mir sehr viele Vorträge an. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren einen Redner erlebt zu haben, dem es gelingt, die massiven Probleme, auf die wir global zusteuern, so eindrücklich zu vermitteln, wie Bernd Kolb. Aber Kolb wäre nicht Kolb, wenn er nur ein Mahner bliebe. Nach dem Aufzeigen der Probleme bietet er sofort konstruktive Lösungen an, wie jeder von uns mit dafür sorgen kann, die Auswirkungen der globalen Krisen abzufedern. Die Lösungsvorschläge sind überraschend klar, machen Mut, verbreiten Hoffnung und aktivieren zum Handeln. Jetzt.</p>
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		<title>Glücksatlas &#8211; Interview im ZDF-wochenjournal</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/09/25/gluecksatlas-interview-im-zdf-wochenjournal/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 09:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksatlas]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche ist der Glücksatlas erschienen &#8211; siehe meine Kritik dazu hier. Gestern wurde ich im ZDF-wochenjournal zu dem Thema interviewt: Das ganze Interview gibt es hier in der ZDF-Mediathek.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche ist der Glücksatlas erschienen &#8211; siehe <a href="http://www.faktor-g.de/2011/09/22/gluecksatlas-hilfreich-oder-kontraproduktiv/">meine Kritik dazu hier</a>. Gestern wurde ich im ZDF-wochenjournal zu dem Thema interviewt:</p>
<p><img class="size-full wp-image-478  alignnone" title="ZDF wochenjournal 24.11.2011 - Interview zum Glücksatlas" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/09/zdf_wochenjournal_24.11.2011.png" alt="ZDF wochenjournal 24.11.2011 - Interview zum Glücksatlas" width="500" height="282" /></p>
<p>Das ganze Interview gibt es <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1449482/Gesellschaft-beeinflusst-Gluecksempfinden?bc=sts;suc">hier in der ZDF-Mediathek</a>.</p>
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		<title>Glücksatlas &#8211; hilfreich oder kontraproduktiv?</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/09/22/gluecksatlas-hilfreich-oder-kontraproduktiv/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vorgestern hat die Deutsche Post AG den Glücksatlas vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach: Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-466  alignright" title="Glücksatlas" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/09/gluecksatlas.png" alt="Glücksatlas" width="300" height="401" /></p>
<p>Vorgestern hat die Deutsche Post AG den <a href="http://www.gluecksatlas.de">Glücksatlas</a> vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach:</p>
<p>Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein echter Coup gelungen. Sie hat ein wichtiges Thema besetzt, eine wissenschaftlich fundierte Studie anfertigen lassen, eine gute Internetseite zu den Ergebnissen erstellt und eine vorzügliche Pressearbeit geleistet. Die Presseunterlagen mit zahlreichen Bildern und Detailergebnissen stehen digital allen zur Verfügung.</p>
<p>So hat die Presse auch gerne zugegriffen. Alle bedeutenden Medien haben berichtet. Claus Kleber freute sich vorgestern Abend im Heute-Journal darüber, endlich mal positive Nachrichten verbreiten zu können: &#8220;Die Deutschen sind so glücklich wie lange nicht mehr.&#8221;</p>
<p>In der Pressemitteilung der Deutschen Post AG heißt es u.a.:</p>
<blockquote><p>Die Lebenszufriedenheit der Deutschen ist deutlich gestiegen. Noch nie war dabei der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland so gering wie heute. Im Vergleich ist Hamburg die glücklichste Region Deutschlands, Thüringen die unzufriedenste. Das ist das Ergebnis des Glücksatlas Deutschland 2011, der ersten deutschen Glücksstudie im Auftrag der Deutschen Post.</p>
