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	<title>Faktor G &#187; Glücksökonomie</title>
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	<description>Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.</description>
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		<title>Happy Life Years &#8211; Healthy Life Years</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Happy Life Years]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht? Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht?</p>
<p>Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen Jahre viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Jahre.</p>
<p>So können wir es auch beim einzelnen Jahr halten: Wenn die Anzahl der glücklich erlebten Tage sehr viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Tage. Und so weiter: Ein glücklicher Tag ist, wenn die Anzahl der glücklichen Stunden &#8230; Im Endeffekt kommt es auf jede Sekunde an.</p>
<p><span id="more-547"></span>Jeder Mensch und jede Gesellschaft sollte daher als Ziel haben, die <strong>Happy life years</strong> zu <strong>maximieren</strong>, und nicht das Bruttoinlandsprodukt oder die Wachstumsraten, wie wir es zur Zeit tun.</p>
<p>Kürzlich habe ich mir die aktuelle <a href="http://fortschrittszentrum.de/dokumente/2011-12_Fortschrittsindex_2011.pdf">Fortschrittsstudie 2011</a> angesehen. Bei Fortschrittsindizes ist es üblich, die durchschnittliche Lebenserwartung zu betrachten. Eine Gesellschaft, in der Menschen älter werden, scheint fortschrittlicher zu sein, als Gesellschaften, in denen die Menschen früh(er) sterben. Aber ist alt werden alleine ein Fortschritt? Nein, sagen die Soziologen und haben schon seit Jahren begonnen, nicht die Lebensjahre alleine zu messen, sondern die gesunden Lebensjahre, wissenschaftlich <strong>Healthy Life Years</strong>. Die Happy life years stehen sicherlich mit den Healthy Life years in unmittelbaren Zusammenhang: Wer krank ist, ist wahrscheinlich weniger glücklich. Ein Vergleich:</p>
<p><img class="size-full wp-image-549   alignnone" title="Glückskurven" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2012/01/glueckskurven.png" alt="" width="500" height="308" /></p>
<p>Das Leben des Menschen mit der grünen Kurve könnte man kurz so charakterisieren:  Ziemlich glückliche Kindheit und Jugend, Glücks-Delle in der Lebensmitte (ist fast typisch für uns alle), Glücksanstieg im Alter, Abfall erst relativ kurz vor dem Tod.</p>
<p>Das Leben des Menschen mit der roten Kurve verläuft bis zum Alter von 60 Jahren ähnlich. Aber dann setzt ein kontinuierlicher Abstieg ein.</p>
<p>Beide Menschen werden gleich alt, aber die Summe der Healthy Life Years / Happy Life Years ist beträchtlich.</p>
<p>Das war für mich eine überraschende Erkenntnis aus dem Fortschrittsbericht: Das Leben eines durchschnittlichen Schweden verläuft eher so wie die grüne Kurve. Der Unterschied zwischen Lebenserwartung und gesunden Lebensjahren beträgt nur 11,4 Jahre. Beim durchschnittlichen Deutschen treten die lebenseinschränkenden Behinderungen aber schon 22 Jahre vor dem Lebensende ein! Mit anderen Worten: <strong>der durchschnittliche Schwede hat über elf Jahre mehr an gesunden Lebensjahren</strong>.</p>
<p>Jetzt können wir uns fragen, woran das liegt. Und was wir dringend ändern müssen.</p>
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		<title>Bernd Kolb und sein &#8220;Club of Marrakesh&#8221;</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/10/15/bernd-kolb-und-sein-club-of-marrakesh/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 11:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Club of Marrakesh]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von Bernd Kolb, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;Punk-Innovator&#8220;. Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von <a href="http://www.berndkolb.com/">Bernd Kolb</a>, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,773754,00.html">Punk-Innovator</a>&#8220;.</p>
