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	<title>Faktor G &#187; Happiness Economics</title>
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	<description>Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.</description>
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		<title>Happy Life Years &#8211; Healthy Life Years</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Happy Life Years]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht? Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht?</p>
<p>Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen Jahre viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Jahre.</p>
<p>So können wir es auch beim einzelnen Jahr halten: Wenn die Anzahl der glücklich erlebten Tage sehr viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Tage. Und so weiter: Ein glücklicher Tag ist, wenn die Anzahl der glücklichen Stunden &#8230; Im Endeffekt kommt es auf jede Sekunde an.</p>
<p><span id="more-547"></span>Jeder Mensch und jede Gesellschaft sollte daher als Ziel haben, die <strong>Happy life years</strong> zu <strong>maximieren</strong>, und nicht das Bruttoinlandsprodukt oder die Wachstumsraten, wie wir es zur Zeit tun.</p>
<p>Kürzlich habe ich mir die aktuelle <a href="http://fortschrittszentrum.de/dokumente/2011-12_Fortschrittsindex_2011.pdf">Fortschrittsstudie 2011</a> angesehen. Bei Fortschrittsindizes ist es üblich, die durchschnittliche Lebenserwartung zu betrachten. Eine Gesellschaft, in der Menschen älter werden, scheint fortschrittlicher zu sein, als Gesellschaften, in denen die Menschen früh(er) sterben. Aber ist alt werden alleine ein Fortschritt? Nein, sagen die Soziologen und haben schon seit Jahren begonnen, nicht die Lebensjahre alleine zu messen, sondern die gesunden Lebensjahre, wissenschaftlich <strong>Healthy Life Years</strong>. Die Happy life years stehen sicherlich mit den Healthy Life years in unmittelbaren Zusammenhang: Wer krank ist, ist wahrscheinlich weniger glücklich. Ein Vergleich:</p>
<p><img class="size-full wp-image-549   alignnone" title="Glückskurven" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2012/01/glueckskurven.png" alt="" width="500" height="308" /></p>
<p>Das Leben des Menschen mit der grünen Kurve könnte man kurz so charakterisieren:  Ziemlich glückliche Kindheit und Jugend, Glücks-Delle in der Lebensmitte (ist fast typisch für uns alle), Glücksanstieg im Alter, Abfall erst relativ kurz vor dem Tod.</p>
<p>Das Leben des Menschen mit der roten Kurve verläuft bis zum Alter von 60 Jahren ähnlich. Aber dann setzt ein kontinuierlicher Abstieg ein.</p>
<p>Beide Menschen werden gleich alt, aber die Summe der Healthy Life Years / Happy Life Years ist beträchtlich.</p>
<p>Das war für mich eine überraschende Erkenntnis aus dem Fortschrittsbericht: Das Leben eines durchschnittlichen Schweden verläuft eher so wie die grüne Kurve. Der Unterschied zwischen Lebenserwartung und gesunden Lebensjahren beträgt nur 11,4 Jahre. Beim durchschnittlichen Deutschen treten die lebenseinschränkenden Behinderungen aber schon 22 Jahre vor dem Lebensende ein! Mit anderen Worten: <strong>der durchschnittliche Schwede hat über elf Jahre mehr an gesunden Lebensjahren</strong>.</p>
<p>Jetzt können wir uns fragen, woran das liegt. Und was wir dringend ändern müssen.</p>
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		<title>Burnout kann auch nützlich sein</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Centered Business]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Semler]]></category>
