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	<title>Faktor G</title>
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	<description>Glückliche Mitarbeiter. Glückliche Kunden. Glückliche Unternehmen.</description>
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		<title>Die Macht der Disziplin &#8211; Wie wir unseren Willen trainieren können</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 18:25:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buchempfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Macht der Disziplin]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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		<category><![CDATA[Roy Baumeister]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstkontrolle]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist jedes Jahr das selbe: In der Silvesternacht oder am Neujahrstag nehmen sich Abermillionen Menschen vor, das neue Jahr mit guten Vorsätzen zu beginnen: abnehmen, mehr Geld verdienen, weniger Stress, weniger Alkohol, aufhören mit dem Rauchen. Aber bereits jetzt &#8211; Mitte Januar &#8211; dürften die meisten Vorsätze vergessen oder gebrochen sein. Woran liegt das? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist jedes Jahr das selbe: In der Silvesternacht oder am Neujahrstag nehmen sich Abermillionen Menschen vor, das neue Jahr mit guten Vorsätzen zu beginnen: abnehmen, mehr Geld verdienen, weniger Stress, weniger Alkohol, aufhören mit dem Rauchen. Aber bereits jetzt &#8211; Mitte Januar &#8211; dürften die meisten Vorsätze vergessen oder gebrochen sein. Woran liegt das? Und vor allen Dingen: Gibt es einen Weg, die Vorsätze trotz aller Widrigkeiten halbwegs einzuhalten?</p>
<p>Diese Fragen und noch einige mehr beantwortet das brandneue Buch von Roy Baumeister und John Tierney &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3593393603/ref=nosim?tag=fag-21">Die Macht der Disziplin &#8211; Wie wir unseren Willen trainieren können</a>&#8221; (Amazon-Link).</p>
<p><span id="more-562"></span></p>
<p><img class="size-full wp-image-564 alignleft" style="margin: 0 10px 0 0;" title="Die Macht der Disziplin" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2012/01/macht_der_disziplin.jpeg" alt="Die Macht der Disziplin" width="143" height="220" /></p>
<p>Baumeister ist Psychologie-Professor und einer der weltweit führenden Experten auf dem Gebiet der Selbstregulation und Selbstkontrolle. Tierney ist Wissensschaftsjournalist bei der New York Times und hat wohl seinen Beitrag dazu geleistet, dass das Buch trotz der komplexen Materie leicht lesbar und gut verständlich lesbar ist.</p>
<p>Im Anfang des Buches betonen die Autoren die <strong>Bedeutung der Selbstdisziplin</strong>. Psychologen sind sich weitgehend darüber einig, dass besonders zwei Faktoren für eine Lebenszufriedenheit wichtig sind: Intelligenz und Selbstdisziplin. Lange Zeit hat man daran gearbeitet, durch Trainingsprogramme die Intelligenz zu verbessern. Aber man musste leider feststellen, dass dies nur in sehr begrenztem Maße möglich ist. Selbstdisziplin lässt sich dagegen in weitem Maß trainieren. Wie ein Muskel (Im Original heißt das Buch &#8220;Willpower&#8221;). Mangelnde Selbstdisziplin ist dagegen für fast alle persönlichen und gesellschaftlichen Probleme verantwortlich: zwanghafter Konsum, Verschuldung, Gewalt, schlechte schulische Leistungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch, ungesunde Ernährung, usw.</p>
<p>Baumeister ist vor allem durch eine Entdeckung bekannt geworden: Willenskraft ist eine Frage der Glucose-Versorgung des Gehirns. Unsere Disziplin, Ziele umzusetzen und Bemühungen fortzusetzen, ist nicht eine rein mentale Frage, sondern hat sehr damit zu tun, ob unser Gehirn (noch) genug Glucose hat. Haben wir zu wenig geschlafen, schlecht oder gar nicht gefrühstückt, dann fällt es uns sehr schwer, Aufgaben anzugehen oder wichtige Entscheidungen zu treffen. Wenn wir Entscheidungen treffen, Versuchungen widerstehen, dann wird der Glocose-Vorrat aufgebraucht. Ist es erschöpft, dann haben wir keine Widerstandskräfte mehr gegen Versuchungen. Die Folge: Wir lassen uns sehr leicht ablenken, die Dingen verführen, die wir hinterher bereuen. Wir treffen Entscheidungen, die schnelle Befriedigung schaffen, langfristig aber meist schwere Nachteile nach sich ziehen.</p>