<p><img class="size-full wp-image-492 alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-right: 10px;" title="Club der klügsten Köpfe" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/10/aertzeblatt_com.png" alt="Club der klügsten Köpfe" width="150" height="209" />Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den Rückzug ins Private angestrebt. Nicht so Bernd Kolb. Es ist getrieben von einer großen Sorge über den Zustand des Planeten und seiner Bewohner. Jetzt will er all seine Kraft, seine große Erfahrung, seine vielseitigen Kenntnisse und seine vielfältigen internationalen Verbindungen nutzen, um mit unternehmerischen Methoden nachhaltige Veränderungen einzuleiten. Dazu hat Bernd Kolb den &#8220;<strong>Club of Marrakesh</strong>&#8221; gegründet. Sein Ziel ist es, die klügsten Köpfe aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik zu vernetzen. Innovatoren und Investoren sollen zu einander finden. Bernd Kolb sieht seine Hauptrolle als <strong>Inspirator</strong>, der nach der ursprünglichen lateinischen Bedeutung des Wortes <em>spiritus</em> den Projekten <em>Leben und einen Geist einhaucht</em>.</p>
<p>Eine gute Beschreibung, was Bernd Kolb bewogen hat, den &#8220;Club of Marrakesh&#8221; zu gründen und was daraus entstehen soll, ist jetzt in einer Beilage zum Deutschen Ärzteblatt zu lesen. Überschrift: &#8220;Club der klügsten Köpfe&#8221;. Hier gibt es den <a href="http://www.berndkolb.com/downloads/aerzteblatt10-2011.pdf">Artikel zum Download</a>.</p>
<p>Ein zentraler Leitspruch von Bernd Kolb ist: &#8220;<strong>Nachhaltigkeit funktioniert nur mit Wirtschaftlichkeit.</strong>&#8221; Ein anderer: &#8220;<strong>Die Krise ist unsere größte Chance.</strong>&#8221;</p>
<p>Vorgestern Abend wurde ich anlässlich der Verleihung des <a href="http://www.pg-stiftung.net/hochschule/peter-glaesel-preis">Peter Gläsel Preises</a> in Bielefeld Augen- und Ohrenzeuge, mit welcher Intensität und Kraft Bernd Kolb seine Erkenntnisse vermittelt. Im ersten Teil des Festvortrags &#8220;<a href="http://www.berndkolb.com/lectures.php">Die Sieben Tugenden &#8211; Neues Denken für ein neues Zeitalter</a>&#8221; berührte er die vorwiegend anwesenden StudentInnen, aber auch die vielen Professoren zutiefst. Der Vortrag schienen vielen unter die Haut zu gehen. Als ich mich umschaute, habe ich manches feuchte Auge gesehen.</p>
<p>Als Kolb im zweiten Teil des Vortrags auf die Lösungen zu sprechen kam, sehr deutlich machte, wie jeder dazu seinen Beitrag dazu leisten kann, nachhaltiger und zufriedener zu leben, spürte ich bei allen eine große Aufbruchstimmung. Zum Schluss des Vortrags hätte man im gesamten Audimax eine Stecknadel fallen hören. Und nach der Veranstaltung rissen die vielen Gespräche und Diskussionen nicht ab.</p>
<p>Ich höre mir sehr viele Vorträge an. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren einen Redner erlebt zu haben, dem es gelingt, die massiven Probleme, auf die wir global zusteuern, so eindrücklich zu vermitteln, wie Bernd Kolb. Aber Kolb wäre nicht Kolb, wenn er nur ein Mahner bliebe. Nach dem Aufzeigen der Probleme bietet er sofort konstruktive Lösungen an, wie jeder von uns mit dafür sorgen kann, die Auswirkungen der globalen Krisen abzufedern. Die Lösungsvorschläge sind überraschend klar, machen Mut, verbreiten Hoffnung und aktivieren zum Handeln. Jetzt.</p>