		<category><![CDATA[SEMCO]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort Burnout hätte gute Chancen, Wort des Jahres zu werden. Die Anzahl der Menschen, die an Burnout leiden, scheint gerade zu explodieren. Ich übertreibe? Nein, schauen Sie die Zahlen der Krankenkassen an: Der BBK Gesundheitsreport 2010 zeigt, dass sich von 2004 bis 2009 die Anzahl der Krankheitstage mit der Diagnose Burnout-Syndrom mehr als verzehnfacht haben. Mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort Burnout hätte gute Chancen, Wort des Jahres zu werden. Die Anzahl der Menschen, die an Burnout leiden, scheint gerade zu explodieren. Ich übertreibe? Nein, schauen Sie die Zahlen der Krankenkassen an: Der <a href="http://www.dngfk.de/fileadmin/user_upload/website/dngfk/psyGA/Literatur/BKK_Gesundheitsreport_2010.pdf">BBK Gesundheitsreport 2010</a> zeigt, dass sich von 2004 bis 2009 die Anzahl der <strong>Krankheitstage</strong> mit der Diagnose <strong>Burnout-Syndrom</strong> mehr als verzehnfacht haben. <strong>Mehr als 1000 Prozent Zuwachs innerhalb von fünf Jahren!</strong> Die Statistiken anderer Krankenkassen sehen ähnlich oder noch schlimmer aus.</p>
<p>Das zeigt, dass in unserer Arbeitswelt und wahrscheinlich in der Lebensgestaltung vieler Menschen etwas eklatant falsch läuft.</p>
<p>So schlimm ein Burnout auch ist, manchmal kann er auch nützlich sein. Wie bitte? Nützlich sein?</p>
<p>Ja,  nämlich zu einer Erkenntnis führen und zu einem radikalen Umdenken bewegen.</p>
<p><span id="more-533"></span>Über die <a href="http://www.semco.com.br/en/">brasilianische Firma Semco</a> und ihre unglaubliche Erfolgsgeschichte ist schon viel geschrieben worden. Am berühmtesten ist wohl das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3453069161/ref=nosim?tag=fag-21">Das SEMCO System</a>&#8221; von Firmenchef Ricardo Semler selbst. Ebenso interessant das Nachfolgewerk &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/0099425238/ref=nosim?tag=fag-21">The Seven-Day-Weekend</a>&#8220;.</p>
<p>Jetzt habe ich aber zum ersten Mal gesehen, wie das ganze angefangen hat. Das berichtet sein.de in dem bemerkenswerten Artikel: <a href="http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2010/die-befreiung-der-arbeit-das-7-tage-wochenende.html">Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende</a>:</p>
<blockquote><p>&#8230;</p>
<p>Für ihn [Ricardo Semler] ist war das Aufbrechen der Unternehmensstruktur von Anfang an keine Traumtänzerei, sondern vielmehr die einzig mögliche Antwort auf unsere unmenschliche Arbeitswelt. Er hat es auf die harte Tour gelernt, wachte selbst erst auf, als er kollabierte und mit Komplett-Burnout in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Das war der Punkt, an dem er beschloss, seine geistige und körperliche Gesundheit nie mehr dem Job unterzuordnen &#8211; und das auch von seinen Angestellten nicht zu verlangen. Dass der Wahnsinn ein Ende haben muss.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p>Die beiden Bücher mit Amazon-Link:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3453069161/ref=nosim?tag=fag-21"><img class="size-full wp-image-534 alignnone" title="Das SEMCO System" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/12/semco.jpeg" alt="Das SEMCO System" width="143" height="212" /></a> <a href="http://www.amazon.de/dp/0099425238/ref=nosim?tag=fag-21"><img class="size-full wp-image-538 alignnone" title="The Seven-Day-Weekend" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/12/seven-day-weekend.jpeg" alt="The Seven-Day-Weekend" width="137" height="212" /></a></p>
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		<title>Glücksatlas &#8211; hilfreich oder kontraproduktiv?</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/09/22/gluecksatlas-hilfreich-oder-kontraproduktiv/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 06:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksatlas]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksindex]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern hat die Deutsche Post AG den Glücksatlas vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach: Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-466  alignright" title="Glücksatlas" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/09/gluecksatlas.png" alt="Glücksatlas" width="300" height="401" /></p>