<p>Das Buch zeigt anhand zahlloser Beispiele und vieler außergewöhnlicher Experimente, wie das ganze funktioniert. Vor allem zeigt es aber auch, welchen Nutzen wir aus diesen Erkenntnissen gewinnen können:</p>
<ul>
<li>Unsere Widerstandskräfte gegen Versuchungen sind sehr begrenzt. Wer die Grenzen kennt und achtet, kann daraus eine Menge Vorteile ziehen. Egal, ob es dabei um das Erledigen von Aufgaben geht, ob jemand abnehmen, mehr Sport treiben oder mit dem Rauchen aufhören will.</li>
<li>Nachlassend Widerstandskräfte sind an bestimmten Symptomen erkennbar. Wenn wir sie kennen und sie wahrnehmen, können wir Fallen vermeiden und für eine Erholung sorgen.</li>
<li>Energie für Veränderungen steht nur begrenzt zur Verfügung. Ihre Investition will klug überlegt und eingesetzt sein. Wer sich überfordert, erreicht am Ende gar nichts.</li>
<li>Die meisten Menschen tappen in eine Planungsfalle: Aufwände werden vielfach unterschätzt. Wer in diese Planungsfalle gerät schafft sich selbst eine Menge Stress. Es ist besser, weniger zu planen und mehr auf die Durchführung zu achten. Eine permanente Kontrolle und Reflexion des Durchgeführten führt dann zu einer realistischeren Planung. Die Belohnung gibt es dann in Form von weniger Stress und besserer Zielerreichung.</li>
</ul>
<p>Das Buch ist wissenschaftlich fundiert geschrieben, aber trotzdem sehr gut und einfach lesbar. Die vielen Verweise sind diskret gesetzt, so dass sie dem interessierten Leser eine einfache Vertiefung ermöglichen, aber den Lesefluss nicht stören.</p>
<p>Das Buch ist gut strukturiert und die Inhalte sind durch die guten Geschichten leicht merkbar. Das Buch ist praxisorientiert, so dass der Leser daraus <strong>eine Menge gut umsetzbarer Tipps</strong> entnehmen können. Ich habe es jedenfalls getan.</p>
<p>Mein Gesamturteil: <strong>sehr lesenswert</strong>.</p>
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		</item>
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		<title>Nachhaltige Zukunftsmärkte 2020 &#8211; mitmachen lohnt sich</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 14:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Umfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
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		<description><![CDATA[Zukunft passiert nicht einfach so, sondern wird immer von Menschen gemacht. Die meisten Menschen denken: Was wird uns die Zukunft bringen? Viel besser finde ich aber die Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben? Es geht also nicht um Zukunftserwartungen, sondern um Zukunftsgestaltung. Eine ganz einfache Möglichkeit, Zukunft mit zu gestalten, ist die Teilnahme an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zukunft passiert nicht einfach so, sondern wird immer von Menschen gemacht. Die meisten Menschen denken: Was wird uns die Zukunft bringen? Viel besser finde ich aber die Frage: <strong>Wie wollen wir in Zukunft leben?</strong></p>
<p>Es geht also nicht um Zukunftserwartungen, sondern um <strong>Zukunftsgestaltung</strong>.</p>
<p>Eine ganz einfache Möglichkeit, Zukunft mit zu gestalten, ist die Teilnahme an einer aktuellen <strong>Umfrage</strong> &#8220;<strong>Nachhaltige Zukunftsmärkte 2020</strong>&#8221; der <a href="http://www.z-punkt.de/">Z_punkt GmbH &#8211; The Foresight Company</a>. Es geht um folgende Themenbereiche:</p>
<ul>
<li>der anthropogene Klimawandel</li>
<li>das anhaltende Bevölkerungswachstum</li>
<li>der Zugang zu und die Verteilung von Rohstoffen</li>
<li>die Gestaltung des zukünftigen Energieträgermix</li>
<li>die Ermöglichung einer zukunftsfähigen Mobilität von Gütern und Menschen</li>
<li>die soziale Frage der gerechten Verteilung des Wohlstands</li>
<li>die Teilhabe der Bürger an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen</li>
<li>der Entwurf und die Umsetzung einer intelligenten und innovationsorientierten Regulierungspolitik</li>
</ul>
