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	<title>Faktor G &#187; Wertekultur</title>
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	<description>Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.</description>
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		<title>Nachhaltige Zukunftsmärkte 2020 &#8211; mitmachen lohnt sich</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zukunft passiert nicht einfach so, sondern wird immer von Menschen gemacht. Die meisten Menschen denken: Was wird uns die Zukunft bringen? Viel besser finde ich aber die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben? Es geht also nicht um Zukunftserwartungen, sondern um Zukunftsgestaltung. Eine ganz einfache Möglichkeit, Zukunft mit zu gestalten, ist die Teilnahme an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zukunft passiert nicht einfach so, sondern wird immer von Menschen gemacht. Die meisten Menschen denken: Was wird uns die Zukunft bringen? Viel besser finde ich aber die Frage: <strong>Wie wollen wir in Zukunft leben?</strong></p>
<p>Es geht also nicht um Zukunftserwartungen, sondern um <strong>Zukunftsgestaltung</strong>.</p>
<p>Eine ganz einfache Möglichkeit, Zukunft mit zu gestalten, ist die Teilnahme an einer aktuellen <strong>Umfrage</strong> &#8220;<strong>Nachhaltige Zukunftsmärkte 2020</strong>&#8221; der <a href="http://www.z-punkt.de/">Z_punkt GmbH &#8211; The Foresight Company</a>. Es geht um folgende Themenbereiche:</p>
<ul>
<li>der anthropogene Klimawandel</li>
<li>das anhaltende Bevölkerungswachstum</li>
<li>der Zugang zu und die Verteilung von Rohstoffen</li>
<li>die Gestaltung des zukünftigen Energieträgermix</li>
<li>die Ermöglichung einer zukunftsfähigen Mobilität von Gütern und Menschen</li>
<li>die soziale Frage der gerechten Verteilung des Wohlstands</li>
<li>die Teilhabe der Bürger an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen</li>
<li>der Entwurf und die Umsetzung einer intelligenten und innovationsorientierten Regulierungspolitik</li>
</ul>
<p><strong>Die Teilnahme lohnt sich</strong>: Z_punkt verlost zwei kostenlose Teilnehmerplätze, für den Zukunftskongress der FAZ &#8220;Leben 3.0 &#8211; Treffpunkt Zukunft&#8221; im am 14. März 2011 im Cocoon-Club in Frankfurt und für das &#8220;trendforum&#8221; am 21. und 22. März im Berliner ewerk.</p>
<p><a href="https://www.surveymonkey.com/s/sustainable_futuremarkets_2020">Hier geht es zur Umfrage</a>.</p>
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		<title>Burnout kann auch nützlich sein</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Unternehmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
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		<category><![CDATA[Richard Semler]]></category>
		<category><![CDATA[SEMCO]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort Burnout hätte gute Chancen, Wort des Jahres zu werden. Die Anzahl der Menschen, die an Burnout leiden, scheint gerade zu explodieren. Ich übertreibe? Nein, schauen Sie die Zahlen der Krankenkassen an: Der BBK Gesundheitsreport 2010 zeigt, dass sich von 2004 bis 2009 die Anzahl der Krankheitstage mit der Diagnose Burnout-Syndrom mehr als verzehnfacht haben. Mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort Burnout hätte gute Chancen, Wort des Jahres zu werden. Die Anzahl der Menschen, die an Burnout leiden, scheint gerade zu explodieren. Ich übertreibe? Nein, schauen Sie die Zahlen der Krankenkassen an: Der <a href="http://www.dngfk.de/fileadmin/user_upload/website/dngfk/psyGA/Literatur/BKK_Gesundheitsreport_2010.pdf">BBK Gesundheitsreport 2010</a> zeigt, dass sich von 2004 bis 2009 die Anzahl der <strong>Krankheitstage</strong> mit der Diagnose <strong>Burnout-Syndrom</strong> mehr als verzehnfacht haben. <strong>Mehr als 1000 Prozent Zuwachs innerhalb von fünf Jahren!</strong> Die Statistiken anderer Krankenkassen sehen ähnlich oder noch schlimmer aus.</p>