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		<title>Glücksatlas &#8211; hilfreich oder kontraproduktiv?</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/09/22/gluecksatlas-hilfreich-oder-kontraproduktiv/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksatlas]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksindex]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern hat die Deutsche Post AG den Glücksatlas vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach: Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-466  alignright" title="Glücksatlas" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/09/gluecksatlas.png" alt="Glücksatlas" width="300" height="401" /></p>
<p>Vorgestern hat die Deutsche Post AG den <a href="http://www.gluecksatlas.de">Glücksatlas</a> vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach:</p>
<p>Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein echter Coup gelungen. Sie hat ein wichtiges Thema besetzt, eine wissenschaftlich fundierte Studie anfertigen lassen, eine gute Internetseite zu den Ergebnissen erstellt und eine vorzügliche Pressearbeit geleistet. Die Presseunterlagen mit zahlreichen Bildern und Detailergebnissen stehen digital allen zur Verfügung.</p>
<p>So hat die Presse auch gerne zugegriffen. Alle bedeutenden Medien haben berichtet. Claus Kleber freute sich vorgestern Abend im Heute-Journal darüber, endlich mal positive Nachrichten verbreiten zu können: &#8220;Die Deutschen sind so glücklich wie lange nicht mehr.&#8221;</p>
<p>In der Pressemitteilung der Deutschen Post AG heißt es u.a.:</p>
<blockquote><p>Die Lebenszufriedenheit der Deutschen ist deutlich gestiegen. Noch nie war dabei der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland so gering wie heute. Im Vergleich ist Hamburg die glücklichste Region Deutschlands, Thüringen die unzufriedenste. Das ist das Ergebnis des Glücksatlas Deutschland 2011, der ersten deutschen Glücksstudie im Auftrag der Deutschen Post.</p>
<p>Unter der Leitung renommierter Wissenschaftler wie Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, und Professor Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, wurde analysiert, wie stark unterschiedliche Faktoren wie Einkommen, Beruf, Familie, Gesundheit und Kultur die Lebenszufriedenheit beeinflussen.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-465"></span>Da ich den Glücksatlas noch nicht in den Händen habe, kann ich zu den Details noch wenig sagen und mich nur auf das stützen, was in der Pressemappe steht.</p>
<p>Die <strong>positiven Aspekte</strong> des Glücksatlasses sehe ich zunächst in zwei Punkten:</p>
<p><strong>Die Entwicklung es alternativen Wohlstandsindikators wird gefördert</strong><br />
Es ist schon lange klar, dass das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt">BIP</a> uns nicht weiterhilft. Wir hatten alleine in den letzten 40 Jahren eine Steigerung des BIP um über 500%. Sind wir heute glücklicher als 1970? Im Gegenteil: die Menschen sind heute bei uns etwas unglücklicher als noch vor Jahrzehnten. Das ewige Wachstum, Wachstum bringt uns so nicht weiter. Im Gegenteil: Klimawandel, steigende Umweltverschmutzung und zunehmende Ressourcenverknappung zeigen uns deutliche Grenzen. Höchste Zeit, andere Werte zu entwickeln.</p>
<p><strong>Glück rückt in den Mittelpunkt</strong><br />
Die Presseresonanz bringt des Thema Glück mal wieder auf die Seite eins. Leider wird der Effekt schon nach ganzer kurzer Zeit wieder verschwunden sein.</p>
<p>Durch die Presseaufmerksamkeit bin ich auch zu Interviews gebeten worden. Gestern für den NDR Mecklenburg-Vorpommern und heute kommt der WDR.</p>
<p>Dabei sind mir zwei Aspekte aufgefallen, die <strong>in Bezug auf das Glück</strong> absolut <strong>kontraproduktiv</strong> sind:</p>
<p><strong>Glück ist keine Frage des Wohnortes</strong><br />