<p>Unter der Leitung renommierter Wissenschaftler wie Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, und Professor Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, wurde analysiert, wie stark unterschiedliche Faktoren wie Einkommen, Beruf, Familie, Gesundheit und Kultur die Lebenszufriedenheit beeinflussen.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-465"></span>Da ich den Glücksatlas noch nicht in den Händen habe, kann ich zu den Details noch wenig sagen und mich nur auf das stützen, was in der Pressemappe steht.</p>
<p>Die <strong>positiven Aspekte</strong> des Glücksatlasses sehe ich zunächst in zwei Punkten:</p>
<p><strong>Die Entwicklung es alternativen Wohlstandsindikators wird gefördert</strong><br />
Es ist schon lange klar, dass das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt">BIP</a> uns nicht weiterhilft. Wir hatten alleine in den letzten 40 Jahren eine Steigerung des BIP um über 500%. Sind wir heute glücklicher als 1970? Im Gegenteil: die Menschen sind heute bei uns etwas unglücklicher als noch vor Jahrzehnten. Das ewige Wachstum, Wachstum bringt uns so nicht weiter. Im Gegenteil: Klimawandel, steigende Umweltverschmutzung und zunehmende Ressourcenverknappung zeigen uns deutliche Grenzen. Höchste Zeit, andere Werte zu entwickeln.</p>
<p><strong>Glück rückt in den Mittelpunkt</strong><br />
Die Presseresonanz bringt des Thema Glück mal wieder auf die Seite eins. Leider wird der Effekt schon nach ganzer kurzer Zeit wieder verschwunden sein.</p>
<p>Durch die Presseaufmerksamkeit bin ich auch zu Interviews gebeten worden. Gestern für den NDR Mecklenburg-Vorpommern und heute kommt der WDR.</p>
<p>Dabei sind mir zwei Aspekte aufgefallen, die <strong>in Bezug auf das Glück</strong> absolut <strong>kontraproduktiv</strong> sind:</p>
<p><strong>Glück ist keine Frage des Wohnortes</strong><br />
Es gibt seriöse, wissenschaftlich fundierte Glücksstudien, die belegen, dass die äußeren Umstände für das eigene Glück nur zu ca. zehn Prozent verantwortlich sind.  Alleine der Begriff &#8220;Glücksatlas&#8221; suggeriert, dass es wichtig sei, ob man in Hamburg (die angeblichen &#8220;Sieger&#8221; im Glücksatlas) oder in Thüringen (die angeblichen &#8220;Verlierer&#8221;) wohnt.</p>
<p>Sicherlich ist es wichtig, bei solchen Studien regionale Unterschiede zu untersuchen. Aber es wird jetzt viel zu viel darauf geschaut, welche äußeren Bedingungen das Glück angeblich beeinflussen. Wahrscheinlich liegen die im Glücksatlas gemessenen Werte an ganz anderen Faktoren. Hamburg ist sehr Jahrhunderten eine Weltstadt und ein großes Handelszentrum. So etwas zieht Menschen an, die aktiv sind, die gestalten und die dadurch wahrscheinlich glücklicher sind &#8211; oder vorher schon waren.</p>
<p>Der Glücksatlas in der jetzigen Form wird (leider) den Blick auf die äußeren Faktoren lenken und nicht auf das, was wirklich zum Glück beiträgt.</p>
<p><strong>Vergleiche machen unglücklich</strong><br />
Eines der zuverlässigsten Mittel, sich schnell unglücklich zu machen, ist der Vergleich mit Menschen, denen es (angeblich) besser geht. Genau das passiert durch den Glücksatlas! Und wird durch die Presse kräftig befeuert (z.B. die WELT: Hamburger sind am glücklichsten). So begann auch gestern mein Interview im NDR: &#8220;Wir in Mecklenburg-Vorpommern haben ja im Glücksatlas nicht so gut abgeschnitten &#8230;&#8221;.</p>