<p>Das zeigt, dass in unserer Arbeitswelt und wahrscheinlich in der Lebensgestaltung vieler Menschen etwas eklatant falsch läuft.</p>
<p>So schlimm ein Burnout auch ist, manchmal kann er auch nützlich sein. Wie bitte? Nützlich sein?</p>
<p>Ja,  nämlich zu einer Erkenntnis führen und zu einem radikalen Umdenken bewegen.</p>
<p><span id="more-533"></span>Über die <a href="http://www.semco.com.br/en/">brasilianische Firma Semco</a> und ihre unglaubliche Erfolgsgeschichte ist schon viel geschrieben worden. Am berühmtesten ist wohl das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3453069161/ref=nosim?tag=fag-21">Das SEMCO System</a>&#8221; von Firmenchef Ricardo Semler selbst. Ebenso interessant das Nachfolgewerk &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/0099425238/ref=nosim?tag=fag-21">The Seven-Day-Weekend</a>&#8220;.</p>
<p>Jetzt habe ich aber zum ersten Mal gesehen, wie das ganze angefangen hat. Das berichtet sein.de in dem bemerkenswerten Artikel: <a href="http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2010/die-befreiung-der-arbeit-das-7-tage-wochenende.html">Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende</a>:</p>
<blockquote><p>&#8230;</p>
<p>Für ihn [Ricardo Semler] ist war das Aufbrechen der Unternehmensstruktur von Anfang an keine Traumtänzerei, sondern vielmehr die einzig mögliche Antwort auf unsere unmenschliche Arbeitswelt. Er hat es auf die harte Tour gelernt, wachte selbst erst auf, als er kollabierte und mit Komplett-Burnout in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Das war der Punkt, an dem er beschloss, seine geistige und körperliche Gesundheit nie mehr dem Job unterzuordnen &#8211; und das auch von seinen Angestellten nicht zu verlangen. Dass der Wahnsinn ein Ende haben muss.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p>Die beiden Bücher mit Amazon-Link:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3453069161/ref=nosim?tag=fag-21"><img class="size-full wp-image-534 alignnone" title="Das SEMCO System" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/12/semco.jpeg" alt="Das SEMCO System" width="143" height="212" /></a> <a href="http://www.amazon.de/dp/0099425238/ref=nosim?tag=fag-21"><img class="size-full wp-image-538 alignnone" title="The Seven-Day-Weekend" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/12/seven-day-weekend.jpeg" alt="The Seven-Day-Weekend" width="137" height="212" /></a></p>
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		<title>Die Dankesrede an die Mitarbeiter</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/12/16/die-dankesrede-an-die-mitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Weihnachtsfeier]]></category>

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		<description><![CDATA[In vielen Firmen finden in diesen Tagen Weihnachtsfeiern statt. Zum üblichen Ritual gehört die Dankesrede des Chefs an die Mitarbeiter. Wir kennen 99 Prozent der Reden schon jetzt: Ich möchte mich besonders bei allen Mitarbeitern bedanken. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir diesen großartigen Erfolg nicht geschafft. Bla bla bla &#8230; Es geht auch anders: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Firmen finden in diesen Tagen Weihnachtsfeiern statt. Zum üblichen Ritual gehört die Dankesrede des Chefs an die Mitarbeiter. Wir kennen 99 Prozent der Reden schon jetzt:</p>
<blockquote><p>Ich möchte mich besonders bei allen Mitarbeitern bedanken. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir diesen großartigen Erfolg nicht geschafft. Bla bla bla &#8230;</p></blockquote>
<p>Es geht auch anders:</p>
<p><span id="more-523"></span>Wenn Sie Chefin oder Chef sind und eine Dankesrede halten müssen / möchten, empfehle ich Ihnen folgendes:</p>
<ol>
<li>Nehmen Sie sich in Ruhe etwas Zeit, um über das zu Ende gehende Jahr zu reflektieren.</li>
<li>Machen Sie die Reflexion schriftlich:</li>