<p><strong>Die Teilnahme lohnt sich</strong>: Z_punkt verlost zwei kostenlose Teilnehmerplätze, für den Zukunftskongress der FAZ &#8220;Leben 3.0 &#8211; Treffpunkt Zukunft&#8221; im am 14. März 2011 im Cocoon-Club in Frankfurt und für das &#8220;trendforum&#8221; am 21. und 22. März im Berliner ewerk.</p>
<p><a href="https://www.surveymonkey.com/s/sustainable_futuremarkets_2020">Hier geht es zur Umfrage</a>.</p>
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		<title>Happy Life Years &#8211; Healthy Life Years</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 13:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Happy Life Years]]></category>
		<category><![CDATA[Healthy Life Years]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht? Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Nacht haben sich wahrscheinlich Milliarden Menschen jeweils in ihrer Landessprache ein &#8220;Happy New Year!&#8221; gewünscht. Ein glückliches Jahr. Was ist das überhaupt? Wann können wir ein Jahr als glücklich bezeichnen und wann nicht?</p>
<p>Fangen wir eine Nummer größer an: Wann würden wir ein ganzes Leben als glücklich bezeichnen? Sicherlich, wenn die Anzahl der glücklichen Jahre viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Jahre.</p>
<p>So können wir es auch beim einzelnen Jahr halten: Wenn die Anzahl der glücklich erlebten Tage sehr viel größer ist als die Anzahl der weniger glücklichen Tage. Und so weiter: Ein glücklicher Tag ist, wenn die Anzahl der glücklichen Stunden &#8230; Im Endeffekt kommt es auf jede Sekunde an.</p>
<p><span id="more-547"></span>Jeder Mensch und jede Gesellschaft sollte daher als Ziel haben, die <strong>Happy life years</strong> zu <strong>maximieren</strong>, und nicht das Bruttoinlandsprodukt oder die Wachstumsraten, wie wir es zur Zeit tun.</p>
<p>Kürzlich habe ich mir die aktuelle <a href="http://fortschrittszentrum.de/dokumente/2011-12_Fortschrittsindex_2011.pdf">Fortschrittsstudie 2011</a> angesehen. Bei Fortschrittsindizes ist es üblich, die durchschnittliche Lebenserwartung zu betrachten. Eine Gesellschaft, in der Menschen älter werden, scheint fortschrittlicher zu sein, als Gesellschaften, in denen die Menschen früh(er) sterben. Aber ist alt werden alleine ein Fortschritt? Nein, sagen die Soziologen und haben schon seit Jahren begonnen, nicht die Lebensjahre alleine zu messen, sondern die gesunden Lebensjahre, wissenschaftlich <strong>Healthy Life Years</strong>. Die Happy life years stehen sicherlich mit den Healthy Life years in unmittelbaren Zusammenhang: Wer krank ist, ist wahrscheinlich weniger glücklich. Ein Vergleich:</p>
<p><img class="size-full wp-image-549   alignnone" title="Glückskurven" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2012/01/glueckskurven.png" alt="" width="500" height="308" /></p>
<p>Das Leben des Menschen mit der grünen Kurve könnte man kurz so charakterisieren:  Ziemlich glückliche Kindheit und Jugend, Glücks-Delle in der Lebensmitte (ist fast typisch für uns alle), Glücksanstieg im Alter, Abfall erst relativ kurz vor dem Tod.</p>
<p>Das Leben des Menschen mit der roten Kurve verläuft bis zum Alter von 60 Jahren ähnlich. Aber dann setzt ein kontinuierlicher Abstieg ein.</p>
<p>Beide Menschen werden gleich alt, aber die Summe der Healthy Life Years / Happy Life Years ist beträchtlich.</p>
<p>Das war für mich eine überraschende Erkenntnis aus dem Fortschrittsbericht: Das Leben eines durchschnittlichen Schweden verläuft eher so wie die grüne Kurve. Der Unterschied zwischen Lebenserwartung und gesunden Lebensjahren beträgt nur 11,4 Jahre. Beim durchschnittlichen Deutschen treten die lebenseinschränkenden Behinderungen aber schon 22 Jahre vor dem Lebensende ein! Mit anderen Worten: <strong>der durchschnittliche Schwede hat über elf Jahre mehr an gesunden Lebensjahren</strong>.</p>
<p>Jetzt können wir uns fragen, woran das liegt. Und was wir dringend ändern müssen.</p>
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		</item>
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		<title>Burnout kann auch nützlich sein</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/12/21/burnout-kann-auch-nuetzlich-sein/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 09:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Centered Business]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Economics]]></category>