<p>Vorgestern hat die Deutsche Post AG den <a href="http://www.gluecksatlas.de">Glücksatlas</a> vorgestellt. Zunächst war ich sehr erfreut, dass das Thema Glücksindex auch in Deutschland vorankommt. Inzwischen haben ich einige Zweifel, ob uns der Glückatlas &#8211; so wie er vorgestellt wurde &#8211; weiterhilft. Doch der Reihe nach:</p>
<p>Zunächst einmal möchte ich der Deutschen Post AG gratulieren. Ihr ist ein echter Coup gelungen. Sie hat ein wichtiges Thema besetzt, eine wissenschaftlich fundierte Studie anfertigen lassen, eine gute Internetseite zu den Ergebnissen erstellt und eine vorzügliche Pressearbeit geleistet. Die Presseunterlagen mit zahlreichen Bildern und Detailergebnissen stehen digital allen zur Verfügung.</p>
<p>So hat die Presse auch gerne zugegriffen. Alle bedeutenden Medien haben berichtet. Claus Kleber freute sich vorgestern Abend im Heute-Journal darüber, endlich mal positive Nachrichten verbreiten zu können: &#8220;Die Deutschen sind so glücklich wie lange nicht mehr.&#8221;</p>
<p>In der Pressemitteilung der Deutschen Post AG heißt es u.a.:</p>
<blockquote><p>Die Lebenszufriedenheit der Deutschen ist deutlich gestiegen. Noch nie war dabei der Abstand zwischen Ost- und Westdeutschland so gering wie heute. Im Vergleich ist Hamburg die glücklichste Region Deutschlands, Thüringen die unzufriedenste. Das ist das Ergebnis des Glücksatlas Deutschland 2011, der ersten deutschen Glücksstudie im Auftrag der Deutschen Post.</p>
<p>Unter der Leitung renommierter Wissenschaftler wie Professor Bernd Raffelhüschen, Direktor des Forschungszentrums Generationenverträge an der Universität Freiburg, und Professor Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach, wurde analysiert, wie stark unterschiedliche Faktoren wie Einkommen, Beruf, Familie, Gesundheit und Kultur die Lebenszufriedenheit beeinflussen.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p><span id="more-465"></span>Da ich den Glücksatlas noch nicht in den Händen habe, kann ich zu den Details noch wenig sagen und mich nur auf das stützen, was in der Pressemappe steht.</p>
<p>Die <strong>positiven Aspekte</strong> des Glücksatlasses sehe ich zunächst in zwei Punkten:</p>
<p><strong>Die Entwicklung es alternativen Wohlstandsindikators wird gefördert</strong><br />
Es ist schon lange klar, dass das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruttoinlandsprodukt">BIP</a> uns nicht weiterhilft. Wir hatten alleine in den letzten 40 Jahren eine Steigerung des BIP um über 500%. Sind wir heute glücklicher als 1970? Im Gegenteil: die Menschen sind heute bei uns etwas unglücklicher als noch vor Jahrzehnten. Das ewige Wachstum, Wachstum bringt uns so nicht weiter. Im Gegenteil: Klimawandel, steigende Umweltverschmutzung und zunehmende Ressourcenverknappung zeigen uns deutliche Grenzen. Höchste Zeit, andere Werte zu entwickeln.</p>
<p><strong>Glück rückt in den Mittelpunkt</strong><br />
Die Presseresonanz bringt des Thema Glück mal wieder auf die Seite eins. Leider wird der Effekt schon nach ganzer kurzer Zeit wieder verschwunden sein.</p>
<p>Durch die Presseaufmerksamkeit bin ich auch zu Interviews gebeten worden. Gestern für den NDR Mecklenburg-Vorpommern und heute kommt der WDR.</p>
<p>Dabei sind mir zwei Aspekte aufgefallen, die <strong>in Bezug auf das Glück</strong> absolut <strong>kontraproduktiv</strong> sind:</p>
<p><strong>Glück ist keine Frage des Wohnortes</strong><br />
Es gibt seriöse, wissenschaftlich fundierte Glücksstudien, die belegen, dass die äußeren Umstände für das eigene Glück nur zu ca. zehn Prozent verantwortlich sind.  Alleine der Begriff &#8220;Glücksatlas&#8221; suggeriert, dass es wichtig sei, ob man in Hamburg (die angeblichen &#8220;Sieger&#8221; im Glücksatlas) oder in Thüringen (die angeblichen &#8220;Verlierer&#8221;) wohnt.</p>
<p>Sicherlich ist es wichtig, bei solchen Studien regionale Unterschiede zu untersuchen. Aber es wird jetzt viel zu viel darauf geschaut, welche äußeren Bedingungen das Glück angeblich beeinflussen. Wahrscheinlich liegen die im Glücksatlas gemessenen Werte an ganz anderen Faktoren. Hamburg ist sehr Jahrhunderten eine Weltstadt und ein großes Handelszentrum. So etwas zieht Menschen an, die aktiv sind, die gestalten und die dadurch wahrscheinlich glücklicher sind &#8211; oder vorher schon waren.</p>