<li>Wann waren Sie in diesem Jahr besonders glücklich? Was hat das ausgelöst? Wer hat dazu begetragen?</li>
<li>Wann gab es besondere Schwierigkeiten? Wer hat weitergeholfen?</li>
<li>Wer trägt durch seine Haltung und durch sein Handeln tagtäglich dazu bei, dass es eine gute Stimmung im Team gibt, das konstruktiv diskutiert wird, dass nach Lösungen statt nach Problemen gesucht wird?</li>
<li>Wer leistet zuverlässig seinen Beitrag, dass der ganze Laden funktioniert?</li>
<li>Wer ist mutig und zeigt Schwachstellen auf, um das Ganze besser zu machen?</li>
<li>Wer geht mit Kunden besonders fürsorglich um?</li>
<li>Wer &#8230;?</li>
</ol>
<p>Werden Sie jetzt Ihre Rede jetzt noch so farblos halten wie oben? Sicherlich nicht. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie sich wirklich Gedanken gemacht haben. Erzählen Sie, was dabei geschah. Erzählen Sie genau was Ihnen einfiel, welche Ereignisse hochkamen. Schildern Sie, was passiert ist, welche Aktionen / Ideen die Sache gut gemacht hat. Erzählen Sie genau, was daran dankenswert ist.</p>
<blockquote><p>Ich habe mich vor ein paar Tagen hingesetzt und über das vergangene Jahr nachgedacht. Mir fielen verschiedene Dinge ein. Drei davon möchte ich noch einmal besonders hervorheben:</p>
<p>Wir waren mit unserem Projekt XY schon ein paar Tage in Verzug und das Ganze drohte aus dem Ruder zu laufen. Da haben sich die Projektleitung mit der Konstruktionsabteilung zusammengesetzt und einen Plan entwickelt, der die üblichen Abläufe erheblich verkürzt hat. Das hat zwar einige Sonderstunden und Sonderkosten erfordert, aber wir haben es im Endeffekt geschafft. Der Kunde war sehr zufrieden und hat uns mittlerweile mit einem weiteren Auftrag bedacht. Ich war nach der gelungenen Aktion zunächst erleichtert und dann besonders glücklich. Ich war ganz stolz auf das ganze Team und möchte mich daher noch einmal bei &#8230; besonders für &#8230; bedanken.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p>Mit solchen Storys machen Sie klar, welchen Geist Sie gerne sehen (möchten). Seien Sie wirklich dankbar, lassen Sie die üblichen Floskeln weg. Loben Sie im nächsten Jahr direkt nach der Tat und nicht erst bei der Weihnachtsfeier.</p>
<p>Und machen Sie Ihr Unternehmen zu einem glücklichen Ort. Sie wissen ja: <strong>Glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden steigern den Unternehmenserfolg</strong>.</p>
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		<title>WALA: Mit langfristigem Denken und ethischem Handeln zum Erfolg</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute steht bei Spiegel Online ein Bericht über das Unternehmen WALA Heilmittel GmbH, welches vor allem mit seiner Marke Dr. Hauschka sehr erfolgreich Naturkosmetik verkauft. Interessant fand ich den Artikel, weil für WALA nicht der schnelle Profit das Ziel ist, sondern zufriedenen Mitarbeiter und Kunden (man achte auf die Reihenfolge!) und das Wohl der Gesellschaft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute steht bei Spiegel Online ein Bericht über das Unternehmen WALA Heilmittel GmbH, welches vor allem mit seiner Marke <a href="http://www.dr.hauschka.de/">Dr. Hauschka</a> sehr erfolgreich Naturkosmetik verkauft. Interessant fand ich den Artikel, weil für WALA nicht der schnelle Profit das Ziel ist, sondern zufriedenen Mitarbeiter und Kunden (man achte auf die Reihenfolge!) und das Wohl der Gesellschaft.</p>
<p>Was macht WALA anders als die meisten Unternehmen?</p>
<p><span id="more-512"></span>Sehr ungewöhnlich ist die Konstruktion der Firma. Sie ist seit 1986 eine Stiftung. Damit kann sehr langfristig gedacht und gehandelt werden. Es gibt keine Aktionäre, die nach hohen Renditen schreien. Es drohen weder Firmenverkauf noch feindliche Übernahme. Das Management kann als unabhängig von Außeninteressen arbeiten und entscheiden. Damit ist ganz anderes Arbeiten möglich, als wenn &#8211; wie bei den meisten börsennotierten Unternehmen &#8211; die nächsten Quartalszahlen möglichst besser aussehen sollen als die letzten.</p>