<p>Meine Empfehlungen dazu: Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen. Entwickeln Sie Ihren eigenen Glücksindex. Tun Sie heute etwas für Ihr Glück. Am besten JETZT. Dort wo Sie sind. Das bringt mehr, als wenn Sie nach Hamburg umziehen.</p>
<p><strong>Update 23.09.2011</strong>:<br />
Am 24.09.2011 bin ich zu dem Thema Glücksatlas im ZDF-wochenjournal. Ab 13.05 Uhr.</p>
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		<title>Vortrag auf der 2. Schömberger Glückswoche</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/07/18/vortrag-auf-der-2-schoemberger-glueckswoche/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 07:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Schömberger Glückswoche]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schwarzwaldgemeinde Schömberg hat es richtig gemacht. Sie hat das Glück in den Mittelpunkt gestellt und sich zur Glücksgemeinde erklärt. Darauf ist auch das Stadt- und Tourismusmarketing ausgerichtet: &#8220;Zum Glück nach Schömberg&#8221; heißt das Motto. Dieses Jahr findet schon zum zweiten Mal die Schömberger Glückswoche statt. Vom 17. &#8211; 24.7.2011 gibt es eine Fülle von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schwarzwaldgemeinde <a href="http://www.schoemberg.de/">Schömberg</a> hat es richtig gemacht. Sie hat das Glück in den Mittelpunkt gestellt und sich zur <a href="http://www.schoemberg.de/">Glücksgemeinde</a> erklärt. Darauf ist auch das Stadt- und Tourismusmarketing ausgerichtet: &#8220;Zum Glück nach Schömberg&#8221; heißt das Motto.</p>
<p>Dieses Jahr findet schon zum zweiten Mal die <a href="http://www.schoemberger-glueckswoche.de/">Schömberger Glückswoche</a> statt. Vom 17. &#8211; 24.7.2011 gibt es eine <a href="http://www.schoemberger-glueckswoche.de/programm/">Fülle von Veranstaltungen und Aktionen</a> rund um das Thema Glück.</p>
<p>Morgen Abend um 20 Uhr werde ich meinen Beitrag zur Glückswoche leisten: Ich halte einen Vortrag zu dem Thema &#8220;<a href="http://www.schoemberger-glueckswoche.de/programm/dienstag-19-juli/">Was kostet Glück?</a>&#8220;. Sehen wir uns?</p>
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		<title>Unternehmen ignorieren die Glücksforschung &#8211; noch</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 17:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin kürzlich vom Wirtschaftsblatt in Österreich zum Thema Glücksforschung und Unternehmen interviewt worden. Heute ist der Artikel erschienen: Glück hat Hochkonjunktur &#8211; aber nicht in Unternehmen. Ein Auszug: [...] Fragt man Unternehmen, wird man wohl kaum hören: Uns ist egal, ob die Mitarbeiter glücklich sind, Hauptsache, sie bringen gutes Geld. Doch ,,off the records&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kürzlich vom <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/">Wirtschaftsblatt</a> in Österreich zum Thema Glücksforschung und Unternehmen interviewt worden. Heute ist der Artikel erschienen:</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/glueck-hat-hochkonjunktur-aber-nicht-in-unternehmen-450813/index.do">Glück hat Hochkonjunktur &#8211; aber nicht in Unternehmen</a>. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>[...]</p>
<p>Fragt man Unternehmen, wird man wohl kaum hören: Uns ist egal, ob die Mitarbeiter glücklich sind, Hauptsache, sie bringen gutes Geld. Doch ,,off the records&#8221; klingt es anders. ,,Ich habe schon oft gehört: Ich bin am Gewinn, aber nicht am Glück meiner Mitarbeiter interessiert&#8221;, &#8230;</p>
<p>[...]</p>