<p>Der Glücksatlas in der jetzigen Form wird (leider) den Blick auf die äußeren Faktoren lenken und nicht auf das, was wirklich zum Glück beiträgt.</p>
<p><strong>Vergleiche machen unglücklich</strong><br />
Eines der zuverlässigsten Mittel, sich schnell unglücklich zu machen, ist der Vergleich mit Menschen, denen es (angeblich) besser geht. Genau das passiert durch den Glücksatlas! Und wird durch die Presse kräftig befeuert (z.B. die WELT: Hamburger sind am glücklichsten). So begann auch gestern mein Interview im NDR: &#8220;Wir in Mecklenburg-Vorpommern haben ja im Glücksatlas nicht so gut abgeschnitten &#8230;&#8221;.</p>
<p>Meine Empfehlungen dazu: Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen. Entwickeln Sie Ihren eigenen Glücksindex. Tun Sie heute etwas für Ihr Glück. Am besten JETZT. Dort wo Sie sind. Das bringt mehr, als wenn Sie nach Hamburg umziehen.</p>
<p><strong>Update 23.09.2011</strong>:<br />
Am 24.09.2011 bin ich zu dem Thema Glücksatlas im ZDF-wochenjournal. Ab 13.05 Uhr.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mentale Infrastrukturen &#8211; Essay von Harald Welzer</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/08/17/mentale-infrastrukturen-essay-von-harald-welzer/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 07:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Welzer]]></category>
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		<category><![CDATA[Utopia]]></category>
		<category><![CDATA[Verzicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin Prof. Harald Welzer kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema Zukunfsfähigkeit. Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin <a href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-hwelzer.html">Prof. Harald Welzer</a> kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema <strong>Zukunfsfähigkeit</strong>.</p>
<p>Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein paar praktische Tipps zur Rettung der Welt abgab: &#8220;<a href="http://www.faz.net/artikel/C31315/rettung-der-welt-was-sie-sofort-tun-koennen-zehn-empfehlungen-30322939.html">Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen</a>&#8220;. Die erste Empfehlung gefällt mir am besten: <strong>Selber denken</strong>.</p>
<p>In einem Interview zu den zehn Empfehlungen legte Welzer nach, z.B. in Richtung immer minderwertigerer, industriell hergestellter Lebensmittel: &#8220;<a href="http://www.utopia.de/magazin/wenn-ich-diesen-dreck-nicht-mehr-esse-ist-das-kein-verzicht-interview-harald-welzer-dioxin-skandal-gegenbewegung?all">Wenn ich diesen Dreck nicht mehr esse, ist das kein Verzicht.</a>&#8221;</p>
<p>Vorgestern habe ich einen <strong>Essay von Harald Welzer</strong> entdeckt, den ich nur wärmstens jedem empfehlen kann: &#8220;<a href="http://www.boell.de/downloads/Endf_Mentale_Infrastrukturen.pdf">Mentale Infrastrukturen &#8211; Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam</a>&#8221; (Heinrich-Böll-Stiftung). Welzer beschreibt sehr anschaulich, dass der Gedanke vom immerwährenden Wachstum nicht nur unsere wirtschaftlichen uns sozialen Strukturen tief verändert hat, sondern sich schon seit langem in unsere Gehirne eingeschlichen hat und fast alles beeinflusst, was wir denken und tun.</p>
<p>Die Folgerung daraus ist, dass es für die Zukunftsfähigkeit von uns allen nicht ausreicht, nur technische und soziale Infrastrukturen zu verändern, sondern dass wir tiefgreifende Denkmuster ändern müssen. Ohne die werden die Öko- und anderen Katastrophen in immer dichterer Folge kommen. Ohne die Änderung der mentalen Infrastrukturen wird sich Angela Merkel demnächst alle drei Tage auf einem Krisengipfel befinden.</p>