<p>WALA lässt auch dann Produkte &#8211; in diesem Fall Heilmittel &#8211; im Programm, wenn sie keinen Gewinn bringen. Aus ethischer Verantwortung denen gegenüber, die diese Heilmittel brauchen und schätzen. Das würde ein rein profitorientiertes Unternehmen nie tun. Ich nehme mal an, dass WALA mit seinem Konzept langfristig erfolgreicher ist. Auch wenn das Einzelprodukt nichts zum Gewinn beiträgt, so wird jedoch durch Kundentreue und Verlässlichkeit ein Schatz aufgebaut. Zufriedene Kunden bringen nämlich auch neue Kunden mit.</p>
<p>Während die meisten Unternehmen eine dünne Eigenkapitalquote haben und daher ständig vom Goodwill der Banken abhängig sind, hat WALA ein beachtliche Eigenkapitalquote von 48 Prozent.</p>
<p>Die Arbeitsplätze scheinen bei WALA ein Paradies zu sein: flexible Arbeitszeiten für Väter und Mütter, Teilkostenerstattung für Kindergarten- und Schulgebühren, freie Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, 80% des Gehalts wird schon am Monatsanfang überwiesen, Extras für Geringverdiener.</p>
<p>Interessant finde ich auch, dass alle Mitarbeiter die gleichen Boni bekommen und auf individuelle Leistungsprämien verzichtet wird. Damit setzt WALA konsequent das um, was Forschung schon seit langem herausgefunden hat: Nämlich, dass individuelle Leistungsprämien für das Gesamtunternehmen kontraproduktiv sind. Prämien für Einzelne fördern nur das Konkurrenzdenken &#8211; &#8220;Wenn ich die Prämie nicht bekomme, soll sie auch der Kollege nicht bekommen&#8221;. <strong>Gleiche Prämien für alle</strong> fördern dagegen das gegenseitige Helfen und Unterstützen.</p>
<p>Insgesamt macht WALA genau das, was ich hier immer wieder propagiere und bei dem ich Unternehmen berate: <strong>Glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden steigern den Unternehmenserfolg</strong>.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,801314,00.html">Bericht auf Spiegel-Online lesen</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Innovationsschub für Deutschland: von 11 bis 12 Uhr nicht kommunizieren</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/12/04/innovationsschub-fur-deutschland-von-11-bis-12-uhr-nicht-kommunizieren/</link>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 15:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Ernst Pöppel]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee nicht nicht ganz taufrisch, aber ich finde sie nach wie vor hervorragend: Der Psychologe und Gehirnforscher Prof. Dr. Ernst Pöppel sagt: Deutschland hätte den größten Innovationsschub, wenn ganz Deutschland eine Stunde lang zur selben Zeit nicht kommunizieren würde. Jeden Tag von 11 &#8211; 12 Uhr herrscht Ruhe und jeder denkt mal darüber nach, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee nicht nicht ganz taufrisch, aber ich finde sie nach wie vor hervorragend: Der Psychologe und Gehirnforscher <a href="http://ernst-poeppel.de/News">Prof. Dr. Ernst Pöppel</a> sagt:</p>
<blockquote><p><strong>Deutschland hätte den größten Innovationsschub, wenn ganz Deutschland eine Stunde lang zur selben Zeit nicht kommunizieren würde. Jeden Tag von 11 &#8211; 12 Uhr herrscht Ruhe und jeder denkt mal darüber nach, was er macht. Und arbeitet mal auf, was so durch den Kopf geht.</strong></p></blockquote>
<p><strong>Wer macht mit?</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Bernd Kolb und sein &#8220;Club of Marrakesh&#8221;</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/10/15/bernd-kolb-und-sein-club-of-marrakesh/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 11:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Bernd Kolb]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von Bernd Kolb, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;Punk-Innovator&#8220;. Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von <a href="http://www.berndkolb.com/">Bernd Kolb</a>, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,773754,00.html">Punk-Innovator</a>&#8220;.</p>