Es gibt seriöse, wissenschaftlich fundierte Glücksstudien, die belegen, dass die äußeren Umstände für das eigene Glück nur zu ca. zehn Prozent verantwortlich sind.  Alleine der Begriff &#8220;Glücksatlas&#8221; suggeriert, dass es wichtig sei, ob man in Hamburg (die angeblichen &#8220;Sieger&#8221; im Glücksatlas) oder in Thüringen (die angeblichen &#8220;Verlierer&#8221;) wohnt.</p>
<p>Sicherlich ist es wichtig, bei solchen Studien regionale Unterschiede zu untersuchen. Aber es wird jetzt viel zu viel darauf geschaut, welche äußeren Bedingungen das Glück angeblich beeinflussen. Wahrscheinlich liegen die im Glücksatlas gemessenen Werte an ganz anderen Faktoren. Hamburg ist sehr Jahrhunderten eine Weltstadt und ein großes Handelszentrum. So etwas zieht Menschen an, die aktiv sind, die gestalten und die dadurch wahrscheinlich glücklicher sind &#8211; oder vorher schon waren.</p>
<p>Der Glücksatlas in der jetzigen Form wird (leider) den Blick auf die äußeren Faktoren lenken und nicht auf das, was wirklich zum Glück beiträgt.</p>
<p><strong>Vergleiche machen unglücklich</strong><br />
Eines der zuverlässigsten Mittel, sich schnell unglücklich zu machen, ist der Vergleich mit Menschen, denen es (angeblich) besser geht. Genau das passiert durch den Glücksatlas! Und wird durch die Presse kräftig befeuert (z.B. die WELT: Hamburger sind am glücklichsten). So begann auch gestern mein Interview im NDR: &#8220;Wir in Mecklenburg-Vorpommern haben ja im Glücksatlas nicht so gut abgeschnitten &#8230;&#8221;.</p>
<p>Meine Empfehlungen dazu: Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen. Entwickeln Sie Ihren eigenen Glücksindex. Tun Sie heute etwas für Ihr Glück. Am besten JETZT. Dort wo Sie sind. Das bringt mehr, als wenn Sie nach Hamburg umziehen.</p>
<p><strong>Update 23.09.2011</strong>:<br />
Am 24.09.2011 bin ich zu dem Thema Glücksatlas im ZDF-wochenjournal. Ab 13.05 Uhr.</p>
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		<title>Die Finanzkrise &#8211; systemisch betrachtet</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/08/21/die-finanzkrise-systemisch-betrachtet/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Aug 2011 12:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Presseclub]]></category>
		<category><![CDATA[systemische Betrachtungsweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir gerade den Presseclub angehört. Thema: Panik an den Börsen &#8211; Kommt jetzt der große Absturz?. Wenn Sie diese Woche die Nachrichten halbwegs verfolgt haben, wissen Sie worum es ging: Talfahrt an den Börsen. Dramatische Wertverluste innerhalb weniger Stunden. Es ist völlig irrational, dass Unternehmen wie BMW oder VW, die schon seit Monaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir gerade den Presseclub angehört. Thema: <a href="http://www.wdr5.de/sendungen/presseclub/s/d/21.08.2011-12.03.html">Panik an den Börsen &#8211; Kommt jetzt der große Absturz?</a>. Wenn Sie diese Woche die Nachrichten halbwegs verfolgt haben, wissen Sie worum es ging: Talfahrt an den Börsen. Dramatische Wertverluste innerhalb weniger Stunden.</p>
<p>Es ist völlig irrational, dass Unternehmen wie BMW oder VW, die schon seit Monaten total ausgelastet sind und bis an die Kapazitätsgrenze arbeiten, innerhalb von Tagen einen großen Teil ihres Börsenwertes verlieren. Es ist schlichtweg bescheuert, dass ein Unternehmen, dem es offensichtlich bestens geht und dem es nach allen zur Verfügung stehenden Fakten (volle Auftragsbücher, gute Produkte, &#8230;) auch in absehbarer Zukunft sehr gut gehen wird, an der Börse so behandelt wird, als hätte es ernsthafte Probleme.</p>