<p><strong>Deine / Ihre Meinung zu &#8220;Mentale Infrastrukturen&#8221;?</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Unternehmen ignorieren die Glücksforschung &#8211; noch</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/12/10/unternehmen-ignorieren-die-gluecksforschung-noch/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 17:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Mitarbeiter]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bin kürzlich vom Wirtschaftsblatt in Österreich zum Thema Glücksforschung und Unternehmen interviewt worden. Heute ist der Artikel erschienen: Glück hat Hochkonjunktur &#8211; aber nicht in Unternehmen. Ein Auszug: [...] Fragt man Unternehmen, wird man wohl kaum hören: Uns ist egal, ob die Mitarbeiter glücklich sind, Hauptsache, sie bringen gutes Geld. Doch ,,off the records&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kürzlich vom <a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/">Wirtschaftsblatt</a> in Österreich zum Thema Glücksforschung und Unternehmen interviewt worden. Heute ist der Artikel erschienen:</p>
<p><a href="http://www.wirtschaftsblatt.at/home/service/karriere/glueck-hat-hochkonjunktur-aber-nicht-in-unternehmen-450813/index.do">Glück hat Hochkonjunktur &#8211; aber nicht in Unternehmen</a>. Ein Auszug:</p>
<blockquote><p>[...]</p>
<p>Fragt man Unternehmen, wird man wohl kaum hören: Uns ist egal, ob die Mitarbeiter glücklich sind, Hauptsache, sie bringen gutes Geld. Doch ,,off the records&#8221; klingt es anders. ,,Ich habe schon oft gehört: Ich bin am Gewinn, aber nicht am Glück meiner Mitarbeiter interessiert&#8221;, &#8230;</p>
<p>[...]</p>
<p>&#8230; Das heißt nicht, dass Geld keine Rolle spielt &#8211; (zu) wenig schlägt sich negativ auf die Stimmung. Aber, so Wolff Horbach, Autor von ,,77 Wege zum Glück&#8221;, Vortragender und Coach in Sachen Glück: Firmen ,,würden sich ungeheuer viel Geld ersparen&#8221;, würden sie für glückliche Mitarbeiter sorgen. Er hat sogar errechnet, wie viel ein unglücklicher Mitarbeiter kostet &#8230;</p></blockquote>
<p>Hier ist die genaue Rechnung: <a href="http://www.faktor-g.de/2007/10/31/was-kostet-ein-unglucklicher-mitarbeiter/">Was kostet ein unglücklicher Mitarbeiter?</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SAP zurück zum Glück</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/09/01/sap-zurueck-zum-glueck/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 08:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Kunden]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Monaten schrieb ich hier, wie der SAP-Aufsichtsrat-Vorsitzende und Mitbegründer Hasso Plattner die Notbremse zog: SAP &#8211; eine glückliche Firma? In Harvard Business Manager zeigt jetzt der SAP-Kenner Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter &#8220;Wie SAP wieder glücklich wird&#8220;: Anfang Februar versprach Hasso Plattner vor Journalisten und Analysten: &#8220;Ich werde alles dafür tun, dass SAP wieder eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Monaten schrieb ich hier, wie der SAP-Aufsichtsrat-Vorsitzende und Mitbegründer Hasso Plattner die Notbremse zog: <a href="http://www.faktor-g.de/2010/02/09/sap-eine-gluckliche-firma/">SAP &#8211; eine glückliche Firma?</a> In Harvard Business Manager zeigt jetzt der SAP-Kenner Prof. Dr. Thomas Hutzschenreuter &#8220;<a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-697662.html">Wie SAP wieder glücklich wird</a>&#8220;:</p>
<p><span id="more-358"></span></p>
<blockquote><p>Anfang Februar versprach Hasso Plattner vor Journalisten und Analysten: &#8220;Ich werde alles dafür tun, dass SAP wieder eine glückliche Firma wird, mit glücklichen Kunden&#8221; und &#8211; was er nicht direkt sagte, aber meinte &#8211; mit glücklichen Mitarbeitern.</p>
<p>[...]</p></blockquote>
<p>Wunderbar, das ist das, was ich hier immer wieder betone: Der Weg geht nur über Mitarbeiter, die sich im Unternehmen wohl fühlen. Die von ihren Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern Respekt und Wertschätzung erfahren. Und die ihre einzigartigen Fähigkeiten und Talente einbringen dürfen.</p>
<p>Hutzschenreuter kommentiert weiter:</p>