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		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Richard Semler]]></category>
		<category><![CDATA[SEMCO]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wort Burnout hätte gute Chancen, Wort des Jahres zu werden. Die Anzahl der Menschen, die an Burnout leiden, scheint gerade zu explodieren. Ich übertreibe? Nein, schauen Sie die Zahlen der Krankenkassen an: Der BBK Gesundheitsreport 2010 zeigt, dass sich von 2004 bis 2009 die Anzahl der Krankheitstage mit der Diagnose Burnout-Syndrom mehr als verzehnfacht haben. Mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wort Burnout hätte gute Chancen, Wort des Jahres zu werden. Die Anzahl der Menschen, die an Burnout leiden, scheint gerade zu explodieren. Ich übertreibe? Nein, schauen Sie die Zahlen der Krankenkassen an: Der <a href="http://www.dngfk.de/fileadmin/user_upload/website/dngfk/psyGA/Literatur/BKK_Gesundheitsreport_2010.pdf">BBK Gesundheitsreport 2010</a> zeigt, dass sich von 2004 bis 2009 die Anzahl der <strong>Krankheitstage</strong> mit der Diagnose <strong>Burnout-Syndrom</strong> mehr als verzehnfacht haben. <strong>Mehr als 1000 Prozent Zuwachs innerhalb von fünf Jahren!</strong> Die Statistiken anderer Krankenkassen sehen ähnlich oder noch schlimmer aus.</p>
<p>Das zeigt, dass in unserer Arbeitswelt und wahrscheinlich in der Lebensgestaltung vieler Menschen etwas eklatant falsch läuft.</p>
<p>So schlimm ein Burnout auch ist, manchmal kann er auch nützlich sein. Wie bitte? Nützlich sein?</p>
<p>Ja,  nämlich zu einer Erkenntnis führen und zu einem radikalen Umdenken bewegen.</p>
<p><span id="more-533"></span>Über die <a href="http://www.semco.com.br/en/">brasilianische Firma Semco</a> und ihre unglaubliche Erfolgsgeschichte ist schon viel geschrieben worden. Am berühmtesten ist wohl das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/3453069161/ref=nosim?tag=fag-21">Das SEMCO System</a>&#8221; von Firmenchef Ricardo Semler selbst. Ebenso interessant das Nachfolgewerk &#8220;<a href="http://www.amazon.de/dp/0099425238/ref=nosim?tag=fag-21">The Seven-Day-Weekend</a>&#8220;.</p>
<p>Jetzt habe ich aber zum ersten Mal gesehen, wie das ganze angefangen hat. Das berichtet sein.de in dem bemerkenswerten Artikel: <a href="http://www.sein.de/gesellschaft/neue-wirtschaft/2010/die-befreiung-der-arbeit-das-7-tage-wochenende.html">Die Befreiung der Arbeit: Das 7-Tage-Wochenende</a>:</p>
<blockquote><p>&#8230;</p>
<p>Für ihn [Ricardo Semler] ist war das Aufbrechen der Unternehmensstruktur von Anfang an keine Traumtänzerei, sondern vielmehr die einzig mögliche Antwort auf unsere unmenschliche Arbeitswelt. Er hat es auf die harte Tour gelernt, wachte selbst erst auf, als er kollabierte und mit Komplett-Burnout in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Das war der Punkt, an dem er beschloss, seine geistige und körperliche Gesundheit nie mehr dem Job unterzuordnen &#8211; und das auch von seinen Angestellten nicht zu verlangen. Dass der Wahnsinn ein Ende haben muss.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p>Die beiden Bücher mit Amazon-Link:</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/dp/3453069161/ref=nosim?tag=fag-21"><img class="size-full wp-image-534 alignnone" title="Das SEMCO System" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/12/semco.jpeg" alt="Das SEMCO System" width="143" height="212" /></a> <a href="http://www.amazon.de/dp/0099425238/ref=nosim?tag=fag-21"><img class="size-full wp-image-538 alignnone" title="The Seven-Day-Weekend" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/12/seven-day-weekend.jpeg" alt="The Seven-Day-Weekend" width="137" height="212" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Die Dankesrede an die Mitarbeiter</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/12/16/die-dankesrede-an-die-mitarbeiter/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 10:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Dankesrede]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachtsfeier]]></category>