<p><img class="size-full wp-image-492 alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-right: 10px;" title="Club der klügsten Köpfe" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/10/aertzeblatt_com.png" alt="Club der klügsten Köpfe" width="150" height="209" />Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den Rückzug ins Private angestrebt. Nicht so Bernd Kolb. Es ist getrieben von einer großen Sorge über den Zustand des Planeten und seiner Bewohner. Jetzt will er all seine Kraft, seine große Erfahrung, seine vielseitigen Kenntnisse und seine vielfältigen internationalen Verbindungen nutzen, um mit unternehmerischen Methoden nachhaltige Veränderungen einzuleiten. Dazu hat Bernd Kolb den &#8220;<strong>Club of Marrakesh</strong>&#8221; gegründet. Sein Ziel ist es, die klügsten Köpfe aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik zu vernetzen. Innovatoren und Investoren sollen zu einander finden. Bernd Kolb sieht seine Hauptrolle als <strong>Inspirator</strong>, der nach der ursprünglichen lateinischen Bedeutung des Wortes <em>spiritus</em> den Projekten <em>Leben und einen Geist einhaucht</em>.</p>
<p>Eine gute Beschreibung, was Bernd Kolb bewogen hat, den &#8220;Club of Marrakesh&#8221; zu gründen und was daraus entstehen soll, ist jetzt in einer Beilage zum Deutschen Ärzteblatt zu lesen. Überschrift: &#8220;Club der klügsten Köpfe&#8221;. Hier gibt es den <a href="http://www.berndkolb.com/downloads/aerzteblatt10-2011.pdf">Artikel zum Download</a>.</p>
<p>Ein zentraler Leitspruch von Bernd Kolb ist: &#8220;<strong>Nachhaltigkeit funktioniert nur mit Wirtschaftlichkeit.</strong>&#8221; Ein anderer: &#8220;<strong>Die Krise ist unsere größte Chance.</strong>&#8221;</p>
<p>Vorgestern Abend wurde ich anlässlich der Verleihung des <a href="http://www.pg-stiftung.net/hochschule/peter-glaesel-preis">Peter Gläsel Preises</a> in Bielefeld Augen- und Ohrenzeuge, mit welcher Intensität und Kraft Bernd Kolb seine Erkenntnisse vermittelt. Im ersten Teil des Festvortrags &#8220;<a href="http://www.berndkolb.com/lectures.php">Die Sieben Tugenden &#8211; Neues Denken für ein neues Zeitalter</a>&#8221; berührte er die vorwiegend anwesenden StudentInnen, aber auch die vielen Professoren zutiefst. Der Vortrag schienen vielen unter die Haut zu gehen. Als ich mich umschaute, habe ich manches feuchte Auge gesehen.</p>
<p>Als Kolb im zweiten Teil des Vortrags auf die Lösungen zu sprechen kam, sehr deutlich machte, wie jeder dazu seinen Beitrag dazu leisten kann, nachhaltiger und zufriedener zu leben, spürte ich bei allen eine große Aufbruchstimmung. Zum Schluss des Vortrags hätte man im gesamten Audimax eine Stecknadel fallen hören. Und nach der Veranstaltung rissen die vielen Gespräche und Diskussionen nicht ab.</p>
<p>Ich höre mir sehr viele Vorträge an. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren einen Redner erlebt zu haben, dem es gelingt, die massiven Probleme, auf die wir global zusteuern, so eindrücklich zu vermitteln, wie Bernd Kolb. Aber Kolb wäre nicht Kolb, wenn er nur ein Mahner bliebe. Nach dem Aufzeigen der Probleme bietet er sofort konstruktive Lösungen an, wie jeder von uns mit dafür sorgen kann, die Auswirkungen der globalen Krisen abzufedern. Die Lösungsvorschläge sind überraschend klar, machen Mut, verbreiten Hoffnung und aktivieren zum Handeln. Jetzt.</p>
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		<item>
		<title>Mentale Infrastrukturen &#8211; Essay von Harald Welzer</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/08/17/mentale-infrastrukturen-essay-von-harald-welzer/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 07:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR]]></category>