<blockquote><p>Wie konnte SAP zu einem aus Sicht der Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre derart unglücklichen Unternehmen werden? Meine These lautet: Das SAP-Management ist &#8211; wie eine Reihe anderer Unternehmen auch &#8211; blindlings einem verhängnisvollem Trend gefolgt. Dieser Trend ist die Überbetonung der (operativen) Rendite.</p>
<p>[...]</p>
<p>SAP war anders, erfrischend anders. Die Kunden waren glücklich, weil sie tatsächlich im Mittelpunkt standen. Die Mitarbeiter waren glücklich, weil sie spürten, dass das Management ihren Einsatz honorierte und ihnen zuhörte. Die Aktionäre waren glücklich, weil sie gut verdienten.</p>
<p>[...]</p></blockquote>
<p>Der Kommentar zeigt, dass die Überbetonung der Rendite ein Irrweg ist, der sehr teuer werden kann:</p>
<blockquote><p>[...] Wie lange wird es dauern, bis SAP wieder eine glückliche Firma sein wird? Das Unternehmen war 35 Jahre glücklich und wurde innerhalb von zwei Jahren unglücklich. Ich fürchte, dass es länger als zwei Jahre dauern wird, bis die Kunden dem Konzern wieder vertrauen, bis die Mitarbeiter wieder volles Engagement zeigen und bis die Anleger wieder von SAP überzeugt sind.</p></blockquote>
<p>Zum Schluss spricht er eine eindeutige <strong>Warnung an alle Manager</strong> aus:</p>
<blockquote><p>Hütet euch davor, die Interessen Einzelner überzubetonen. Schützt vielmehr die Identität eurer einzigartigen Unternehmen.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview: Lebenslanges Lernen macht glücklich</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 12:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Autor von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: Lebenslanges Lernen macht glücklich. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Albers, der Autor von &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/lebenslanges-lernen-macht-glucklich/">Lebenslanges Lernen macht glücklich</a>.</p>
<p>Hier ist der erste Teil des Interviews: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/wir-brauchen-ein-schulfach-gluck/">Wir brauchen ein Schulfach Glück</a>.</p>
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		<title>Interview: Wir brauchen ein Schulfach Glück</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<description><![CDATA[Markus Albers, der Autor von &#8220;Morgen komm ich später rein&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Markus Albers, der Autor von &#8220;<a href="http://www.faktor-g.de/2008/08/14/morgen-komm-ich-spaeter-rein/">Morgen komm ich später rein</a>&#8220;, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog veröffentlicht: <a href="http://www.morgenkommichspaeterrein.de/blog/wir-brauchen-ein-schulfach-gluck/">Wir brauchen ein Schulfach Glück</a>.</p>
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		<title>Veronika ist besser als Ferrari</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2008/12/23/veronika-ist-besser-als-ferrari/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 14:44:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit schöner Regelmäßigkeit wird der Schweizer Ökonom Prof. Bruno Frey zur Beziehung von Geld und Glück befragt. Frey ist weltweit einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Happiness Economics &#8211; der Glücksökonomie. Passend zum Weihnachtsfest &#8211; dem Fest mit der größten Glückssehnsucht &#8211; fragt diesmal die FAZ nach: Glücksforschung: &#8220;Ein Ferrari macht nicht lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit schöner Regelmäßigkeit wird der Schweizer Ökonom Prof. Bruno Frey zur Beziehung von Geld und Glück befragt. Frey ist weltweit einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Happiness Economics &#8211; der Glücksökonomie. Passend zum Weihnachtsfest &#8211; dem Fest mit der größten Glückssehnsucht &#8211; fragt diesmal die FAZ nach: <a href="http://www.faz.net/s/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC/Doc~E8AE01D6AEEC2439EBC7C7C48A4F99703~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Glücksforschung: &#8220;Ein Ferrari macht nicht lange glücklich&#8221;</a>. Ein Auszug:</p>