<p>Die Fragen, die sich daraus ableiteten: &#8220;Haben die Märkte die kommende Rezession verschlafen und reagieren jetzt panisch?&#8221;, &#8220;<strong>Ist das ganze System verrückt?</strong>&#8220;, &#8220;Was muss geschehen, damit sich das System wieder beruhigt?&#8221;<span id="more-453"></span></p>
<p>Was mir immer wieder auffällt: alle Diskutanten kommen mit Einzelvorschlägen. Egal ob Fachjournalisten, angebliche Wirtschaftsfachleute oder Politiker: alle glauben mit einer Einzelmaßnahme (Verbot der Leerverkäufe, Eurobonds, Finanztransaktionssteuer, &#8230;) ein komplexes System in den Griff zu bekommen.</p>
<p>Dabei ist doch schon seit Jahrzehnten bekannt, dass man komplexe Systeme so nicht managen kann. Man braucht ja nur einmal das &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bierspiel">Bierspiel</a>&#8221; spielen, wie es Peter Senge in &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2007/11/17/was-ist-personal-mastery/">Die fünfte Disziplin</a>&#8221; ausführlich beschreibt. Da sieht man schon, dass auch relativ einfache Systeme bedingt durch Rückkopplungen, Totzeiten etc. nur sehr äußerst schwer zu steuern sind.</p>
<p>Fest steht, dass</p>
<ul>
<li>das internationale Finanzsystem durch weltweite Vernetzung sehr komplex geworden ist</li>
<li>das Finanzsystem durch &#8220;Deregulierung&#8221; wichtige stabilisierende Faktoren verloren hat</li>
<li>das System durch automatisierenden Computerhandel &#8211; in den kein Mensch mehr eingreift &#8211; in Sekundenschnelle gewaltige Transaktionen auslöst, die ihrerseits wieder Reaktionen zur Folge haben</li>
<li>an dem Markt viele Teilnehmer agieren, die auf Kosten anderer (der Anleger, der Steuerzahler, &#8230;) hochriskant zocken</li>
<li>das ganze System durch diese Faktoren, die sich gegenseitig aufschaukeln können, sehr instabil geworden ist</li>
<li><strong>das ganze System uns um die Ohren fliegen wird, wenn nicht bald stabilisierende und regulierende Faktoren eingebaut werden</strong>.</li>
</ul>
<p>Daraus gibt es nur eine Schlussfolgerung: das System braucht dringend <strong>stabilisierende Faktoren in Form von negativen Rückkopplungen</strong>. In der Systemtheorie ist seit langem bekannt und erprobt, dass nur negative Rückkopplungsschleifen ein System vor dem Aufschaukeln und damit der Zerstörung bewahren können. Mit anderen Worten: da wo sich irgendetwas aufschaukeln könnte, gehört etwas eingebaut, welches die aufschaukelnde Größe dämpft.</p>
<p>Zu Hause haben wir das in jedem Heizkörper: Der Regler dreht einfach den Zulauf von heißem Wasser ab, wenn es warm genug ist. Wo ist der Regler an der Börse? Wo ist der Wirtschaftswissenschaftler, der ein <strong>funktionierendes Modell unseres internationalen Finanzsystems</strong> aufbaut und zeigt, wie und wo man die Regler einbauen muss, damit so etwas wie diese Woche nicht mehr passiert? Der Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften wäre garantiert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mentale Infrastrukturen &#8211; Essay von Harald Welzer</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/08/17/mentale-infrastrukturen-essay-von-harald-welzer/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 07:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Welzer]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Infrastrukturen]]></category>
		<category><![CDATA[Utopia]]></category>
		<category><![CDATA[Verzicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin Prof. Harald Welzer kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema Zukunfsfähigkeit. Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin <a href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-hwelzer.html">Prof. Harald Welzer</a> kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema <strong>Zukunfsfähigkeit</strong>.</p>