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		<category><![CDATA[Verzicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin Prof. Harald Welzer kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema Zukunfsfähigkeit. Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Herbst letzten Jahres habe ich auf der Utopia-Konferenz in Berlin <a href="http://www.kwi-nrw.de/home/profil-hwelzer.html">Prof. Harald Welzer</a> kennen und schätzen gelernt. Welzer hat mich tief beeindruckt, weil er völlig neue Blinkwinkel öffnet. Zum Beispiel zum Thema Verzicht. Vor allem aber zu dem Thema <strong>Zukunfsfähigkeit</strong>.</p>
<p>Vor ein paar Monaten hat Welzer Aufsehen erregt, als er in der FAZ ein paar praktische Tipps zur Rettung der Welt abgab: &#8220;<a href="http://www.faz.net/artikel/C31315/rettung-der-welt-was-sie-sofort-tun-koennen-zehn-empfehlungen-30322939.html">Was Sie sofort tun können: Zehn Empfehlungen</a>&#8220;. Die erste Empfehlung gefällt mir am besten: <strong>Selber denken</strong>.</p>
<p>In einem Interview zu den zehn Empfehlungen legte Welzer nach, z.B. in Richtung immer minderwertigerer, industriell hergestellter Lebensmittel: &#8220;<a href="http://www.utopia.de/magazin/wenn-ich-diesen-dreck-nicht-mehr-esse-ist-das-kein-verzicht-interview-harald-welzer-dioxin-skandal-gegenbewegung?all">Wenn ich diesen Dreck nicht mehr esse, ist das kein Verzicht.</a>&#8221;</p>
<p>Vorgestern habe ich einen <strong>Essay von Harald Welzer</strong> entdeckt, den ich nur wärmstens jedem empfehlen kann: &#8220;<a href="http://www.boell.de/downloads/Endf_Mentale_Infrastrukturen.pdf">Mentale Infrastrukturen &#8211; Wie das Wachstum in die Welt und in die Seelen kam</a>&#8221; (Heinrich-Böll-Stiftung). Welzer beschreibt sehr anschaulich, dass der Gedanke vom immerwährenden Wachstum nicht nur unsere wirtschaftlichen uns sozialen Strukturen tief verändert hat, sondern sich schon seit langem in unsere Gehirne eingeschlichen hat und fast alles beeinflusst, was wir denken und tun.</p>
<p>Die Folgerung daraus ist, dass es für die Zukunftsfähigkeit von uns allen nicht ausreicht, nur technische und soziale Infrastrukturen zu verändern, sondern dass wir tiefgreifende Denkmuster ändern müssen. Ohne die werden die Öko- und anderen Katastrophen in immer dichterer Folge kommen. Ohne die Änderung der mentalen Infrastrukturen wird sich Angela Merkel demnächst alle drei Tage auf einem Krisengipfel befinden.</p>
<p><strong>Deine / Ihre Meinung zu &#8220;Mentale Infrastrukturen&#8221;?</strong></p>
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		<title>Prof. Gunter Dueck &#8211; ein echter Querdenker</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Apr 2011 19:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gunter Dueck]]></category>
		<category><![CDATA[Querdenker]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[Wild Duck]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin schon vor ein paar Jahren auf Prof. Gunter Dueck aufmerksam geworden. Danke an Elita Wiegand, die mir &#8220;Wild Duck&#8221; geliehen hat. &#8220;Wild Duck&#8221; &#8211; zu Deutsch: &#8220;Wilde Ente&#8221; ist der Spitzname von Gunter Dueck. Der Begriff stammt daher, dass es bei immer zahmer werdenden Enten &#8211; sprich: bei immer angepassteren Exemplaren &#8211; noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin schon vor ein paar Jahren auf <a href="http://www.omnisophie.com/bio_vita.html">Prof. Gunter Dueck</a> aufmerksam geworden. Danke an <a href="http://www.innovativ-in.de/">Elita Wiegand</a>, die mir &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3540482482/ref=nosim?tag=fag-21">Wild Duck</a>&#8221; geliehen hat. &#8220;Wild Duck&#8221; &#8211; zu Deutsch: &#8220;Wilde Ente&#8221; ist der Spitzname von Gunter Dueck. Der Begriff stammt daher, dass es bei immer zahmer werdenden Enten &#8211; sprich: bei immer angepassteren Exemplaren &#8211; noch ein paar ursprüngliche Exemplare &#8211; die &#8220;Wild Ducks&#8221; geben muss, die die Gene in sich tragen, um das Überleben in freier Wildbahn zu garantieren.</p>