<p><span id="more-308"></span></p>
<blockquote><p>[...]</p>
<p><strong>Wenn mehr Geld nicht glücklich, Geld verlieren aber unglücklich macht, macht denn wenigstens Geld ausgeben glücklich? </strong></p>
<p>Wir wissen, dass Materialisten, die sehr auf das Geld aus sind, weniger glücklich sind als Idealisten, die sich weniger um ihr Einkommen kümmern. Wenn das Vermögen wächst, sind die Materialisten immer noch nicht zufrieden; denen reicht es nie. Die meisten Menschen erwarten zu viel vom Konsum und überschätzen das zukünftige Glück, das sie aus den materiellen Gütern ziehen.</p>
<p><strong>Das klingt weihnachtlich. Was bringt mehr Glück als der Materialismus?</strong></p>
<p>Das &#8220;relationale Glück&#8221;. Das ist die Zufriedenheit, die wir aus Freundschaft, Familie und dem Umgang mit guten Bekannten ziehen.</p>
<p><strong>Warum hält der Idealismus länger als der Materialismus?</strong></p>
<p>Wer einen neuen Ferrari erworben hat, fühlt sich wie im Paradies &#8211; aber leider nur im ersten Moment. Nach zwei Wochen findet man den Schlitten ziemlich selbstverständlich. Das Glücksgefühl nutzt sich ab. Bei einem guten Freund oder einer Freundin ist das ganz anders. Die Freundschaft erleben wir immer wieder neu als belebend und bereichernd.</p>
<p>[...]</p>
<p><strong>Wie sehr hat die Glücksforschung eigentlich die ökonomische Wissenschaft verändert?</strong></p>
<p>Sie hat sehr vieles verändert. Wir wissen heute wieder, wofür die Wirtschaft eigentlich da ist. Das haben wir ein bisschen vergessen. Wirtschaft ist nicht um ihrer selbst willen oder um des abstrakten Ziels des Sozialprodukts willen da. Jetzt wissen wir wieder: Es geht um unser Wohlbefinden.</p></blockquote>
<p>Genau, den letzten Satz finde ich am wichtigsten: <strong>Es geht um unser Wohlbefinden</strong>.</p>
<p>Ganzes Interview lesen in <a href="http://www.faz.net/s/RubB8DFB31915A443D98590B0D538FC0BEC/Doc~E8AE01D6AEEC2439EBC7C7C48A4F99703~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ.net</a>.</p>
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		<title>Glück in brand eins</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Nov 2008 12:12:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Freitagmittag rief Elita Wiegand an: »Dein Thema steht in der neuen brand eins!« Ich bin dann gleich los und habe mir die Ausgabe 12/2008 von brand eins besorgt. Endlich! Das Thema Glück kommt allmählich in der Wirtschaft an. Ich freue mich auch deshalb riesig, weil ich möglicherweise entscheidende Impulse gegeben habe. Ich habe mehrfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.77-wege-zum-glueck.de/wp-content/uploads/2008/11/brandeins1208.jpg" class="size-full wp-image-624 alignleft" style="margin: 0pt 10px 0pt 0pt" title="brand eins 12/2008" alt="brand eins 12/2008" width="150" height="196" />Am Freitagmittag rief <a href="http://www.innovativ-in.de/">Elita Wiegand</a> an: »Dein Thema steht in der neuen brand eins!« Ich bin dann gleich los und habe mir die Ausgabe 12/2008 von <a href="http://www.brandeins.de/home/index.asp">brand eins</a> besorgt.</p>
<p><strong>Endlich! Das Thema Glück kommt allmählich in der Wirtschaft an.</strong></p>
<p>Ich freue mich auch deshalb riesig, weil ich möglicherweise entscheidende Impulse gegeben habe. Ich habe mehrfach versucht, brand eins zu diesem Thema zu bewegen. Zuletzt noch in einer E-Mail an <a href="http://www.77-wege-zum-glueck.de/2008/07/warum-geld-nicht-glucklich-macht-das-dagobert-dilemma/">Harald Willenbrock</a> vom 5. Juli 2008:</p>
<blockquote><p>Bitte denken Sie auch noch einmal darüber nach, ob es nicht Zeit wäre, ein  komplettes Heft von „brand eins“ zum Thema Glück oder Happiness Economics zu  machen. Ich meine, die Zeit wäre reif dafür.</p></blockquote>
<p>Danke an das brand eins Team. Ich empfehle das Heft allen, die gerne wissen möchten, was Glück mit unserer Wirtschaft zu tun hat.</p>
]]></content:encoded>
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