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		<description><![CDATA[In vielen Firmen finden in diesen Tagen Weihnachtsfeiern statt. Zum üblichen Ritual gehört die Dankesrede des Chefs an die Mitarbeiter. Wir kennen 99 Prozent der Reden schon jetzt: Ich möchte mich besonders bei allen Mitarbeitern bedanken. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir diesen großartigen Erfolg nicht geschafft. Bla bla bla &#8230; Es geht auch anders: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Firmen finden in diesen Tagen Weihnachtsfeiern statt. Zum üblichen Ritual gehört die Dankesrede des Chefs an die Mitarbeiter. Wir kennen 99 Prozent der Reden schon jetzt:</p>
<blockquote><p>Ich möchte mich besonders bei allen Mitarbeitern bedanken. Ohne Ihren unermüdlichen Einsatz hätten wir diesen großartigen Erfolg nicht geschafft. Bla bla bla &#8230;</p></blockquote>
<p>Es geht auch anders:</p>
<p><span id="more-523"></span>Wenn Sie Chefin oder Chef sind und eine Dankesrede halten müssen / möchten, empfehle ich Ihnen folgendes:</p>
<ol>
<li>Nehmen Sie sich in Ruhe etwas Zeit, um über das zu Ende gehende Jahr zu reflektieren.</li>
<li>Machen Sie die Reflexion schriftlich:</li>
<li>Wann waren Sie in diesem Jahr besonders glücklich? Was hat das ausgelöst? Wer hat dazu begetragen?</li>
<li>Wann gab es besondere Schwierigkeiten? Wer hat weitergeholfen?</li>
<li>Wer trägt durch seine Haltung und durch sein Handeln tagtäglich dazu bei, dass es eine gute Stimmung im Team gibt, das konstruktiv diskutiert wird, dass nach Lösungen statt nach Problemen gesucht wird?</li>
<li>Wer leistet zuverlässig seinen Beitrag, dass der ganze Laden funktioniert?</li>
<li>Wer ist mutig und zeigt Schwachstellen auf, um das Ganze besser zu machen?</li>
<li>Wer geht mit Kunden besonders fürsorglich um?</li>
<li>Wer &#8230;?</li>
</ol>
<p>Werden Sie jetzt Ihre Rede jetzt noch so farblos halten wie oben? Sicherlich nicht. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie sich wirklich Gedanken gemacht haben. Erzählen Sie, was dabei geschah. Erzählen Sie genau was Ihnen einfiel, welche Ereignisse hochkamen. Schildern Sie, was passiert ist, welche Aktionen / Ideen die Sache gut gemacht hat. Erzählen Sie genau, was daran dankenswert ist.</p>
<blockquote><p>Ich habe mich vor ein paar Tagen hingesetzt und über das vergangene Jahr nachgedacht. Mir fielen verschiedene Dinge ein. Drei davon möchte ich noch einmal besonders hervorheben:</p>
<p>Wir waren mit unserem Projekt XY schon ein paar Tage in Verzug und das Ganze drohte aus dem Ruder zu laufen. Da haben sich die Projektleitung mit der Konstruktionsabteilung zusammengesetzt und einen Plan entwickelt, der die üblichen Abläufe erheblich verkürzt hat. Das hat zwar einige Sonderstunden und Sonderkosten erfordert, aber wir haben es im Endeffekt geschafft. Der Kunde war sehr zufrieden und hat uns mittlerweile mit einem weiteren Auftrag bedacht. Ich war nach der gelungenen Aktion zunächst erleichtert und dann besonders glücklich. Ich war ganz stolz auf das ganze Team und möchte mich daher noch einmal bei &#8230; besonders für &#8230; bedanken.</p>
<p>&#8230;</p></blockquote>
<p>Mit solchen Storys machen Sie klar, welchen Geist Sie gerne sehen (möchten). Seien Sie wirklich dankbar, lassen Sie die üblichen Floskeln weg. Loben Sie im nächsten Jahr direkt nach der Tat und nicht erst bei der Weihnachtsfeier.</p>
<p>Und machen Sie Ihr Unternehmen zu einem glücklichen Ort. Sie wissen ja: <strong>Glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden steigern den Unternehmenserfolg</strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>WALA: Mit langfristigem Denken und ethischem Handeln zum Erfolg</title>
		<link>http://www.faktor-g.de/2011/12/11/wala-mit-langfristigem-denken-und-ethischem-handeln-zum-erfolg/</link>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[CSR]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Kunden]]></category>
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		<category><![CDATA[Management]]></category>
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		<category><![CDATA[Wertekultur]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Hauschka]]></category>