<p>&#8230; Das heißt nicht, dass Geld keine Rolle spielt &#8211; (zu) wenig schlägt sich negativ auf die Stimmung. Aber, so Wolff Horbach, Autor von ,,77 Wege zum Glück&#8221;, Vortragender und Coach in Sachen Glück: Firmen ,,würden sich ungeheuer viel Geld ersparen&#8221;, würden sie für glückliche Mitarbeiter sorgen. Er hat sogar errechnet, wie viel ein unglücklicher Mitarbeiter kostet &#8230;</p></blockquote>
<p>Hier ist die genaue Rechnung: <a href="http://www.faktor-g.de/2007/10/31/was-kostet-ein-unglucklicher-mitarbeiter/">Was kostet ein unglücklicher Mitarbeiter?</a></p>
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		<title>Prof. Manfred Spitzer: Erfolgsgeheimnis Hirnforschung für Unternehmen</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/11/11/prof-manfred-spitzer-erfolgsgeheimnis-hirnforschung-fur-unternehmen/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Nov 2010 11:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Er ist ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm. Dort hat er auch das Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) gegründet. Während der multisense-Forums in Essen hatte ich die Gelegenheit, Prof. Spitzer kurz zu dem Thema Gehirnforschung für Unternehmen zu interviewen: Herr Prof. Spitzer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Er ist <a href="http://www.uniklinik-ulm.de/struktur/kliniken/psychiatrie-und-psychotherapie/klinik-fuer-psychiatrie-und-psychotherapie-iii-ulm/home/personen/prof-dr-dr-manfred-spitzer.html">ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm</a>. Dort hat er auch das <a href="http://www.znl-ulm.de/">Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen</a> (ZNL) gegründet.</p>
<p>Während der <a href="http://www.multisense.net/multisense-forum/">multisense-Forums in Essen</a> hatte ich die Gelegenheit, Prof. Spitzer kurz zu dem Thema Gehirnforschung für Unternehmen zu interviewen:</p>
<p><strong>Herr Prof. Spitzer, was bedeutet Hirnforschung für Unternehmen? Was sollte ein Unternehmen tun, um die Ergebnisse der Hirnforschung zu nutzen?</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-9876   alignleft" style="margin: 0 10px 5px 0;" title="Prof. Manfred Spitzer" src="http://www.innovativ-in.de/blog/wp-content/uploads/2010/11/prof_manfred_spitzer.jpg" alt="Prof. Manfred Spitzer" width="156" height="200" /></p>
<p>Ich glaube, das ist auf jeder Ebene möglich und auch notwendig. Wenn man weiß, wie das Gehirn funktioniert, dann weiß man, was Menschen bewegt. Und wenn man das weiß, kann man besser mit sich und anderen umgehen.</p>
<p>Ein Beispiel: Wir Menschen sind definitiv nicht „Wolf unter Wölfen“, wie das Sigmund Freud noch vor hundert Jahren gesagt hat. Eines der schönen Ergebnisse der Neurowissenschaft ist, dass Menschen ein natürliches Bedürfnis nach Fairness und Ausgleich haben. Sie möchten sich schon hervorheben, aber sie möchten auch fair behandelt werden. Dieses Bedürfnis übertrifft vieles andere. Dabei geht es keineswegs nur darum, dass man sie beispielsweise für ihre Arbeit angemessen entlohnt. Menschen möchten ebenso, dass man eine Wertschätzung ihnen gegenüber zeigt.</p>
<p><span id="more-392"></span>Wenn man weiß, wie im Gehirn die Dinge modular aufgebaut und extrem vernetzt sind, dann ist eben klar, dass der Gedanke „Geld“ Bahnungseffekte hervorruft, die letztlich dissoziales Verhalten begünstigen. Wenn Versuchspersonen beispielsweise einfach nur ein Bild von Geldscheinen sehen oder wenn man über Geld redet und dann die Leute fragt, ob sie lieber alleine oder in der Gruppe in Urlaub gehen, dann gehen sie lieber alleine in Urlaub. Einfach nur weil das Denken an Geld letztlich antisoziale Einstellungen begünstigt. Wer das weiß, der spricht nicht über Geld, wenn es um die Anbahnung einer vertrauensvollen Beziehung geht.</p>