<p>Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein paar praktische Tipps zur Rettung der Welt abgab: &#8220;<a href="http://www.faz.net/artikel/C31315/rettung-der-welt-was-sie-sofort-tun-koennen-zehn-empfehlungen-30322939.html">Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen</a>&#8220;. Die erste Empfehlung gefällt mir am besten: <strong>Selber denken</strong>.</p>
<p>In einem Interview zu den zehn Empfehlungen legte Welzer nach, z.B. in Richtung immer minderwertigerer, industriell hergestellter Lebensmittel: &#8220;<a href="http://www.utopia.de/magazin/wenn-ich-diesen-dreck-nicht-mehr-esse-ist-das-kein-verzicht-interview-harald-welzer-dioxin-skandal-gegenbewegung?all">Wenn ich diesen Dreck nicht mehr esse, ist das kein Verzicht.</a>&#8221;</p>
<p>Vorgestern habe ich einen <strong>Essay von Harald Welzer</strong> entdeckt, den ich nur wärmstens jedem empfehlen kann: &#8220;<a href="http://www.boell.de/downloads/Endf_Mentale_Infrastrukturen.pdf">Mentale Infrastrukturen &#8211; Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam</a>&#8221; (Heinrich-Böll-Stiftung). Welzer beschreibt sehr anschaulich, dass der Gedanke vom immerwährenden Wachstum nicht nur unsere wirtschaftlichen uns sozialen Strukturen tief verändert hat, sondern sich schon seit langem in unsere Gehirne eingeschlichen hat und fast alles beeinflusst, was wir denken und tun.</p>
<p>Die Folgerung daraus ist, dass es für die Zukunftsfähigkeit von uns allen nicht ausreicht, nur technische und soziale Infrastrukturen zu verändern, sondern dass wir tiefgreifende Denkmuster ändern müssen. Ohne die werden die Öko- und anderen Katastrophen in immer dichterer Folge kommen. Ohne die Änderung der mentalen Infrastrukturen wird sich Angela Merkel demnächst alle drei Tage auf einem Krisengipfel befinden.</p>
<p><strong>Deine / Ihre Meinung zu &#8220;Mentale Infrastrukturen&#8221;?</strong></p>
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		<title>Vortrag auf der 2. Schömberger Glückswoche</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/07/18/vortrag-auf-der-2-schoemberger-glueckswoche/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 07:28:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schwarzwaldgemeinde Schömberg hat es richtig gemacht. Sie hat das Glück in den Mittelpunkt gestellt und sich zur Glücksgemeinde erklärt. Darauf ist auch das Stadt- und Tourismusmarketing ausgerichtet: &#8220;Zum Glück nach Schömberg&#8221; heißt das Motto. Dieses Jahr findet schon zum zweiten Mal die Schömberger Glückswoche statt. Vom 17. &#8211; 24.7.2011 gibt es eine Fülle von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schwarzwaldgemeinde <a href="http://www.schoemberg.de/">Schömberg</a> hat es richtig gemacht. Sie hat das Glück in den Mittelpunkt gestellt und sich zur <a href="http://www.schoemberg.de/">Glücksgemeinde</a> erklärt. Darauf ist auch das Stadt- und Tourismusmarketing ausgerichtet: &#8220;Zum Glück nach Schömberg&#8221; heißt das Motto.</p>
<p>Dieses Jahr findet schon zum zweiten Mal die <a href="http://www.schoemberger-glueckswoche.de/">Schömberger Glückswoche</a> statt. Vom 17. &#8211; 24.7.2011 gibt es eine <a href="http://www.schoemberger-glueckswoche.de/programm/">Fülle von Veranstaltungen und Aktionen</a> rund um das Thema Glück.</p>
<p>Morgen Abend um 20 Uhr werde ich meinen Beitrag zur Glückswoche leisten: Ich halte einen Vortrag zu dem Thema &#8220;<a href="http://www.schoemberger-glueckswoche.de/programm/dienstag-19-juli/">Was kostet Glück?</a>&#8220;. Sehen wir uns?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Talente für exzellenten Service</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/10/31/talente-fuer-exzellenten-service/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Oct 2010 11:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Centered Business]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Talente]]></category>