		<category><![CDATA[ethische Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[WALA]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute steht bei Spiegel Online ein Bericht über das Unternehmen WALA Heilmittel GmbH, welches vor allem mit seiner Marke Dr. Hauschka sehr erfolgreich Naturkosmetik verkauft. Interessant fand ich den Artikel, weil für WALA nicht der schnelle Profit das Ziel ist, sondern zufriedenen Mitarbeiter und Kunden (man achte auf die Reihenfolge!) und das Wohl der Gesellschaft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute steht bei Spiegel Online ein Bericht über das Unternehmen WALA Heilmittel GmbH, welches vor allem mit seiner Marke <a href="http://www.dr.hauschka.de/">Dr. Hauschka</a> sehr erfolgreich Naturkosmetik verkauft. Interessant fand ich den Artikel, weil für WALA nicht der schnelle Profit das Ziel ist, sondern zufriedenen Mitarbeiter und Kunden (man achte auf die Reihenfolge!) und das Wohl der Gesellschaft.</p>
<p>Was macht WALA anders als die meisten Unternehmen?</p>
<p><span id="more-512"></span>Sehr ungewöhnlich ist die Konstruktion der Firma. Sie ist seit 1986 eine Stiftung. Damit kann sehr langfristig gedacht und gehandelt werden. Es gibt keine Aktionäre, die nach hohen Renditen schreien. Es drohen weder Firmenverkauf noch feindliche Übernahme. Das Management kann als unabhängig von Außeninteressen arbeiten und entscheiden. Damit ist ganz anderes Arbeiten möglich, als wenn &#8211; wie bei den meisten börsennotierten Unternehmen &#8211; die nächsten Quartalszahlen möglichst besser aussehen sollen als die letzten.</p>
<p>WALA lässt auch dann Produkte &#8211; in diesem Fall Heilmittel &#8211; im Programm, wenn sie keinen Gewinn bringen. Aus ethischer Verantwortung denen gegenüber, die diese Heilmittel brauchen und schätzen. Das würde ein rein profitorientiertes Unternehmen nie tun. Ich nehme mal an, dass WALA mit seinem Konzept langfristig erfolgreicher ist. Auch wenn das Einzelprodukt nichts zum Gewinn beiträgt, so wird jedoch durch Kundentreue und Verlässlichkeit ein Schatz aufgebaut. Zufriedene Kunden bringen nämlich auch neue Kunden mit.</p>
<p>Während die meisten Unternehmen eine dünne Eigenkapitalquote haben und daher ständig vom Goodwill der Banken abhängig sind, hat WALA ein beachtliche Eigenkapitalquote von 48 Prozent.</p>
<p>Die Arbeitsplätze scheinen bei WALA ein Paradies zu sein: flexible Arbeitszeiten für Väter und Mütter, Teilkostenerstattung für Kindergarten- und Schulgebühren, freie Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, 80% des Gehalts wird schon am Monatsanfang überwiesen, Extras für Geringverdiener.</p>
<p>Interessant finde ich auch, dass alle Mitarbeiter die gleichen Boni bekommen und auf individuelle Leistungsprämien verzichtet wird. Damit setzt WALA konsequent das um, was Forschung schon seit langem herausgefunden hat: Nämlich, dass individuelle Leistungsprämien für das Gesamtunternehmen kontraproduktiv sind. Prämien für Einzelne fördern nur das Konkurrenzdenken &#8211; &#8220;Wenn ich die Prämie nicht bekomme, soll sie auch der Kollege nicht bekommen&#8221;. <strong>Gleiche Prämien für alle</strong> fördern dagegen das gegenseitige Helfen und Unterstützen.</p>
<p>Insgesamt macht WALA genau das, was ich hier immer wieder propagiere und bei dem ich Unternehmen berate: <strong>Glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden steigern den Unternehmenserfolg</strong>.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,801314,00.html">Bericht auf Spiegel-Online lesen</a>.</p>
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		<title>Innovationsschub für Deutschland: von 11 bis 12 Uhr nicht kommunizieren</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 15:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Innovation]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee nicht nicht ganz taufrisch, aber ich finde sie nach wie vor hervorragend: Der Psychologe und Gehirnforscher Prof. Dr. Ernst Pöppel sagt: Deutschland hätte den größten Innovationsschub, wenn ganz Deutschland eine Stunde lang zur selben Zeit nicht kommunizieren würde. Jeden Tag von 11 &#8211; 12 Uhr herrscht Ruhe und jeder denkt mal darüber nach, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Idee nicht nicht ganz taufrisch, aber ich finde sie nach wie vor hervorragend: Der Psychologe und Gehirnforscher <a href="http://ernst-poeppel.de/News">Prof. Dr. Ernst Pöppel</a> sagt:</p>