<p>Das ist nur ein Beispiel von einer großen Anzahl wichtiger Erkenntnissen aus der Gehirnforschung. Wer diese nicht berücksichtigt, macht Fehler. Das muss nicht sein!</p>
<p><strong>Wenn schon einfache Symbole und Signale enorme Bahnungseffekte auslösen und Handlungen nach sich ziehen, bedeutet das doch, dass in Unternehmen wahnsinnig viel geändert werden müsste?!</strong></p>
<p>Ganz sicher. Für mich persönlich heißt das vor allem, dass in Schulen und Kindergarten ganz viel verändert werden muss. Dass kommt dann den Unternehmen indirekt zu Gute. Denn wir verschleudern heute Gehirnkapazität in einer ungeheueren Dimension. Dass ist den meisten Menschen gar nicht klar.</p>
<p>Ein Beispiel: Viele Menschen glauben, sie könnten mehrere Dinge gleichzeitig tun, obwohl wir wissen, dass dies gar nicht geht. Alleine durch solches „Mulittasken“ werden nach amerikanischen Schätzungen 650 Milliarden Dollar jährlich verschwendet. Nur weil die Menschen andauernd alles mögliche machen &#8211; oder es zumindest versuchen &#8211; und deswegen weniger optimiert mit ihren geistigen Ressourcen umgehen. Sie werden letztlich dauernd beim Arbeiten gestört und gewöhnen sich nachweislich einen ineffektiven Denkstil an. Wenn man sich überlegt, was das unter dem Strich bedeutet, so ist das jede Menge Produktivitätsverlust für die Firmen. Das sollte eigentlich nicht sein. Das sollte man wissen.</p>
<p><strong>Jetzt habe ich als Unternehmer oder Manager erkannt: Hirnforschung ist sehr interessant. Wenn ich die Ergebnisse kenne, kann ich daraus jede Menge Nutzen ziehen. Wie gehe ich denn jetzt am besten vor, um das zu lernen?</strong></p>
<p>Nun, die beste Art eine Wissenschaft zu lernen, ist sie zu tun. Das ist das eine. Es gibt keinen 5-Minuten-Crashkurs Hirnforschung und dann auch noch die Anwendung fürs Leben. So einfach ist die Welt ja nie. D.h. natürlich braucht man ein gerüttelt Maß Interesse und man braucht auch den richtigen Einführungsfaden.</p>
<p>Viele Forscher &#8211; auch Gehirnforscher &#8211; verkaufen die Gehirnforschung als etwas, dass so kompliziert ist, das es nicht mal die Wissenschaftler selbst verstehen. Ich denke, wichtig ist erst mal, den Wald vor lauter Bäumen immer noch zu sehen. Dann kann man sich von einzelnen Dingen, die interessant sind, langsam vortasten.</p>
<p>Es geht jetzt nicht darum, das Gehirn in fünf Minuten oder einem Workshop-Wochenende zu erkennen und dann das ganze Leben umzukrempeln. Sonders es geht darum, zu erkennen, wie zum Beispiel Emotionen und Lernen zusammen hängen. Was Motivation eigentlich ist, wie wir sozusagen eigentlich lernen. Was Menschen wirklich umtreibt, wie Vertrauensbildung funktioniert, usw.</p>
<p>Wenn man sich über die verschiedenen Fäden der Materie “Gehirn“ nähert, dann wird es spannend genug. Wenn man erfährt, wie man von den Erkenntnissen persönlich etwas hat, dann macht man auch weiter.</p>
<p>[Anmerkung: Beim Sender BR alpha gibt es seit Jahren mit Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer die Sendereihe „<a href="http://www.br-online.de/br-alpha/geist-und-gehirn/geist-und-gehirn-manfred-spitzer-gehirnforschung-ID1213783033707.xml">Geist &amp; Gehirn</a>“. In der Videothek stehen mehr als 150 Videos zu dem Thema zur Verfügung, die Schritt für Schritt in die Materie einführen. Sehr lesenswert und als Einführung ins Thema gut geeignet sind auch seine Bücher „<a href="http://www.amazon.de/dp/3827417236/ref=nosim?tag=fag-21">Lernen</a>“, "<a href="http://www.amazon.de/dp/3827420814/ref=nosim?tag=fag-21">Selbstbestimmen</a>“ und „<a href="http://www.amazon.de/dp/3827426774/ref=nosim?tag=fag-21">Medizin für die Bildung</a>“]</p>