<p>Heute darf Gunter Dueck als CTO &#8211; als Chief Technology Officer &#8211; bei IBM Deutschland praktisch sagen, was er will. Mit seinem Querdenken ist er so erfolgreich, dass er als &#8220;Chef-Querdenker&#8221; im eigenen Unternehmen nicht nur geduldet, sondern hoch angesehen ist.</p>
<p>Jetzt dringt Dueck mit seinem Querdenken in ganz andere Bereiche vor. Vor kurzem hat er auf der <a href="http://re-publica.de/11/">re:publica 2011</a> gesprochen zu dem Thema &#8220;<strong>Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem</strong>&#8220;. Bitte tun Sie sich den Gefallen und hören Sie sich diesen Vortrag an. 45 Min, die sich auf jeden Fallen lohnen:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/MS9554ZoGu8?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="300" src="http://www.youtube.com/v/MS9554ZoGu8?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Nach diesem Vortrag bin ich davon überzeugt: <strong>Wir brauchen dringend einen Internet-Minister bzw. eine Internet-Ministerin</strong>.</p>
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		<title>Bitte unbedingt lesen: Nur Tote bleiben liegen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 09:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Förster]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuz]]></category>
		<category><![CDATA[Managementbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Management-Vordenker Anja Förster und Dr. Peter Kreuz haben ein neues Buch vorgelegt: Nur Tote bleiben liegen. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde das neue Buch das bisher beste von den Werken der beiden. Schon der Titel kommt frech daher und so ist das ganze Buch: schonungslos werden übliche Abläufe in Wirtschaft und Verwaltung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-384 alignleft" style="margin: 0 10px 5px 0;" title="Nur Tote bleiben liegen" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2010/11/Cover-Tote.jpg" alt="Nur Tote bleiben liegen" width="136" height="210" />Die Management-Vordenker Anja Förster und Dr. Peter Kreuz haben ein neues Buch vorgelegt: <a href="http://www.amazon.de/dp/3593392208/ref=nosim?tag=fag-21">Nur Tote bleiben liegen</a>. Um es vorweg zu nehmen: Ich finde das neue Buch das bisher beste von den <a href="http://www.faktor-g.de/2008/10/03/spuren-statt-staub-wie-wirtschaft-sinn-macht/">Werken</a> der beiden.</p>
<p>Schon der Titel kommt frech daher und so ist das ganze Buch: schonungslos werden übliche Abläufe in Wirtschaft und Verwaltung infrage gestellt und durch neue radikale Modelle ersetzt. Förster und Kreuz sind keine Spinner, die sich am grünen Tisch irgendwelche neuen Methoden ausdenken, sondern <strong>Trüffelsucher des neuen Wirtschaftens</strong>.</p>
<p>Das Buch ist gespickt mit zahlreichen, konkreten Beispielen, wie fundamental anders, wie frisch und vor allem: wie erfolgreich Wirtschaften sein kann, wenn das Potenzial aller Beteiligten voll entfesselt wird:<span id="more-383"></span></p>
<ul>
<li>Die Restaurantkette &#8220;Vapiano&#8221; hat noch nie Werbung gemacht. Trotzdem sind die Restaurants jeden Tag voll (ich konnte mich letzten Samstag in Berlin davon überzeugen). Das Erfolgsrezept: Cool eingerichtete Räume in bester Lage. Das Essen &#8211; italienisch: Pizza, Pasta oder Salat &#8211; wird frisch vor den Augen der Gäste vorbereitet. Dieses Anderssein wird schnell Stadtgespräch und bringt scharenweise neue Gäste heran.</li>
<li>Die Firma Apple hat mit dem iPhone das Telefon neu erfunden und damit den Smartphone-Markt aufgemischt. Das Geheimnis steht auf der Rückseite von jedem iPhone: &#8220;Designed by Apple in California. Assembled in China.&#8221; Apple denkt sich mit hochkreativen Mitarbeitern im kalifornischen Cupertino wertschaffende Lösungen aus. Gefertigt werden die Geräte dort, wo es am besten und billigsten geht.</li>