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		<description><![CDATA[Spiegel-Online berichtet über ein außergewöhnliches Hotel in Barcelona: Das W Hotel in Barcelona protzt mit edlem Ambiente und bombastischer Aussicht. Vor allem aber wollen die Angestellten aus 42 Nationen ihren Gästen ein echtes Wie-Daheim-Gefühl bescheren. Mit allen Mitteln sollen auch die absurdesten Wünsche wahrgemacht werden. Interessant daran ist, dass das W Hotel offensichtlich genau das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegel-Online <a href="http://www.spiegel.de/reise/staedte/0,1518,725910,00.html">berichtet über ein außergewöhnliches Hotel</a> in Barcelona:</p>
<blockquote><p>Das W Hotel in Barcelona protzt mit edlem Ambiente und bombastischer Aussicht. Vor allem aber wollen die Angestellten aus 42 Nationen ihren Gästen ein echtes Wie-Daheim-Gefühl bescheren. Mit allen Mitteln sollen auch die absurdesten Wünsche wahrgemacht werden.</p></blockquote>
<p><img class="size-full wp-image-379 alignright" title="W Hotel Barcelona" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2010/10/w_hotel.jpg" alt="" width="305" height="205" /></p>
<p>Interessant daran ist, dass das W Hotel offensichtlich genau das umsetzt, was die Glücksforscher schon seit längerer Zeit empfehlen: Menschen bringen dann ihre besten Leistungen, wenn sie das tun (dürfen), was sie am besten können. Kluge Unternehmen suchen daher nicht nach Mitarbeitern, die eine Stellenbeschreibung am besten ausfüllen, sondern schauen, welche Talente der Mitarbeiter sich am besten nutzen lassen. Dazu der Spiegel-Artikel weiter (Hervorhebungen in fett von mir):</p>
<blockquote><p>[...]</p>
<p>Dafür sorgt schon der &#8220;Welcome Ambassador&#8221;, ein strahlend schöner, blonder Mann mit sahneweißen Zähnen und einem umwerfenden Lächeln. &#8220;Welcome to the W Barcelona&#8221;, ruft er und reißt den Neuankömmlingen den Wagenschlag auf. Dann dirigiert er den Hotelgast an die Rezeption, zu genau dem Kollegen, der dessen Sprache beherrscht oder zumindest eine, die er versteht.</p>
<p>Für Japanisch ist Norma Arias de Morinaka, 42, zuständig, eine Peruanerin. Norma ist Putzfrau im W Hotel, hier heißt das natürlich nicht so. Frau de Morinaka ist im &#8220;Styleteam&#8221; tätig. Normalerweise sorgt sie dafür, dass kein Staubkorn auf die mit weißem Sand und einer Orchidee gefüllten Glas-Halbkugeln auf dem Hallenboden fällt. Normalerweise bleiben Putzfrauen in Hotels auch möglichst unsichtbar.</p>
<p>Im W jedoch ist das anders, hier gilt sie wie <strong>alle 400 Angestellte</strong> aus 42 Nationen als &#8220;<strong>Talent</strong>&#8220;. <strong>Hier dürfen, ja sollen sie sogar ihre unterschiedlichen Begabungen einsetzen</strong>.</p>
<p>[...]</p>
<p>Erfahrung im Hotelfach ist nicht ausschlaggebend, <strong>eingestellt werden alle, die Lust haben, Gästen zu dienen</strong>, ohne servil zu sein. Jeder, vom Fensterputzer bis zum Koch, soll eine persönliche Beziehung zum Gast aufbauen. <strong>In Rollenspielen üben sie, Probleme zu lösen und &#8211; &#8220;vom whoops zum wow&#8221; &#8211; Fehler wiedergutzumachen. Nur wenn jeder einzelne Mitarbeiter sich voll engagiert, kann das Gesamtwerk der Nationalitäten gelingen: verwöhnte Menschen aus aller Herren Länder zu begeistern</strong>.</p></blockquote>