<p><strong>Wunderbar. Eine Abschlussfrage: Was hat Sie als Hirnforscher selbst am meisten überrascht bei Ihren Forschungen? Womit hätten Sie nicht gerechnet? </strong></p>
<p>Ich hätte noch vor fünf Jahren nicht damit gerechnet, wie unglaublich eng verbunden Lernprozesse und Glücksprozesse sind. Wir haben heute verstanden, dass unser Glückssystem eigentlich gar nicht unser Glückssystem ist, sondern unser Lernsystem.</p>
<p>Glück ist, wenn man so will, ein Nebenprodukt. Die Belohnung für eine neue, gute Erfahrung. Deshalb hört es auch auf zu funken, wenn ich schon weiß, wofür etwas da ist. Das treibt mich an, mein Wissen immer mehr zu erweitern.</p>
<p>Wenn man sich das einmal richtig vor Augen führt, wie eng Lernen und Glück zusammenhängen, dann wird auch klar, wie weit wir von lernenden Unternehmen heute noch entfernt sind.  Sogar von der lernenden Schule, die wir immer noch als „Ernst des Lebens“ bezeichnen.</p>
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		<title>Talente für exzellenten Service</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/10/31/talente-fuer-exzellenten-service/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 11:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Centered Business]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiegel-Online berichtet über ein außergewöhnliches Hotel in Barcelona: Das W Hotel in Barcelona protzt mit edlem Ambiente und bombastischer Aussicht. Vor allem aber wollen die Angestellten aus 42 Nationen ihren Gästen ein echtes Wie-Daheim-Gefühl bescheren. Mit allen Mitteln sollen auch die absurdesten Wünsche wahrgemacht werden. Interessant daran ist, dass das W Hotel offensichtlich genau das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel-Online <a href="http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,725910,00.html">berichtet über ein außergewöhnliches Hotel</a> in Barcelona:</p>
<blockquote><p>Das W Hotel in Barcelona protzt mit edlem Ambiente und bombastischer Aussicht. Vor allem aber wollen die Angestellten aus 42 Nationen ihren Gästen ein echtes Wie-Daheim-Gefühl bescheren. Mit allen Mitteln sollen auch die absurdesten Wünsche wahrgemacht werden.</p></blockquote>
<p><img class="size-full wp-image-379 alignright" title="W Hotel Barcelona" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2010/10/w_hotel.jpg" alt="" width="305" height="205" /></p>
<p>Interessant daran ist, dass das W Hotel offensichtlich genau das umsetzt, was die Glücksforscher schon seit längerer Zeit empfehlen: Menschen bringen dann ihre besten Leistungen, wenn sie das tun (dürfen), was sie am besten können. Kluge Unternehmen suchen daher nicht nach Mitarbeitern, die eine Stellenbeschreibung am besten ausfüllen, sondern schauen, welche Talente der Mitarbeiter sich am besten nutzen lassen. Dazu der Spiegel-Artikel weiter (Hervorhebungen in fett von mir):</p>
<blockquote><p>[...]</p>
<p>Dafür sorgt schon der &#8220;Welcome Ambassador&#8221;, ein strahlend schöner, blonder Mann mit sahneweißen Zähnen und einem umwerfenden Lächeln. &#8220;Welcome to the W Barcelona&#8221;, ruft er und reißt den Neuankömmlingen den Wagenschlag auf. Dann dirigiert er den Hotelgast an die Rezeption, zu genau dem Kollegen, der dessen Sprache beherrscht oder zumindest eine, die er versteht.</p>
<p>Für Japanisch ist Norma Arias de Morinaka, 42, zuständig, eine Peruanerin. Norma ist Putzfrau im W Hotel, hier heißt das natürlich nicht so. Frau de Morinaka ist im &#8220;Styleteam&#8221; tätig. Normalerweise sorgt sie dafür, dass kein Staubkorn auf die mit weißem Sand und einer Orchidee gefüllten Glas-Halbkugeln auf dem Hallenboden fällt. Normalerweise bleiben Putzfrauen in Hotels auch möglichst unsichtbar.</p>