<li>Mohammad Yunus verleiht mit seiner Grameen Bank Mikrokredite an Menschen, die zu arm sind, um klassische Sicherheit zu bieten. Deutsche Banker würden hier sicher eine hohe Ausfallrate sehen. Aber es ist genau umgekehrt: Sensationelle 98% aller Kredite werden zurückgezahlt. Eine Rate, von der europäische und amerikanische Banken nur träumen können.</li>
</ul>
<p>Drei Beispiele von vielen Dutzend im Buch. Die Autoren haben aber nicht nur die sehr erfolgreichen Geschäftsmodelle aufgespürt, sondern sie analysieren und beschreiben auch genau, worauf die Erfolge zurückzuführen sind:</p>
<ul>
<li>Den <strong>Wandel verstehen</strong> und die sich daraus ergebenden <strong>Möglichkeiten erkennen</strong>.</li>
<li>Der <strong>Verzicht auf Sicherheit</strong> entfesselt und führt zu einem <strong>selbstbestimmt</strong>eren <strong>Handeln</strong>.</li>
<li>Die <strong>Kontrolle aufgeben</strong> und selbst zum <strong>Führer werden</strong>.</li>
<li>Die <strong>Kunden</strong> an sich binden, indem man ihnen größtmögliche <strong>Freiheit</strong> gibt.</li>
<li><strong>Sich öffnen</strong> und die <strong>Intelligenz der Vielen nutzen</strong>.</li>
<li><strong>Mauern einreißen</strong> und <strong>transparenter werden</strong>.</li>
<li><strong>Kreativität ermöglichen</strong> und den <strong>Ideen vertrauen</strong>.</li>
<li><strong>Nichtwissen ertragen</strong>, <strong>experimentieren</strong>, Fehler zulassen und schnell daraus lernen.</li>
<li><strong>Rebellen und Querdenker fördern</strong>.</li>
<li><strong>Dogmen hinterfragen</strong>. <strong>Neue Antworten entdecken</strong>.</li>
</ul>
<p>Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben. Die Sprach ist frisch, so dass mir das Lesen großen Spaß bereitet hat. Eine gute Gliederung, zahlreiche Bilder, eingeschobene Kästen und ein umfangreiches Register zum Nachschlagen runden das hervorragende Werk ab. Mit Sicherheit werde ich es noch oft zur Hand nehmen, um mich davon inspirieren zu lassen.</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3593392208/ref=nosim?tag=fag-21">Nur Tote bleiben liegen</a>&#8221; ist ein Schatz von <strong>Blaupausen für erfolgreiches Wirtschaften</strong>. Daher auch meine Empfehlung: <strong>Unbedingt lesen!</strong></p>
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		<title>Nominiert für die Utopia-Konferenz &#8211; Ihre Stimme bitte</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2010/09/30/nominiert-fur-die-utopia-konferenz-ihre-stimme-bitte/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 10:31:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 28./29. Oktober 2010 findet in Berlin die Utopia-Konferenz 2010 statt. Wie im letzten Jahr gibt es im Open Programm für eine kleine Anzahl von Akteuren die Möglichkeit, in einem 5-Minuten-Vortrag eine Aktion oder ein Projekt vorzustellen. Ich habe mich dazu beworben und möchte ein Projekt präsentieren, wie wir die notwendigen Veränderungen zu einer nachhaltigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 28./29. Oktober 2010 findet in Berlin die <a href="http://www.utopia.de/utopia/konferenz-2010">Utopia-Konferenz 2010</a> statt.</p>
<p>Wie im letzten Jahr gibt es im Open Programm für eine kleine Anzahl von Akteuren die Möglichkeit, in einem 5-Minuten-Vortrag eine Aktion oder ein Projekt vorzustellen.</p>
<p>Ich habe mich dazu beworben und möchte ein <strong>Projekt</strong> präsentieren, <strong>wie wir die notwendigen Veränderungen zu einer nachhaltigen Lebensweise schneller und wirkungsvoller hinbekommen</strong>.</p>
<p>Damit ich das Projekt vorstellen kann, <a href="http://www.utopia.de/magazin/waehlen-sie-ihre-lieblingssprecher-utopia-konferenz-2010">brauche ich Ihre Stimme</a>. Danke.</p>
]]></content:encoded>
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