<blockquote><p><strong>Deutschland hätte den größten Innovationsschub, wenn ganz Deutschland eine Stunde lang zur selben Zeit nicht kommunizieren würde. Jeden Tag von 11 &#8211; 12 Uhr herrscht Ruhe und jeder denkt mal darüber nach, was er macht. Und arbeitet mal auf, was so durch den Kopf geht.</strong></p></blockquote>
<p><strong>Wer macht mit?</strong></p>
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		<title>Bernd Kolb und sein &#8220;Club of Marrakesh&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Oct 2011 11:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksökonomie]]></category>
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		<category><![CDATA[Bernd Kolb]]></category>
		<category><![CDATA[Club of Marrakesh]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von Bernd Kolb, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;Punk-Innovator&#8220;. Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Utopia-Konferenz letzten Jahren hörte ich einen Vortrag von <a href="http://www.berndkolb.com/">Bernd Kolb</a>, der mich sehr inspiriert hat. Da redete ein Visionär, der schon alles alles erreicht hat, was andere erst anstreben: äußerst erfolgreicher Internet-Pionier, Unternehmer des Jahres, Vorstandsmitglied der Deutschen Telekom. Spiegel Online beschrieb ihn kürzlich als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,773754,00.html">Punk-Innovator</a>&#8220;.</p>
<p><img class="size-full wp-image-492 alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial; margin-right: 10px;" title="Club der klügsten Köpfe" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/10/aertzeblatt_com.png" alt="Club der klügsten Köpfe" width="150" height="209" />Nach all den Erfolgen hätte sicherlich mancher den Rückzug ins Private angestrebt. Nicht so Bernd Kolb. Es ist getrieben von einer großen Sorge über den Zustand des Planeten und seiner Bewohner. Jetzt will er all seine Kraft, seine große Erfahrung, seine vielseitigen Kenntnisse und seine vielfältigen internationalen Verbindungen nutzen, um mit unternehmerischen Methoden nachhaltige Veränderungen einzuleiten. Dazu hat Bernd Kolb den &#8220;<strong>Club of Marrakesh</strong>&#8221; gegründet. Sein Ziel ist es, die klügsten Köpfe aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Politik zu vernetzen. Innovatoren und Investoren sollen zu einander finden. Bernd Kolb sieht seine Hauptrolle als <strong>Inspirator</strong>, der nach der ursprünglichen lateinischen Bedeutung des Wortes <em>spiritus</em> den Projekten <em>Leben und einen Geist einhaucht</em>.</p>
<p>Eine gute Beschreibung, was Bernd Kolb bewogen hat, den &#8220;Club of Marrakesh&#8221; zu gründen und was daraus entstehen soll, ist jetzt in einer Beilage zum Deutschen Ärzteblatt zu lesen. Überschrift: &#8220;Club der klügsten Köpfe&#8221;. Hier gibt es den <a href="http://www.berndkolb.com/downloads/aerzteblatt10-2011.pdf">Artikel zum Download</a>.</p>
<p>Ein zentraler Leitspruch von Bernd Kolb ist: &#8220;<strong>Nachhaltigkeit funktioniert nur mit Wirtschaftlichkeit.</strong>&#8221; Ein anderer: &#8220;<strong>Die Krise ist unsere größte Chance.</strong>&#8221;</p>
<p>Vorgestern Abend wurde ich anlässlich der Verleihung des <a href="http://www.pg-stiftung.net/hochschule/peter-glaesel-preis">Peter Gläsel Preises</a> in Bielefeld Augen- und Ohrenzeuge, mit welcher Intensität und Kraft Bernd Kolb seine Erkenntnisse vermittelt. Im ersten Teil des Festvortrags &#8220;<a href="http://www.berndkolb.com/lectures.php">Die Sieben Tugenden &#8211; Neues Denken für ein neues Zeitalter</a>&#8221; berührte er die vorwiegend anwesenden StudentInnen, aber auch die vielen Professoren zutiefst. Der Vortrag schienen vielen unter die Haut zu gehen. Als ich mich umschaute, habe ich manches feuchte Auge gesehen.</p>