<p>Im W jedoch ist das anders, hier gilt sie wie <strong>alle 400 Angestellte</strong> aus 42 Nationen als &#8220;<strong>Talent</strong>&#8220;. <strong>Hier dürfen, ja sollen sie sogar ihre unterschiedlichen Begabungen einsetzen</strong>.</p>
<p>[...]</p>
<p>Erfahrung im Hotelfach ist nicht ausschlaggebend, <strong>eingestellt werden alle, die Lust haben, Gästen zu dienen</strong>, ohne servil zu sein. Jeder, vom Fensterputzer bis zum Koch, soll eine persönliche Beziehung zum Gast aufbauen. <strong>In Rollenspielen üben sie, Probleme zu lösen und &#8211; &#8220;vom whoops zum wow&#8221; &#8211; Fehler wiedergutzumachen. Nur wenn jeder einzelne Mitarbeiter sich voll engagiert, kann das Gesamtwerk der Nationalitäten gelingen: verwöhnte Menschen aus aller Herren Länder zu begeistern</strong>.</p></blockquote>
<p>Und welche Talente Ihrer Mitarbeiter nutzen Sie?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Konzentration auf die Stärken</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/09/08/konzentration-auf-die-staerken/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 07:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Mastery]]></category>

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		<description><![CDATA[Kluge Frauen und Männer wussten es schon lange: Es ist besser, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, als mühevoll zu versuchen, Schwächen auszubügeln. Die Glücksforschung bestätigt dies: Menschen die sich auf ihre Stärken &#8211; Prof. Martin Seligman spricht von Signaturstärken &#8211; konzentrieren, sind nicht nur erfolgreicher, sondern auch glücklicher. Kein Wunder: das was man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kluge Frauen und Männer wussten es schon lange: Es ist besser, sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren, als mühevoll zu versuchen, Schwächen auszubügeln.</p>
<p>Die Glücksforschung bestätigt dies: Menschen die sich auf ihre Stärken &#8211; Prof. Martin Seligman spricht von <a href="http://www.77-wege-zum-glueck.de/2008/08/was-sind-meine-staerken/">Signaturstärken</a> &#8211; konzentrieren, sind nicht nur erfolgreicher, sondern auch glücklicher. Kein Wunder: das was man besonders gerne tut, macht man auch meistens sehr gut. Und das was man gut macht, wird besser belohnt. Und dies macht wieder mehr Freude. Ein positiver Kreislauf.</p>
<p>Jochen Mai von Karrierebibel hat heute einen sehr guten Artikel zu dem Thema Stärken-Schwächen geschrieben: &#8220;<a href="http://">Nichts für ungut &#8211; Leisten Sie sich Ihre Schwächen</a>.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Markus Albers: Meconomy</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/01/27/markus-albers-meconomy/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 09:24:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Personal Mastery]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Author des sehr erfolgreichen Buches &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches thematisch an das erste Buch anknüpft. Der Titel verrät uns gleich, warum es geht: um die Ich-Wirtschaft (Me + Econony = Meconomy). Spätestens seit der Wirtschaftskrise, die ja noch nicht zu Ende ist, dürfte auch dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2010/01/meconomy.png" alt="Meconony" title="Meconony" align="right" />Markus Albers, der Author des sehr erfolgreichen Buches &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches thematisch an das erste Buch anknüpft. Der Titel verrät uns gleich, warum es geht: um die Ich-Wirtschaft (Me + Econony = Meconomy).</p>