<p>Und welche Talente Ihrer Mitarbeiter nutzen Sie?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Lebenslanges Lernen macht glücklich</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2009/10/19/interview-lebenslanges-lernen-macht-glucklich/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Autor von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: Lebenslanges Lernen macht glücklich. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Albers, der Autor von &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/lebenslanges-lernen-macht-glucklich/">Lebenslanges Lernen macht glücklich</a>.</p>
<p>Hier ist der erste Teil des Interviews: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/wir-brauchen-ein-schulfach-gluck/">Wir brauchen ein Schulfach Glück</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Wir brauchen ein Schulfach Glück</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Autor von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Albers, der Autor von &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog veröffentlicht: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/wir-brauchen-ein-schulfach-gluck/">Wir brauchen ein Schulfach Glück</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Glück: die wahre Währung</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2009/04/05/glueck-die-wahre-waehrung/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Apr 2009 16:42:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[»Ich wünschte, ich hätte mehr gearbeitet.« Können Sie sich vorstellen, dass dies die Antwort eines alten Menschen auf die Frage ist, was er in seinem Leben vermisst hat? Ich kann mir diese Antwort kaum vorstellen. Ich habe ein paar alte Menschen diese Frage gestellt. Die Antworten sahen in etwa so aus: Ich wünschte, ich hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2007/10/geld_glueck.jpg" alt="Glück: die wahre Währung" /></p>
<p>»<strong>Ich wünschte, ich hätte mehr gearbeitet.</strong>« Können Sie sich vorstellen, dass dies die Antwort eines alten Menschen auf die Frage ist, was er in seinem Leben vermisst hat? Ich kann mir diese Antwort kaum vorstellen. Ich habe ein paar alte Menschen diese Frage gestellt. Die Antworten sahen in etwa so aus:</p>
<blockquote><p>Ich wünschte, ich hätte den Mut gehabt, mehr verrückte Sachen auszuprobieren.</p>
<p>Ich habe mir zu wenig Zeit genommen, zu reisen.</p>
<p>Vor lauter Arbeit habe ich kaum mitbekommen, wie schnell meine Kinder groß geworden sind. Da hätte ich mir mehr Zeit nehmen sollen.</p>
<p>Das Anschaffen von Besitz hat mehr Zeit in Anspruch genommen, als es die Sache wert war.</p>
<p>Als Student bin ich mit ganz wenig Gepäck und sehr wenig Geld gereist. Später habe ich das leider nicht mehr getan.</p></blockquote>
<p>Warum erkennen wir erst am Ende des Lebens, was eigentlich gut für uns ist? Warum ist uns das Geld und das Anhäufen von Besitz so wichtig? Warum überschätzen wir das Geld enorm als Währung des Lebens?</p>
<p>Ich habe dafür eine <strong>These</strong>: Weil wir uns über die eigentliche Währung des Lebens nicht im klaren sind. Niemand hat uns bisher darüber aufgeklärt, dass die <strong>wahre Währung des Lebens</strong> das <strong>Glück</strong> ist.</p>
<p>Meine große Hoffnung ist, dass jetzt in der Finanzkrise, die eigentlich eine <a href="http://www.faktor-g.de/2008/12/27/wir-haben-keine-finanzkrise-wir-haben-eine-vertrauenskrise/">Vertrauenskrise</a> ist, zumindest einigen Menschen klar wird, dass wir <strong>radikal umdenken</strong> müssen. Das Bruttosozialprodukt hilft uns nicht weiter, wir brauchen einen neuen Maßstab, um unsere Politik und auch unsere persönlichen Ziele neu auszurichten. Die einseitige Fixierung auf das Geld ist ein Irrtum. Das spüren gerade Millionen Menschen ganz empfindlich. <strong>Wir brauchen eine neue Ausrichtung</strong>. Die <strong>Erkenntnisse der Glücksforschung</strong> zeigen uns den Weg.</p>
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