<p>Als Kolb im zweiten Teil des Vortrags auf die Lösungen zu sprechen kam, sehr deutlich machte, wie jeder dazu seinen Beitrag dazu leisten kann, nachhaltiger und zufriedener zu leben, spürte ich bei allen eine große Aufbruchstimmung. Zum Schluss des Vortrags hätte man im gesamten Audimax eine Stecknadel fallen hören. Und nach der Veranstaltung rissen die vielen Gespräche und Diskussionen nicht ab.</p>
<p>Ich höre mir sehr viele Vorträge an. Ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Jahren einen Redner erlebt zu haben, dem es gelingt, die massiven Probleme, auf die wir global zusteuern, so eindrücklich zu vermitteln, wie Bernd Kolb. Aber Kolb wäre nicht Kolb, wenn er nur ein Mahner bliebe. Nach dem Aufzeigen der Probleme bietet er sofort konstruktive Lösungen an, wie jeder von uns mit dafür sorgen kann, die Auswirkungen der globalen Krisen abzufedern. Die Lösungsvorschläge sind überraschend klar, machen Mut, verbreiten Hoffnung und aktivieren zum Handeln. Jetzt.</p>
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		<title>Director of User Happiness</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 06:22:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glückliche Kunden]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Happiness Centered Business]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmenskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Director of User Happiness]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt langweilige Jobtitel. Mit Abteilungsleitern kann man die Straße pflastern. Managing Director nennt sich in den USA auch derjenige, der sich selbst als einzigen Angestellten hat. Aber soeben las ich von einem Jobtitel, der wirklich cool ist: Director of User Happiness. Das steht auf der Visitenkarte von Daniel M. Russell vom Suchmaschinen-Giganten Google. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt langweilige Jobtitel. Mit <em>Abteilungsleitern</em> kann man die Straße pflastern. <em>Managing Director</em> nennt sich in den USA auch derjenige, der sich selbst als einzigen Angestellten hat. Aber soeben las ich von einem Jobtitel, der wirklich cool ist: <em><strong>Director of User Happiness</strong></em>. Das steht auf der Visitenkarte von Daniel M. Russell vom Suchmaschinen-Giganten Google. Die zentrale Aufgabe von Russel ist es, die Kunden, speziell die Suchmaschine-Benutzer, glücklich zu machen.</p>
<p>Wie Russel das macht, lesen Sie hier im Interview von Welt Online: &#8220;<a href="http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13642087/Viele-Nutzer-denken-wir-tippen-die-Antworten-ein.html">Viele Nutzer denken, wir tippen die Antworten ein</a>&#8220;.</p>
<p>Sollte nicht jede Firma einen <em>Director of User Happiness</em> haben?!</p>
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		<title>Glücksatlas &#8211; Interview im ZDF-wochenjournal</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 09:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolff Horbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glücksforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Glücksatlas]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche ist der Glücksatlas erschienen &#8211; siehe meine Kritik dazu hier. Gestern wurde ich im ZDF-wochenjournal zu dem Thema interviewt: Das ganze Interview gibt es hier in der ZDF-Mediathek.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche ist der Glücksatlas erschienen &#8211; siehe <a href="http://www.faktor-g.de/2011/09/22/gluecksatlas-hilfreich-oder-kontraproduktiv/">meine Kritik dazu hier</a>. Gestern wurde ich im ZDF-wochenjournal zu dem Thema interviewt:</p>
<p><img class="size-full wp-image-478  alignnone" title="ZDF wochenjournal 24.11.2011 - Interview zum Glücksatlas" src="http://www.faktor-g.de/wp-content/uploads/2011/09/zdf_wochenjournal_24.11.2011.png" alt="ZDF wochenjournal 24.11.2011 - Interview zum Glücksatlas" width="500" height="282" /></p>
<p>Das ganze Interview gibt es <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1449482/Gesellschaft-beeinflusst-Gluecksempfinden?bc=sts;suc">hier in der ZDF-Mediathek</a>.</p>
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