<p>Spätestens seit der Wirtschaftskrise, die ja noch nicht zu Ende ist, dürfte auch dem Letzten klar geworden sein, dass die alten Spielregeln nicht mehr gelten. Es gibt keine Garantie mehr auf sichere Arbeitsplätze, die Spielräume werden enger und die Jobs immer frustiger.</p>
<p>Genau hier setzt Meconomy an:<span id="more-345"></span></p>
<ul>
<li>Vertrau nicht mehr den alten Strukturen.</li>
<li>Nimm dein Leben selbst in die Hand.</li>
<li>Schaffe dir neue Freiheiten.</li>
<li>Mache Dinge, die du gut kannst und die dir Freude machen.</li>
<li>Arbeite dort, wo du am glücklichsten und produktivsten bist.</li>
</ul>
<p>Wie jede Krise gibt es nicht nur Bedrohungen, sondern auch viele neue Chancen. Markus Albers liefert uns jede Menge davon. Somit ist das Buch eine Fundgrube für all diejenigen, die jetzt ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen, anstatt sich auf alte, brüchige Strukturen zu verlassen.</p>
<p>Neue Chancen bedeuten auch neues Handeln. Meconomy zeigt auf, was auf denjenigen zukommt, der sich auf den Weg macht, womit er zu rechnen hat.  Aber auch, welche Belohnungen winken: <strong>mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmung, mehr Glück</strong>.</p>
<p>Für Meconomy hat der Autor interessante Formen gefunden:</p>
<p><strong>Interviews mit Experten</strong>: Markus Albers hat einige Experten rund um die Themen Arbeitswelt der Zukunft interviewt. Zum Teil sind die Interviews in voller Länge im Buch, zum Teil sind sie im Text verarbeitet, wie beispielsweise das Interview mit mir zu &#8220;<a href="http://www.meconomy.me/wolff-horbach/">Lebenslanges Lernen macht glücklich</a>&#8220;. Alle Interviews findet man auch auf der</p>
<p><strong>Sehr ausführliche Website</strong>:  Die <a href="http://www.meconomy.me">Website zu Mecononmy</a> finde ich sehr gelungen. Hier sieht man, dass die Medien heute verschmelzen. Das das Buch als E-Book erscheint, ist dieser Weg sehr stimmig und konsequent. Im <a href="http://www.meconomy.me/blog/">Blog</a> kann ein Dialog mit den Lesern stattfinden. Im <a href="http://www.meconomy.me/shop/">Shop</a> kann das Buch gleich erworben werden. So ist die Website gleichzeitig eine Blaupause für all die Autoren, die sich von den Verlagsfesseln lösen wollen. Meconomy in action!</p>
<p><strong>E-Book</strong>. Das Buch erscheint vorerst als reines E-Book. Damit startet der Autor ein Experiment, um genau seine Thesen selbst zu testen. Losgelöst von einem Verlag und mit den Möglichkeiten des Web 2.0 kommt das Buch viele Monate früher heraus, als wenn es gedruckt würde. Was mich besonders freut: Das E-Book gibt es auch auf dem iPhone! Der Preis ist viel günstiger als eine Printausgabe. Das E-Book zu einem Preis von 9,99 € kostet vielleicht die Hälfte einer gedruckten Version. Für kurze Zeit ist das E-Book noch viel günstiger zu haben:</p>
<p><strong>Sonderpreis für Faktor-G-Leser</strong></p>
<p>Bis einschließlich 05.02.2010 können Leser dieses Blogs die PDF-Version des E-Books erheblich günstiger bekommen. Und zwar mit einem <strong>Rabatt von 4,00 €</strong>. Das PDF-E-Book kostet dann nur noch 5,99 €. Das gilt nur, wenn der Kauf über den <a href="http://www.meconomy.me/shop/">Meconomy-Shop</a> erfolgt und dort der Discount Code <strong>FaktorG</strong> eingeben wird.</p>
<p>Markus Albers hat noch ein interessantes Angebot für alle Blogger: Es gibt ein Affiliate-Programm, bei dem man eine Provision von 40 Prozent bekommt.</p>
<p>Ich wünsche dem Buch(-Experiment) viel Erfolg. Ich denke schon über mein nächstes Buch nach &#8230; als E-Book!</p>
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